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SMi - Gesteine/Mineralien im Gasteinertal: Kristallsysteme
Kristallsysteme   Kristallsysteme

Kristallsysteme

Symmetrieelemente, Achsensysteme

Symmetrieelemente, Achsensysteme

Aufgrund der unterschiedlichen Achsenwinkel (α, β und γ) in einem Raumgitter (Kristall) und den Verhältnissen der Achsenlänge (a, b und c) können 7 Kristallsysteme unterschieden werden. Daraus ergeben sich 7 Achsensysteme. Da jeder Punkt im Raumgitter durch ein Atom, Ion oder Molekül besetzt ist, gibt es ebenso viele Mineralstrukturen wie Minerale. Die sich daraus ergebende unübersehbare Fülle von Kristallstrukturen, fasst man zu Strukturtypen zusammen. Diese Strukturtypen werden durch die Zahl der Bausteine definiert, die um einen Zentralbaustein in ungefähr gleicher Entfernung liegen. Die Lage der Flächen im Achsensystem werden durch - Flächen-Indices - beschreiben.

Symmetrieelemente, Achsensysteme

Achsenabschnitte - Die Flächen werden immer auf ein Achsenkreuz bezogen. Eine Ebene schneidet in unterschiedlicher Entfernung die Achsen, woraus sich auch unterschiedliche Winkel ergeben. Eine beliebige Fläche wird als Ausgangsfläche festgelegt, deren Achsenabschnitte dann als Maßeinheiten verwendet werden. Die Achsenabschnitte dieser Fläche haben dann den Wert 1. Die nach vorne gerichtete Achse (Achse a) wird immer zuerst geschrieben, dann folgt die Achse b (links und rechts der nach vorn gerichtete Achse) und zuletzt die von unten nach oben gerichtete Achse c. Zur Kennzeichnung der Achsen genügt das Verhältnis der Achsenabschnitte (die Ebenen können somit parallel verschoben werden).

Gesteine/Mineralien im Gasteinertal: Kristallsysteme
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