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Minerale Gasteins | ||
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Die hier zusammengefassten Minerale leiten sich von dem Säuretyp H3RO4 her. Phosphor, Vanadium und Arsen können dabei Zentralion des Säureradikals sein. Das Zentralion ist tetraedrisch von Sauerstoff umgeben. Wegen der unter den Phosphaten, Arsenaten und Vanadaten weit verbreiteten Isomorphie ist diese Mineralklasse ausgesprochen artenreich. Die meisten der Minerale sind aus dem exogenen Bereich und so ein Produkt der Oxidationsverwitterung. Hier finden sich aber vornehmlich endogene Bildungen, und zwar meist in den Endstadien der magmatischen Prozesse.
Bei der Apatit-Gruppe werden die einfachen Erdalkali-Verbindungen vorgestellt, wobei es sich im wesentlichen
um Phosphate und Arsenate handelt. Bei den Silikat-Apatiten wird ein Teil des 3-wertigen [PO4] durch das
vierwertige [SiO4] ersetzt.
In Gastein vorkommende Phosphat-Minerale alphabetisch geordnet . . .
Klicken Sie auf die Bilder bzw. die Links zur Bildbetrachtung . . .
| ARCHIV - Beschreibung einzelner Mineralien | ||
| Phosphate | ||
| Apatit Fluorapatit |
Chemismus : Ca5[F/(PO4)3] - Kristallsystem: hexagonal - Kristallklasse: 6/m
Jede der Komponenten oben kann durch andere Kationen oder Anionen ersetzt werden. Daraus ergibt sich eine Reihe von Apatitvarietäten. Sehr häufig sind gut ausgebildete Kristalle, ein- und aufgewachsen. Prisma und Dipyramiden bestimmen die Tracht. Körnige Massen häufiger, selten fasrig strahlig. Meist blasse Farbe von weiß bis grau, braun bis grün und blau. Strich stets weiß. Meist durchscheinend, Glasglanz (bis Fettglanz). Charakteristisch ist meist die Form, Härte; leicht löslich in Säuren. griech.: apatao = sich täuschen, da der Apatit leicht mit anderen stängeligen Mineralen wie Beryll, Diopsid und Turmalin verwechselt wurde. Entstehung in geringen Mengen hydrothermal in alpinen Gängen aber auch in allen anderen geologischen Bereichen. Archivbilder . . .
© Foto: Prof. Dr. Wolfgang Stoll - Kolmkar, Gasteinertal | |
| Arsenate | ||
| . . . . | Erythrin Kobaltblüte |
Chemismus : Co3[AsO4]2 . 8 H2O
Kristallsystem: monoklin - Kristallklasse: 2/m Monoklin, gewöhnlich prismatisch, bisweilen spitzstängelig, nadelig-büschlig angeordnete Kriställchen, auch kugelig nierige Formen, sowie pulvrige Anflüge. Rosa Farbe, wird mit steigendem Nickelgehalt blasser. Beim Erhitzen wird Erythrin blau; löst sich in Säuren mit roter Farbe. Auf Co-haltigen Erzen Oxidationsprodukt als Beschlag oder Krusten, seltener kleine Kristalle. Es ist ein charakteristisches Verwitterungsprodukt von As-haltigen Kobalterzen. Erkennung: Rosa Farbe - Assoziation mit Kobalt- bzw. Nickelminerale. Löslich in Salzsäure. Vorkommen in Gastein: Radhausberg Kein Foto |
| Siehe auch die Seiten: |
| - Gesteine - Eruptiva -
- Gesteine - Metamorpha - - Geologie - Zentralalpen - Gastein |
Die Mineralienbestimmung und deren Beschreibung ist ohne Gewähr.
Fehlbestimmungen können nicht ausgeschlossen werden.
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Minerale im Gasteinertal: Phosphate
© 8.1.2004 by Anton Ernst Lafenthaler
s-phosphat