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R-KG09/3 - Biotopkartierung/Gasteinertal: Vorderschneeberg - Alpenflora
Katastralgemeinde, Vorderschneeberg Katastralgemeinde
Vorderschneeberg

KG Vorderschneeberg

  • Alpenflora - Angertal
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  • Biotopkartierung . Gasteinertal

    Vorderschneeberg

    Alpenflora

    Die Alpenflora beginnt hier im wesentlichen bei den Hochalmen, bei und oberhalb der Waldgrenze. Es schließt die Bergkette beginnend beim Mauskarkopf über die Türchlwand, Stanzscharte, Kalkbretterkopf, Silberpfennig, Ortberg, Zitterauertisch ein, um dann unterhalb des Stubnerkogels in Höhe der Jungeralm an die Bergflora zu grenzen. Dieses weit gefasste Gebiet umfasst höchst unterschiedliche Biotope, zumal das Gestein sehr unterschiedlich zusammengesetzt ist, entsprechend der Schieferhülle im Bereich der - Türchlwände - und der - Gneisrandzone - des Tauernfensters. Davon soll hier das Schlossalmgebiet abgegrenzt werden, welches mit dem Ochsenriedel zwischen Lungkogel im Süden und dem Mauskarkopf und der Hirschkarspitze im Norden liegt. Die Hohe Scharte bildet den Übergang zur KG-Wieden.

    Biotope: Hochgraswiesen, Alpine Rasen, Schuttflur und Felswände bilden die bevorzugten Biotope; natürlich auch Alpenrosengebüsch mit Übergang zu Grünerlenbeständen in tieferen Lagen.

    Regionen . Biotope . Alpenflora

    KG Vorderschneeberg . 55009

    Schlossalm : Ochsenriedel, Schlossalm, Hohe Scharte - 15
     
    Angertal : Türchlwand, Rührkübel, Kalkbretterkopf, Erzwies, Ortberg, Zitterauertisch - s.d.

    Region: Schlossalm

    Anzahl der Biotope : 15 (13)

    Ochsenriedel . Schlossalm . Hamburgerhütte . Hohe Scharte

    Auf die Hohe Scharte im Schlossalmgebiet führt eine Lifttrasse. Nördlich erhebt sich der Mauskarkopf, welcher die Grenze zur - KG-Wieden - bildet, südwestlich liegt die Türchlwandregion. Im Bereich der Hohen Scharte kam es in geologische junger Zeit zu einem - Bergsturz - zu dem auch noch der Hirschkarkogel und die nördlich davon liegenden Felsen gehören. Die Bergstation der Schlossalmbahn mit dem Speichersee sind Teil der KG Wieden. Im westen bildet der Lungkogel mit der Hohen Scharte die Grenze zur Region - Türchlwand - im Norden sind es die Felsen südlich vom Mauskarkopf, im Osten die Hamburger- und die Schlossalmhütte. Der Ochsenriedel bildet mit dem Lungkogel die Grenze im Süden.
    - Katastralgemeinde : Vorderschneeberg - Bildgalerie : Schlossalm • Hohe Scharte - Karte : Kalkbretterkopf
    Rasen, Hohe Scharte
    lfd. Nr. 0266
    Rasen 360m SO Hohe Scharte - Sonstige alpine Rasen auf Silikat-/Mischgestein 3.5.3.6.0
    Region: Seehöhe: 2.170 - 2.300m. Rasen 360m SO Hohe Scharte: Der topographisch stark gegliederte Hangbereich beherbergt ein vielfältiges Mosaik von verschieden alpinen Rasengemeinschaften (subsummierte Biotoptypen).
    Kennzeichen: In den unteren frischen Hangpartien dominiert vielfach und großflächig das Zarte Straußgras. In den oberen steilen Hangbereichen teilweise über mobilen Schuttböden sind Blaugrashorstseggenhalden ausgebildet. Dazwischen finden sich Übergangszonen mit sehr artenreichen Pflanzenvergesellschaftungen (Vegetationsaufnahme). Beweidungspuren sind in der Biotopfläche kaum ersichtlich. In der südöstlichen Ecke durchschneidet eine Ziehweg die Biotopfläche.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Alpine Silikatrasen - 3.5.3.
    Schuttflur, Hohe Scharte
    lfd. Nr. 0267
    Schuttflur 300m S Hohe Scharte - Schieferschuttgesellschaft 3.2.1.2.0
    Region: Seehöhe: 2.310 - 2.410m. Schuttflur 300m S Hohe Scharte: Die ausgedehnte Schuttflur reicht in den unteren Hangbereichen bis an die Trasse einer Schipiste. Negative Einflüsse durch die Nähe zu diesem antropogen umgestalteten Bereich sind nicht zu bemerken.
    Kennzeichen: Die kubischen bis länglich quaderförmigen Gerölle weisen einen durchschnittlichen Durchmesser von 20cm auf. Dazwischen eingestreut findet sich größeres Bergsturzmaterial mit Durchmessern von bis zu 1m. Die Schuttbereiche sind großteils spärlich bewachsen und überwiegend gefestigt. In Teilbereichen wird das Schuttfeld von auf erhöhten Riedeln wachsenden Rasenbändern durchzogen. In diesen Rasen dominieren die Arten der Blaugrashorstseggenhalden. Dazwischen gesellt sich in größeren Teilbereichen der Schöne Schwingel und die Rosenwurz. In den oberen südwestlichen Hangbereichen sind Übergangszonen zu Weidenspalieren, Schneeböden (subsummierter Biotoptyp) und Polsterseggenfluren gegeben. Lokal sind Dominzbestände der Rasenschmiele in der Schutthalde eingestreut.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Subalpin-alpine Silikatschuttgesellschaft - 3.2.1.
    Hohe Scharte, Felsrasen
    lfd. Nr. 0268
    Felsrasen 80m S Hohe Scharte - Polsterseggenrasen 3.5.1.1.0
    Region: Felsrasen 80m S Hohe Scharte: Die Biotopfläche wird in großen Teilbereichen von verschiedengestaltigen Felsrasen geprägt. Steile Felspartien sind mit aufgelockerten Rasenbändern durchsetzt.
    Kennzeichen: In größeren Teilbereichen dominieren Polsterseggenrasen die mit Silberwurzteppichen (subsummierte Biotoptypen) verwoben sind. Daneben sind die Horst-Segge sowie andere Schuttpioniere für die vielfach vorhandenen mobilen Schuttböden charakteristisch. Die Fels- und exponierten Gratbereiche sind nicht gefahrlos begehbar. Am Wandfuss finden sich höherwüchsige Rasenbereiche, vom Typ der Blaugrashorstseggenhalde. Dazwischen gesellen sich kleine Bestände des Schönen-Schwingels. Lokal sind weiters kleine Weidenspaliere vorhanden (subsummierter Biotoptyp). Zerstreut finden sich Kümmerexemplare der Behaarten Alpenrose. Die Grenzen zu der im Süden angrenzenden Schutthalde gestalten sich großteils abrupt.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Alpine Kalkrasen - 3.5.1.
    Silikatquellflur
    lfd. Nr. 0293
    Quellflur 180m SW Hamburger Htt. - Silikatquellflur 1.2.1.3.0
    Region: Seehöhe: 1.970 - 1.990m. Quellflur 180m SW Hamburger Htt.
    Kennzeichen: Das als Quellschutzgebiet ausgewiesene Hangquellmoor wird von einem Weidezaun umgrenzt und beinhaltet zwei mit Steinmauern verkleidete Quellfassungen. Das Überlaufwasser war zum Behungszeitpunkt ausreichend. Im Biotop sind weiters mehrere nicht gefasste Quellaustritte vorhanden (subsummierter Biotoptyp). Das Gelände wird von einem bewegten buckeligen Relief geprägt. Die ableitenden Quellbächlein leiten in geschlängelter Form nach Osten ab. Die Biotopstruktur wird von überwachsen Felsblöcken bestimmt. Auf den flachgründigen Felsbereichen siedeln Heidekrautgewächse und alpine Rasenpflanzen. In den einzeln räumlich getrennten Quellbereichen dominieren Moosteppiche neben vegetationsarmen Kieszonen. Die Vegetation der Quellaustritte ist als Kälteseggenflur zu bezeichnen. Die Quellbereiche und die kleinflächigen Niedermoorbildungen (subsummierter Biotoptyp) nehmen etwa ein Viertel der Biotopfläche ein. Es währe wünschenswert, den eingezäunten Bereich etwas nach Osten zu erweitern. Als floristische Besonderheit findet sich die Spieß-Weide.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Quellen - 1.2.1.
    Hochgraswiese, Mauskarkopf
    lfd. Nr. 0531
    Hochgraswiese 600m NW Hamburger Hütte - Hochgraswiese 3.5.3.4.0
    Region: Seehöhe: 2.060 - 2.090m. Arten- und blumenreiche Hochgraswiese ca. 600m NW der Hamburger Hütte. Der großräumig von Norischem Schwingel dominierte Rasenbestand stockt auf tiefgründigem Boden mit guter Wasserversorgung über Kalkphyllit. Die Hangneigung schwankt zwischen 30° in den unteren und 70° in den gratnahen Hanglagen. Auf flachgründigem, frischem Boden treten Arten der Rosttseggenhalden in den Vordergrund (subsum. Biotoptyp).
    Kennzeichen: Das Biotop ist mit Felsbändern mit einer Höhe bis zu 8m durchsetzt. Diese werden von blumenreichen Rasenbändern mit zahlreichen kalkholden Arten durchzogen. Im Zentralteil des Biotops finden sich erdige Anrisse mit einer Vegetationsbedeckung um 20% (viel Echter Wundklee). Das Biotop wird im S durch eine Forststrasse begrenzt. Im N ist ein verzahnter Übergang in Windkantenbestände mit Gämsheide und einzelnen 'Krüppel-Fichten' gegeben. Das Biotop liegt an der Grenze der Katastralgemeinden Vorderschneeberg - Wieden.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Alpine Silikatrasen - 3.5.3.
    Felswände, Mauskarkopf
    lfd. Nr. 0532
    Felswände 520m SO Mauskarkopf - Silikatfelsspaltengesellschaft 3.1.1.2.0
    Region: Seehöhe: 2.100 - 2.170m. Felswandbereiche und Schuttfluren ca. 520m SO des Mauskarkopfes.
    Kennzeichen: Die meist kompakten, teils schrofig verwittereten Kalkphyllit-Felswände (Höhe ca. 15m) werden von blumenreichen Rasenbändern und -matten mit zahlreichen Basenzeigern durchzogen. In Teilbereichen prägen lockere Bestände der Behaarten Alpenrose das Bild. Am Fuß der Wandbereiche finden sich kartographisch nicht abgrenzbare, spärlich bewachsenen Schuttflächen (subsum. Biotoptyp). Oberhalb der Felswände ist ein allmählicher Übergang in den flachen Gratbereich mit säureliebenden Zwergsträuchern zu beobachten. Die steilen bis sehr steilen Wandabschnitte sind großteils unzugänglich; es wird daher nur eine Artenauswahl angeführt. Das Biotop liegt an der Grenze der Katastralgemeinden Vorderschneeberg - Wieden.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Felsspaltengesellschaften - 3.1.1.
    Schuttflur, Mauskarkopf
    lfd. Nr. 0533
    Schuttflur 550m SO Mauskarkopf - Schieferschuttgesellschaft 3.2.1.2.0
    Region: Seehöhe: 2.090 - 2.110m. Schuttflur ca. 550m SO des Mauskarkopfes. Die Schuttflur aus basenreichen Phylliten erscheint in großen Teilen mobil/ungefestigt und ohne nennenswerte Vegetationsbedeckung und Substratbildung. Das Biotop ist daher arm an Arten..
    Kennzeichen: In den unteren Teilbereichen tritt die Behaarte Alpenrose als Schuttfestiger in Erscheinung. Abschnittsweise bestimmt gröberes Blockmaterial das Bild. Das Biotop steht mit den N angrenzenden Hochgrasbeständen in engem Kontakt.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Steinschutt- und Geröllgesellschaften - 3.2.1.
    Alpenrosenheide, Mauskarkopf
    lfd. Nr. 0534
    Alpenrosenheide 550m SO Mauskarkopf - Alpenrosenheide, bodenbasisch 3.4.1.2.0
    Region: Seehöhe: 2.080 - 2.090m. Alpenrosenheide ca. 550m SO des Mauskarkopfes. Die Alpenrosenheide stockt auf älterem, gefestigtem, basenreichem Hangschutt.
    Kennzeichen: Neben Behaarter Alpenrose finden sich auch Rostrote Alpenrose, Heidelbeere und Himbeere mit variablen Anteilen im Bestand. In den nährstoffreicheren, unteren Hangabschnitten treten vereinzelt Grün-Erlen in Erscheinung. Die Krautschicht (exklusive Zwergsträucher) setzt sich vor allem aus basenholden Arten zusammen. In bodensauren Substrattaschen, sowie in den unteren, S Biotopteilen treten auch Säurezeiger auf. Nenneswert sind weiters ausgeprägte Teppiche der Quendelblättrigen Weide. Wenig eingewachsenen Felsblöcke werden von Steinbrecharten und Silberwurz bewachsen. Im O Biotteil wurde kürzlich eine ca. 3m breite Schneise (Fahrweg) trassiert. Die Hanganrisse sind frisch und kaum bewachsen.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Subalpin-alpine Zwergstrauchheiden - 3.4.1.
    Hochgraswiese, Mauskarkopf
    lfd. Nr. 0535
    Hochgraswiese 480m SO Mauskarkopf - Hochgraswiese (Wildheumähder) 3.5.3.4.0
    Region: Seehöhe: 2.120 - 2.190m. Hochwüchsiger, artenreicher Rasenbestand ca. 480m SO Mauskarkopf. Der großräumig von Norischem Schwingel dominierte Hochgrasrasen stockt auf tiefgründigem Boden mit guter Wasserversorgung über Kalkphyllit.
    Kennzeichen: Das Biotop ist aufgrund des reich strukturierten Reliefs in Bereiche unterschiedlicher Exposition gegliedert. Entlang von Hangrippen tritt das Bunte Reitgras in den Vordergrund. In Muldenlagen finden sich vermehrt Hochstauden sowie Waldsteins Weide. Die Hangneigung schwankt zwischen 25° in den unteren, und 40° in den oberen Hangabschnitten. Die SW Biotopteile sind flachgründiger und spärlich vegetationsbedeckt. Es findet sich Hangschutt aus den darüberliegenden Felswänden. Vereinzelt treten erdige Anrisse (Plaiken) bis zu einer Abmessung von ca. 2x3m in Erscheinung. Der Übergang in den windgefegten Gratbereich verläuft mosaikartig verzahnt. Hier ergeben sich Anklänge an Windkantenbestände mit Gämsheide (subsum Biotoptyp). Am Hangfuss findet sich zerstreut Blockschutt mit geringer Vegetationsbedeckung. Das Biotop liegt an der Grenze der KG Vorderschneeberg - Wieden.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Alpine Silikatrasen - 3.5.3.
    Hochgraswiese, Mauskarkopf
    lfd. Nr. 0536
    Hochgraswiese 200m SO Mauskarkopf - Hochgraswiese (Wildheumähder) 3.5.3.4.0
    Region: Seehöhe: 2.220 - 2.300m. Hochwüchsiger, artenreicher Rasenbestand ca. 200m SSO Mauskarkopf. Der großräumig von Norischem Schwingel dominierte Hochgrasrasen stockt auf tiefgründigem Boden mit guter Wasserversorgung über Kalkphyllit.
    Kennzeichen: Das Biotop ist aufgrund des bewegten Reliefs in Bereiche unterschiedlicher Exposition gegliedert. Entlang von Hangrippen tritt das Bunte Reitgras in den Vordergrund. In Muldenlagen finden sich vermehrt Hochstauden sowie Waldsteins Weide. Die Hangneigung schwankt zwischen 25° in den unteren, und 40° in den oberen Hangabschnitten. Die W Biotopteile stehen in engem Kontakt zur angrenzenden, spärlich vegetationsbedeckten Schiefer-schuttflur. Hier ist das Biotop von blockigem Hangschutt durchsetzt.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Alpine Silikatrasen - 3.5.3.
    Felswände, Mauskarkopf
    lfd. Nr. 0537
    Felswände und Rasenmatten S Mauskarkopf - Silikatfelsspaltengesellschaft 3.1.1.2.0
    Region: Seehöhe: 2.160 - 2.360m. Das Biotop befindet sich S des Mauskarkopfes. Es handelt sich um weitläufige Felswände in enger Verzahnung mit steilen Lawinenrunsen sowie Rasenmatten und -bändern über Kalkphyllit. Die Felswände erscheinen überwiegend kompakt, vielfach senkrecht und erreichen eine Höhe bis zu ca. 50m.
    Kennzeichen: Aufgrund der Steilheit sind große Teile des Biotops nicht begehbar, weshalb sich die angeführte Artenliste als eine Artenauswahl versteht. Die Felswände werden von zahlreichen Rasenbändern mit Elementen der Blaugrashorstseggenhalden sowie Rostseggenhalden (subsum. Biotoptypen) durchzogen. In Teilbereichen finden sich ausgedehnte Bestände der Polstersegge. In steilen, tiefergründigen Runsenlagen mit ansprechenden Wasserversorgung treten hochwüchsige Rasenbestände mit Norischem Schwingel und Buntem Reitgras in Erscheinung (subsum. Biotoptyp Hochgraswiese). Artenreiche, von Rost-Segge und Echtem Blaugras dominerte Rasenbestände treten als großflächige Rasenmatten auf flächgrundigem Boden in steiler Hanglage auf. Der nährstoffreichere Hangfuss wird abschnittsweise von locker stehenden Grün-Erlen und Hochstauden bewachsen. Im W Biotopteil finden sich punktuell Bereiche kurzer Aperzeit und Anklängen an eine Schneebodenvegetation. Alle angegebene Biotoptypen treten in enger Verzahnung und daher kartographisch nicht trennbar auf. Aufgrund des touristischen Winter- und Sommerbetriebes im SO Umfeld erscheint eine potentielle Funktion als Horst- bzw. Schlafwand eher unwahrscheinlich. Die N Biotopgrenze verläuft entlang der KG Grenze Vorderschneeberg - Wieden.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Felsspaltengesellschaften - 3.1.1.
    Schuttflur, Mauskarkopf
    lfd. Nr. 0538
    Schuttflur 270m SSO Mauskarkopf - Schieferschuttgesellschaft 3.2.1.2.0
    Region: Seehöhe: 2.180 - 2.220m. Kalkphyllit-Schuttgesellschaft ca. 270m SSO des Mauskarkopfes. Die Flur über scherbigem Schutt (untergeordent auch grobblockige Ablagerungen) ist größtenteils ungefestigt, sodass sich das Pflanzenwachstum auf substratreichere Taschen beschränkt.
    Kennzeichen: Die Vegetation gestaltet sich spärlich deckend und artenarm. Ruhschuttpartien im Zentralteil des Biotops werden hingegen von lückigen Hochgrasbeständen mit Norischem Schwingel eingenommen.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Steinschutt- und Geröllgesellschaften - 3.2.1.
    Schuttflur, Mauskarkopf
    lfd. Nr. 0539
    Schuttflur 120m S Mauskarkopf - Schieferschuttgesellschaft 3.2.1.2.0
    Region: Seehöhe: 2.250 - 2.290m. Kalkschiefer-Schuttflur ca. 120m S des Mauskarkopfes. Die Schuttflur erscheint in weiten Teilen (vor allem im w) ungefestigt. Die O Teilbereiche sind weitgehend gefestigt. Als dominierende Korngröße ist grober Schutt zu nennen; des weiteren treten scherbiger Schutt und grobblockige Ablagerungen auf.
    Kennzeichen: Blockreichere Teilbereiche sind durch eine weitgehend fehlende Pflanzendecke charakterisiert. Vegetation findet sich hier vor allem in feuchten Substrattaschen. Die Gesteinsblöcke sind vielfach mit Weidenspalieren (Stumpfblättriger Weide) bewachsen. Die unteren (S) Hangabschnitte erscheinen durch Planierungsarbeiten für die Schiabfahrt gestört. Die frischen Hanganrisse sind noch weitgehend unbewachsen. Die Grenze zu den N anschließenden Biotopen verläuft zum Teil über markante Felsstufen, zum Teil über lückige, hochgrasreiche Rasenbestände.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Steinschutt- und Geröllgesellschaften - 3.2.1.
    Biotope : Schlossalm
    0266 - 0268 - 0275 - 0278 - 0279 - 0293 - 0294
    0532 - 0533 - 0534 - 0535 - 0536 - 0537 - 0538 - 0539

        

    Biotope im Gasteinertal
    - Katastralgemeinden und Regionen -

    Anmerkung: Die Biotopabgrenzung entspricht der - Biotopkartierung - des Landes Salzburg bzw. der Kartierungsanleitung von G. Nowotny, H. Hinterstoisser, B. Fölsche, S. Stadler und W. Urban 1994 - und bleibt in der Beschreibung inhaltlich unverändert.

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    Biotopkartierung/Gasteinertal - KG Vorderschneeberg/Alpenflora
    © 1.8.2008 by Anton Ernst Lafenthaler
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