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R-KG09/2 - Biotopkartierung/Gasteinertal: Vorderschneeberg - Bergflora
Katastralgemeinde, Vorderschneeberg Katastralgemeinde
Vorderschneeberg

KG Vorderschneeberg

  • Alpenflora  › 1.900 m
  • Bergflora - Angertal
  • Talflora  › 1.000 m

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  • Biotopkartierung . Gasteinertal

    Vorderschneeberg

    Bergflora

    Die Katastralgemeinde Vorderschneeberg weist eine großflächige Bergflora auf. Südlich sind es die Wälder, beginnend oberhalb der Tauernbahn, im Westen und gegen Norden umfasst es das gesamte Angertal, inklusive der Wirtschaftswälder und der Mähder bis hinauf zu den vielen Almen, insbesondere den Gadaunerer Hochalmen, die bereits den Übergang zur Alpenflora bilden. Das Lafental mit der Rockfeldalm sind weitere weitläufige Gebiete dieser Region.

    Biotope: Einerseits sind es dichte Fichtenwälder, andererseits großflächige Weiden, Schluchtwälder und Laubmischwälder, die weite Gebiete im Angertal und im Lafental einnehmen. An der Krummholzzone dann Lärchen und Zwergsträucher. Auch Schipisten sind hier beiderseits des Angertales großzügig angelegt.

    Regionen . Biotope . Bergflora

    KG Vorderschneeberg . 55009

    Kreuzbichl : Angertalstraße, Lackenbauer, Rieser, Kämatten, Liftanlagen, Schipiste - 53
    Haberreith : Hartlgut, Lafenwald, Schneeberg, Haberreith, Schmelzgrubenbach - 22
    Salesenwald : Salesenhütte - 6
    Kasereben : Kaserebenwald, Schipiste, Schlossalmhütte, Ochsenriedel - 12
     
    Angertal Schattbachalm, Angertal-Talboden, Lafental, Gadaunerer Almen , Rettenwandalm - s.d.

    Region : Kreuzbichl

    Anzahl der Biotope : 53 (14)

    Kreuzbichl . Angertalstraße . Lackenbauer . Schockgut . Liftanlage

    Der Kreuzbichl umschreibt das Gebiet in Anger oberhalb der Bahntrasse entlang der Angertalstraße bis zur Liftanlage. Hier am Eingang ins Angertal liegen bereits hochgelegenen Bauernhöfe wie der Lackenbauer oder das Schockgut. Die Grenze im Norden bildet der Schlossbach, im Südosten der Angerbach, im Westen bzw. Südwesten bildet die Schipiste mit dem Gebirgsbach (Biotop 409) die Grenze. Weitere Regionen taleinwärts werden in der Region - Bergflora-Angertal - beschrieben.
    - Katastralgemeinde : Vorderschneeberg - Bildgalerie : Angertal • Kreuzbichl - Karte : Angertal
    Hanggrauerlenwald
    lfd. Nr. 0061
    Hanggrauerlenwald Kreuzbichl - Hang-Grauerlenwald 2.1.2.3.0
    Region: Seehöhe: 1.030 - 1.190m. Westlich der Kehre im Bereich von Kreuzbichl, westlich der Straße, im oberen Bereich von dieser durchschnitten.
    Kennzeichen: Grauerlen mit eingestreuten Fichten, weitere Gehölze Eschen, Birken, Bergahorn, Traubenkirsche und Eberesche. Stellenweise Beweidung bis in den Wald.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Schluchtwälder - Code 2.1.2.
    Hanggrauerlenwald, Kreuzbichl
    lfd. Nr. 0068
    Hanggrauerlenwald S Kehre Kreuzbichl - Hang-Grauerlenwald 2.1.2.3.0
    Region: Seehöhe: 1.030 - 1.070m. Südlich der Kehre im Bereich von Kreuzbichl, nordwestlich der Siedlung.
    Kennzeichen: Grauerlen mit eingestreuten Fichten, an lichten Stellen dichter Bestand von Rasenschmiele sowie vereinzelten Rispenseggen, weitere Gehölze Eschen, Birken, Bergahorn, Traubenkirsche und Eberesche. Im oberen Bereich Beweidung bis in den Wald.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Schluchtwälder - Code 2.1.2.
    Welchselfeuchter Magerstandort
    lfd. Nr. 0070
    Welchselfeuchter Magerstandort - Artenreiche - wechselfeuchte - Magerstandorte 4.1.2.0.0
    Region: Seehöhe: 1.060 - 1.110m. Ca. 100 Meter südwestlich der Kehre bei Kreuzbichl.
    Kennzeichen: Wechselfeuchter Magerstandort der beweidet bzw. im Hochsommer gemäht wird, im unteren Bereich ist ein Heustadl, am südlichen und nördlichen Rand sind zwei kleinere Feuchtstellen, zentral sehr trocken, hier viele Orchideen, einige Bäume sind hier eingestreut, Fels ragt stellenweise durch die Grasnarbe, eingestreute Bäume sind Fichte und Esche mit bis zu 25m Höhe, im südlichen Feuchtbereich ist ein Wassergraben bei dem ein Brunnen gefasst wurde, hier sind auch Grauerlen locker eingestreut.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Artenreiche - wechselfeuchte - Magerstandorte - Code 4.1.2.
    Baumreihe
    lfd. Nr. 0082
    Baumreihe NW Lechnergut - Baumreihe 2.5.2.3.0
    Region: Seehöhe: 1.220 - 1.240m. Baumreihe entlang Weg nordwestlich vom Lechnergut inmitten einer Fettwiese, unterhalb einer kleinen Steilstufe.
    Kennzeichen: Entlang der Hecke Stacheldraht- Holzlattenzaun, bestandesreich an Wiesenkerbel und Storchenschnabel, stellenweise sehr lückig, Breite der Hecke ca. 4 Meter, Höhe ca. 8 Meter, Holzstapel im Heckenbereich.
    Bearbeitet von Andreas Thomasser, Projektteam Biotopkartierung (Juni 2000)
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Anthropogene Baumbestände - Code 2.5.2.
    Magerwiesensaum
    lfd. Nr. 0109
    Magerwiesensaum 500m N Lackenbauer - Borstgrasrasen tieferer Lagen 4.1.2.1.0
    Region: Seehöhe: 1.240 - 1.270m. Magerwiesensaum 500m N Lackenbauer
    Kennzeichen: Das Biotop zieht als magerer Wiesensaum entlang eines Nadelwirtschaftswaldes und weist einen deutlichen bodensauren Charakter auf. In größeren Teilbereichen dominieren Heidekraut und Drahtschmiele dazwischen eingestreut finden sich typische Arten der Borstgrasrasen. In kleinen Teilbereichen sind Buckel gegeben die ebenfalls Heidekraut bewachsen werden. Im Westen geht die Wiesenfläche in weniger versauerte Randbereiche über, wobei Grasartige an Dominanz gewinnen. In einem einzelnen Teilbereich ist eine beginnende Verbuschung mit Grünerle und Zitterpappel (Höhe: 4m) festzustellen. Im mittleren Bereich des Magerwiesenstreifens wird die Fläche zunehmend durch das voranschreiten des Waldrandes eingeengt. Stellenweise sind offene Bodenbereiche mit Kryptogamen vorhanden. Im Westteil klingt der bodensaure Charakter aus und leitet zu wechselfeuchten Wiesenbereichen mit mesophilen Kräutern über. Punktuell finden sich hier hangschweißige Stellen mit Feuchtezeigern. Das Biotop wird regelmäßig einmal jährlich gepflegt. Randliche Teilbereiche werden unter Umständen zweischürig genutzt.
    Bearbeitet von R. Kaiser, Projektteam Biotopkartierung (Juni 2003)
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Artenreiche - wechselfeuchte - Magerstandorte - Code 4.1.2.
    Feldgehölz
    lfd. Nr. 0113
    Feldgehölz 350m NO Lackenbauer - Feldgehölze 2.5.1.1.0
    Region: Seehöhe: 1.160 - 1.190m. Feldgehölz 350m NO Lackenbauer: Das H-förmige Grauerlenfeldgehölz umrahmt Fettwiesen und wird hangober- und unterwärts von Verkehrsflächen begrenzt. Das Biotop wird im Westen von einem Gewässerlauf getrennt.
    Kennzeichen: Die Höhe der Baumschicht ist variabel (BHD: 6cm- 20cm ), bei uneinheitlicher Altersstruktur. Im nördlichen und südlichen Randbereich ist das Feldgehöz als langgestrecktes Böschungsgehölz (Baumhecke) ausgebildet. Hier sind teilweise nährstoffliebende Saumbereiche vorgelagert. Die Böschungsgehölze erfüllen eine wichtige Hangschutzfunktion. Das Biotop wird in Teilbereichen von einem Weidezaum eingrenzt. Neben der Grau-Erle finden sich vereinzelt große Berg-Ahorne. Im östlichen Randbereich befindet sich im Übergang zu einer Fettwiese ein etwa 2m breiter Saumstreifen.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Feldgehölze und Hecken - Code 2.5.1.
    Hecken, Angertal
    lfd. Nr. 0115
    Straßenbegleitgehölz 350m NO Rieser - Hecken, artenarm 2.5.1.3.0
    Region: Seehöhe: 1.200m. Straßenbegleitgehölz 350m NO Rieser: Das niedrige Straßenbegleitgehölzes wird von Grauerle beherrscht.
    Kennzeichen: Das Böschungsgehölz wird regelmäßig auf Stock gesetzt (Höhe: 4m, BHD 4 cm) und weist eine nährstoffliebende Krautschicht auf. In der Krautschicht finden sich noch einzelne lichtliebende Arten. Dem Gehölz ist Richtung Straße ein ruderalisierter Wiesensaum vorgelagert.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Feldgehölze und Hecken - 2.5.1.
    Hecken, Angertal
    lfd. Nr. 0116
    Grauerlen-Hecke 480m SW Lackenbauer - Hecken, artenarm 2.5.1.3.0
    Region: Seehöhe: 1.220m. Grauerlenhecke 480m SW Lackenbauer: Die beweidete lichte Grauerlenhecke (bzw. Feldgehölz) zieht entlang einer Asphaltstraße.
    Kennzeichen: Der in Teilbereichen aufgelockerte Gehölzbestand wird von einem Weidezaun eingefasst. Im Norden und Süden grenzen Hanggerinne an, welche den Gehölzbestand in drei Teilflächen mit vergleichbaren Struktur und Habitatbestand auftrennen. Die Grauerlen werden regelmäßig auf Stock gesetzt (Höhe: 8m, BHD:15-20cm). Die nicht vollständig deckende Krautschicht beinhaltet Weidezeiger und ansonsten eine typgemäße Pflanzenartengarnitur. Im Biotop sind die Trittspuren der Weidetiere offensichtlich. Nährstoffliebende Hochstauden (Brennessl) treten lokal konzentriert auf. Zur angrenzenden Straße ist ein wiesenartiger Saumbereich vorgelagert. Das Biotop wird im Osten von einem kleinen Grabengerinne von dem anschließenden geschlossenen Gehölzteil getrennt. Um einen Grünabfallplatz sind nährstoffüberfrachtete Situationen auffällig. Das Gehölz erfüllt eine Hangschutzfunktion.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Feldgehölze und Hecken - 2.5.1.
    Hecken, Angertal
    lfd. Nr. 0118
    Hecke 220m Rieser - Hecken, artenreich 2.5.1.2.0
    Region: Seehöhe: 1.240m. Baumhecke 220m Rieser: Das heckenartige Grauerlengehölz (Höhe: 8m, BHD:10-15) verläuft entlang eines Fahrweges.
    Kennzeichen: Die Kronenausdehung ist entlang des Gehölzstreifens variabel. In Teilbereichen ist dabei ein Strauchmantel ausgebildet. Episodisch ist die Hecke zu niedrigen Einzelbäumen aufgelöst. Stockausschläge sind weiters in der gesamten Biotopfläche erkenntlich. Die stark deckende Krautschicht setzt sich aus typgemäßen Arten (Grünland- und Saumarten) zusammen und zeigt kaum Störungszeiger. Im Gehölzbestand finden sich mehrere Überhälter (Berg-Ahorn). Vereinzelt sind Felsblöcke in der Biotopfläche vorhanden. Eine kleine Weidegasse durchschneidet das Biotop, wobei Weidespuren in der Biotopfläche selbst jedoch nicht auffällig sind. Im Südwesten klingt die Hecke in einem waldartigen Bereich aus. Entlang der gesamten Biotoperstreckung säumt eine unbefestigte Forststraße.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Feldgehölze und Hecken - 2.5.1.
    Baumhecke, Angertal
    lfd. Nr. 0119
    Baumhecke 160m NW Rieser - Hecken, artenarm 2.5.1.3.0
    Region: Seehöhe: 1.210 - 1.280m. Baumhecke 160m NW Rieser: Die geschlossene Baumhecke stockt am Grabeneinhang eines temporären Hanggerinnes. Das Gewässer (subsummierter Biotoptyp) ist ab der unteren südwestlichen Biotopgrenze verrohrt. Hangabwärts schwenkt die Gehölzzeile in einen hangparalellen Abschnitt.
    Kennzeichen: Neben der Grauerle dominiert im Gehölzbestand (Höhe: 12m, BHD: 30cm) der Berg-Ahorn. In kleinen Teilbereichen finden sich Weidespuren und punktuell erdige Anrisse. Eine gewisse Schutzfunktion durch Stabilisierung der Ufer des episodischen Gerinnes ist gegeben. Im unteren Biotopteil wurde das Gehölz vollständig auf Stock gesetzt.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Feldgehölze und Hecken - 2.5.1.
    Grauerlenwald, Angertal
    lfd. Nr. 0330
    Grauerlenwald 120m NO Rieser - Hang-Grauerlenwald 2.1.2.3.0
    Region: Seehöhe: 1.150 - 1.190m. Grauerlenwald 120m NO Rieser: Der Hang-Grauerlenwald (Höhe: 6-10m, BHD: 5-15cm) wird im Norden und Süden von Fettweiden umgeben.
    Kennzeichen: Von den Randbereichen dringen Grünlandarten in den Waldbestand vor. In den oberen nordwestlichen Hangbereiche wird der Gehölzbestand durch einen unasphaltierten Fahrweg von einem linearen entlang einer Asphaltstraße stockenden Grauerlengehölz abgetrennt. In der Krautschicht dominieren vielfach nährstoffliebende Hochstauden. In der Baumschicht bildet die Fichte (BHD:20-30cm) lokal über flachgründigen trockeneren Wuchsorten (Felsen) den Nebenbestand. Im Unterwuchs dominieren hier die typischen Arten der bondensauren Nadelwälder. Teilweise kommt es hier zu Windwurf, wodurch die Biotopstrukturen bereichert werden. Daneben findet sich eine kleine Fichtenschonung am Rande des Grünlandes (subsummierter Biotoptyp). Hier ist die Krautschicht weitgehend ausgedunkelt. Entlang des Hanggradienten Richtung Talboden nimmt der Schluchwaldcharakter des Gehölzbestandes zu. Für diese Bereiche (nahe einer Wildbachverbauung im Nordteil der Biotopfläche) ist der Berg-Ahorn (BHD:30cm) begleietet von Wald-Geißbart charakteristisch (subsummierter Biotoptyp). In den Unterhangsituationen des Taleinschnittes ist eine zunehmend höhere Bodenfeuchte (hangschweißige Stellen) zu bemerken. In der Mitte des Biotops befindet sich eine kleine Hangquelle mit einer von Hochstauden dominierten Quellflur mit Tuffbildung. Besonders nasse Biotopteile werden weiters von Beständen der Rispen-Segge markiert (subsummiertere Biotoptypen). In der Biotopfläche verläuft in unregelmäßiger Form ein Weidezaun. Weidegangeln sind in Teilbereichen vorhanden. Am Ostrand verläuft ein temporärer Graben. Das Biotop wird von einer freigeschnittenen Leitungstrasse durchschnitten. Hier dominieren ruderalisierte Hochstaudenfluren.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Schluchtwälder - 2.1.2.
    Grauerlenwald, Angertal
    lfd. Nr. 0407
    Grauerlenwald 200m O Gehöft Schockgüter - Hang-Grauerlenwald 2.1.2.3.0
    Region: Seehöhe: 1.200 - 1.210m. Grauerlenwald 200m O des Gehöfts Schockgüter.
    Kennzeichen: Ein Hang-Grauerlenwaldfragment unterschiedlicher Alters- und Höhenstruktur (durchschnittlichen Höhe ca. 6m, BHD 5-10cm). In den oberen (NW) Biotopteilen finden sich höherwüchsige, ältere Grauerlen mit einem BHD bis zu 25 cm. In der Baumschicht findet sich neben Grau-Erlen auch Fichte, Lärche und Bergahorn. Eine Strauchschicht ist locker und nur in Teilbereichen ausgebildet. Totholz ist nur in sehr geringem Ausmass in Form von ökologisch wenig wertvollen Grauerlendürrlingen vorhanden. Im Biotop finden sich aufgelichtete Bereiche mit spärlicher Überschirmung. Diese werden zumeist von Arten des Wirtschaftsgrünlandes bewachsen, was auf eine ehemalige Grünlanddutzung der Fläche schließen läßt. Typgemäße Hochstaudenelemente treten nur spärlich auf. Im unteren (SO) Biotopbereich findet sich ein schmal ausgebildeter, blumenreicher Magerwiesen-Böschungssaum. Im SW Teil des Biotopes befindet sich ein begradigter, mit Blöcken verbauter Bach ohne begleitende Vegetation.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Schluchtwälder - 2.1.2.
    Grauerlenwald, Angertal
    lfd. Nr. 0410
    Grauerlenwald 200m N Gehöft Schockgüter - Hang-Grauerlenwald 2.1.2.3.0
    Region: Seehöhe: 1.240 - 1.330m. Das Biotop liegt ca. 200m N des Gehöfts Schockgüter.
    Kennzeichen: Ein beweideter Hanggrauerlenwald einheitlicher Altersstruktur mit einer durchschnittlichen Wuchshöhe von ca. 8m und einem BHD von ca. 10cm. Der KronenSchluss ist generell locker, in Teilbereichen jedoch durch Beweidung aufgelichtet, wodurch sich der Charakter eines Weiderasens ergibt. Die aufgelichteten Bereiche werden daher von Arten des (umliegenden) Mäh- und Weidelandes eingenommen, wobei auch eine gute Verjüngung der Fichten zu beobachten ist. Die bachnahen Bereiche entlang der W Biotopgrenze werden von wüchsigen Hochstauden gesäumt. Vereinzelt treten markante Überhälter (Bergahorn, Fichte) auf. Im gesamten Biotop, vor allem aber in den oberen Bereichen, finden sich zerstreut entwurzelte Grauerlen und Fichten, welche vermutlich vom Föhnsturm im Jahre 2002 geworfen wurden. In Teilbereichen sind Spuren einer Holznutzung ersichtlich. Im unteren Biotopteil durchschneidet ein Weideweg das Biotop.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Schluchtwälder - 2.1.2.
    Grauerlenwald, Angertal
    lfd. Nr. 0413
    Grauerlenwald 100m N Gehöft Schockgüter - Hang-Grauerlenwald 2.1.2.3.0
    Region: Seehöhe: 1.200 - 1.390m. Bachbegleitender Hang-Grauerlenwald ca. 100m N des Gehöfts Schockgüter.
    Kennzeichen: Der Hanggrauerlenwald ist durch eine weitgehend einheitliche Altersstruktur gekennzeichnet; vereinzelt (v. a. randlich) treten Fichte und Bergahorn als Überhälter in Erscheinung. Die Grauerlen weisen eine durchschnittlichen Wuchshöhe von ca. 8m und einem BHD von ca. 10cm auf. Im Unterwuchs treten typgemäß wüchsige Hochstauden in Erscheinung. Zerstreut sind entwurzelte Grauerlen und Fichten, welche vermutlich vom Föhnsturm im Jahre 2002 geworfen wurden, zu finden. Im Biotop sind Spuren einer extensiven Beweidung ersichtlich. Der Hang-Grauerlenwald steht mit dem N angrenzendem Fichten-Wirtschaftswald in engem kontakt. Feuchtezeiger: Sumpf-Kratzdistel, Gelbe Segge, Bergfarn, Wald-Geißbart, Wolfs-Eisenhut, Geflecktes Johanniskraut, Wald-Zwenke, Arznei-Baldrian, Kletten-Distel, Kohldistel, Wald-Engelwurz, Gewöhnliche Rasenschmiele, Hain-Sternmiere, Gewöhnlicher Frauenmantel, Langblättrige Minze.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Schluchtwälder - 2.1.2.
    Feuchtlandschaftsrest, Angertal
    lfd. Nr. 0629
    Feuchtlandschaftsrest S Gehöft Rieser - Feuchtlandschaftsrest 1.6.1.1.0
    Region: Seehöhe: 1.160m. Ein von Rispen-Seggen dominierter Feuchtlandschaftsrest ca. 100m S des Gehöfts Rieser.
    Kennzeichen: Das gesamte Biotop wird aktuell von Schilf bestanden, wobei die Deckung in den Teilbereichen variiert (30-85%). Unterhalb des Schilfhorizontes ist ein dichter Bestand der Rispen-Segge (mächtige Horste) ausgebildet. Das Vorkommen von Blauem Pfeifengras beschränkt sich auf wenige Horste entlang bachnaher Bereiche an der S Biotopgrenze. Aufgrund der Arten und Bestandesstruktur erscheint eine vormalige, regelmäßig Nutzung als Streuwiese sehr wahrscheinlich. Der Boden ist nunmehr von einem Filz abgestorbener Halme und Blätter bedeckt; ein Aufwuchs an Gehölzen ist kaum zu beobachten. Das Biotop wird von kleinen, nach SO verlaufenden, weitgehend verlandeten Entwässerungsgräben mit geringer Drainungsfunktion durchzogen. Weite Biotopteile sind daher versumpft. Pestwurzfluren (mit Gewöhnlicher Pestwurz) durchziehen gierlandenartig den Bestand. In den trockeneren, oberen Grenzbereichen zur Fettwiese tritt Schilf zugunsten einer Flur von Echtem Mädesüß und Rispen-Segge vollständig zurück. Diese Bereiche gestalten sich aufgrund des Nährstoffreichtums (Düngeeintrag aus angrenzender Fettwiese) reich an wüchsigen Hochstauden (v. a. Brennessel und Behaarter Kälberkropf). Die Fläche stockt auf anmoorigem, schmierigem, weitgehend zersetztem Torf. Im unteren Biotopteil verläuft eine Stromleitung in Bach-paralleler Richtung. Typische spätblühende Niedermoorarten sind nicht vorhanden.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Feuchtlandschaftsrest - 1.6.1.
    Grauerlen-Feldgehölz
    lfd. Nr. 0638
    Grauerlen-Feldgehölz SO Schockgüter - Feldgehölze 2.5.1.1.0 - Biotop reduziert!
    Region: Seehöhe: 1.190 - 1.200m. Ein Grauerlen-Feldgehölz entlang einer Geländestufe, ca. 120m SO des Gehöfts Schockgüter.
    Kennzeichen: Der Grauerlenbestand (BHD im Durchschnitt ca. 20, Höhe ca. 7m) wird von Trassenbahnen der Gondelbahn durchschnitten. Die Baumschicht erscheint ansonsten weitgehend geschlossenen. Die Alterstruktur ist heterogen (Resultat der Bewirtschaftung). In Teilbereichen finden sich mächtige, kernwüchsige Grau-Erlen mit einem BHD bis zu 40cm. Eine Strauchschicht ist nur spärlich ausgebildet (Verjüngung von Bergahorn, untergeordnet Grau-Erle). Die Krautschicht gestaltet sich auf Grund der starken Beweidung niederwüchsig und lückig, ist jedoch typgemäß nährstoff- und hochstaudenreich. An der oberen (N) Biotopgrenze befindet sich ein markanter Überhälter (Bergahorn) mit einem BHD von ca. 1m. Daneben ist auch eine gute Verjüngung von Bergahorn zu beobachten. Totholz findet sich ausschließlich in Form ökologisch wenig wertvoller Grau-Erlendürrlinge und geschnittenem Astwerk. Das Biotop wird unterseits (S) von einem Weidezaun begrenzt. Im SW wurden kürzlich großwüchsige Fichten gefällt. Zum aktuellen Zeitpunkt wird dieser Bereich von einer dichten Brennesselflur eingenommen.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Feldgehölze und Hecken - 2.5.1.
    Biotope : Kreuzbichl
    0042 - 0058 - 0059 - 0062 - 0064 - 0066 - 0067 - 0068 - 0069 - 0070 - 0071 - 0074 - 0075 - 0076 - 0077 - 0078 - 0079 - 0082 - 0090 - 0091 - 0095 -
    0106 - 0107 - 0108 - 0109 - 0110 - 0111 - 0112 - 0113 - 0114 - 0115 - 0116 - 0117 - 0118 - 0119 -
    0312 - 0330 - 0345 - 0379 - 0405 - 0407 - 0408 - 0409 - 0410 - 0413 - 0423 -
    0623 - 0626 - 0627 - 0629 - 0637 - 0638 - 0651

    Region : Haberreith

    Anzahl der Biotope : 22 (6)

    Angerbach . Hartlgut . Schneeberg . Haberreith

    Das Gebiet um Haberreith (Hinterschneeberg) reicht hier vom Angerbach bzw. der Straßenbrücke der Liftstation über das Hartlgut und Schneeberg bis Haberreith und schließt noch höher gelegene Biotope mit ein. Im Norden bzw. Nordwesten bildet der Angerbach die Grenze, im Westen das Hartlgut bis zur Straßenbrücke der Liftstation-Angertal, im Osten die Bahntrasse bzw. die Straße zum Schneeberg und im Süden der Schmalzgrubenbach (Biotop 0530) mit den noch zwei weiter südlich an der KG-Badgastein grenzende Biotopen (B.0307 und 0404).
    - Katastralgemeinde : Vorderschneeberg - Bildgalerie : Haberreith • Hartlgut - Karte : Lafen
    Fettweide
    lfd. Nr. 0100
    Fettweide S Bhf. Angertal, W Bahn - Fettweide 6.1.1.2.0
    Region: Seehöhe: 990 - 1.020m. westlich von der Tauernbahn, südlich vom Bahnhof Angertal.
    Kennzeichen: Fettweide, leicht buckeliger Charakter, zentral steht ein Birnbaum, Viehgangeln mit Erdanrissen vorhanden, im oberen Bereich viel Brennessel und Mädesüß und Berberitze, zur Bahn und zur Straße hin Stacheldrahtzäune. Bestandesbildend ist Wohlriechendes Ruchgras, Wiesen-Knäuelgras, Wiesen-Schwingel, Wiesen-Bärenklau, Einjähriges Rispengras, Wiesen-Rispengras, Gewöhnliches Rispengras, Aufrechtes Fingerkraut, Scharfer Hahnenfuß, Kriechender Hahnenfuß, Gemeiner Sauerampfer, Gemeiner Löwenzahn, Vogel-Wicke.
    Bearbeitet von Andreas Thomasser, Projektteam Biotopkartierung (Juni 2000)
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Wirtschaftsgrünland - 6.1.1.
    Grauerlenfeldgehölz
    lfd. Nr. 0307
    Grauerlenfeldgehölz 430m OSO Haberreith - Feldgehölze 2.5.1.1.0
    Region: Seehöhe: 1.160 - 1.180m. Grauerlenfeldgehölz am Weg zum Haberreith
    Kennzeichen: Das kleine Grauerlenböschungsgehölz (Höhe: 6m, BHD: 4cm) stellt eine Aufforstung einer Wiesenböschung dar. Die Grünlandarten sind im Unterwuchs des Gehölzbestandes noch klar erkennbar. Nährstoffliebende Hochstauden sind nicht bestimmend. Die Krautschicht des jungen Gehölzbestandes profitiert vom guten randlichen Licheinfall. Das Gehölz besitzt eine vernachlässigbare Hangschutzfunktion.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Feldgehölze und Hecken - 2.5.1.
    Magerrasen, Haberreith
    lfd. Nr. 0367
    Magerrasen 60m N Haberreith - Borstgrasrasen tieferer Lagen 4.1.2.1.0
    Region: Seehöhe: 1.210 - 1.250m. Magerrasen 60m N Haberreith: Die Biotopfläche beinhaltet die mageren bodensauren Randbereiche einer ausgedehnten nährstoffreicheren Wiesenfläche.
    Kennzeichen: Der Rasenbestand wird von Bürstling dominiert. Daneben sind an randlichen Saumsituationen Heidekrautgewäche (Preiselbeere, Heidelbeere) auffällig. Zwischen diesen Hauptbestandesbildnern sind vielfach Rosetten von Großkopf-Pippau und Berg-Arnika vorhanden. Randlich im Westen grenzt ein Weidezaun gegen einen aufgelösten Waldbestand ab. Hier ist kleinflächig ein wärmeliebender Saum mit Mittlererem Klee ausgebildet. In der Mitte des Biotops durchschneidet ein beiderseits mit Stacheldraht abgerenzter Weg. Der östliche Teilbereich der Biotopfläche wird durch das Zurücktreten des Bürstlings zu gunsten von Goldhaferwiesenarten charaktersiert. Hier sind weiters gänzlich überwachsene Felsblöcke vorhanden.
    Bearbeitet von R. Kaiser, Projektteam Biotopkartierung (Juli 2003)
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Artenreiche - wechselfeuchte - Magerstandorte - 2.5.1.
    Hang-Grauerlenwald, Haberreith
    lfd. Nr. 0369
    Grauerlenwald 120m SW Haberreith - Hang-Grauerlenwald 2.1.2.3.0
    Region: Seehöhe: 1250 - 1280m. Grauerlenwald 120m SW Haberreith
    Kennzeichen: Der versumpfte feldgehölzartige Grauerlenbestand (Höhe: 6m, BHD: 10cm) geht in den oberen südlichen Hangbereichen in trockenen Nadel-Wirtschaftswald mit Lärche über. Das Gehölz wird im Norden von einem kleinen Graben gesäumt. Im Umfeld dieses Gewässers finden sich leicht versumpfte und staunasse Bereiche. Im Unterwuchs dominieren Feuchte- und Nährstoffzeiger. Im Nebenbestand der Grauerle sind Fichte und Lärche vorhanden. Die Biotopfläche weist Beweidungspuren auf.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Schluchtwälder - 2.1.2.
    Grauerlenwald, Haberreith
    lfd. Nr. 0404
    Grauerlenwald 430m OSO Haberreith - Hang-Grauerlenwald 2.1.2.3.0
    Region: Seehöhe: 1.140 - 1.160m. Grauerlenwald am Weg zum Haberreith.
    Kennzeichen: Das fragmentarische kleine Grauerlengehölz (Höhe: 10m, BHD: 10cm) bestockt einen wenig ausgeprägten Grabeneinhang und wird von Nadelwirtschaftswäldern umgeben. Im Unterwuchs dominieren Feuchtezeiger und Grünlandarten. Der Gehölzbestand wird durch einen Fahrweg von einem weiteren Grauerlenbestand abgerenzt. Das Gehölz wird forstwirtschaftlich genützt.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Schluchtwälder - 2.1.2.
    Feldgehölz
    lfd. Nr. 0585
    Feldgehölz 150m S BHF Angertal - Feldgehölze 2.5.1.1.0
    Region: Seehöhe: 1.010 - 1.060m. Grauerlen-Feldgehölz ca. 150m S des Bahnhofs Angertal gelegen. Hangwärts der Straße zum Hartlgut.
    Kennzeichen: In der Baumschicht tritt neben Grau-Erle (BHD 5-20cm, Höhe bis 13m) auch Fichte (BHD 15-40cm) mit wechselnden Abundanzwerten auf, wobei vor allem die Randbereichen auch von Fichte dominiert werden. Der KronenSchluss gestaltet ist locker bis geschlossen. In aufgelockerten Teilbereichen bildet Jungwuchs von Gewöhnlicher Esche (untergeordnet auch Fichte) eine niederwüchsige (bis zu 1,5m hohe) Strauchschicht aus. Totholz findet sich vor allem in Form ökologisch wenig relevanter Grauerlendürrlinge. Liegendes Totholz ist nur vereinzelt vorhanden. Das durch einen Stacheldrahtzaun eingefriedete Biotop wird mäßig bis intensiv beweidet, wodurch sich eine hohe Trittbelastung ergibt. In der (teils lückigen) Krautschicht treten typgemäß zahlreiche Hochstauden in Erscheinung. In Teilbereichen bildet das Kleine Sprinkraut dichte Fluren aus. Geschnittenes Astwerk sowie markante Stockausschläge deuten auf eine extensive Holznutzung hin. Das Biotop wird von einem periodisch wasserführenden Gerinne durchzogen.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Feldgehölze und Hecken - 2.5.1.
    Feldgehölz
    lfd. Nr. 0586
    Feldgehölz 250m S BHF Angertal - Feldgehölze 2.5.1.1.0
    Region: Seehöhe: 1.060 - 1.090m. Grauerlen-Feldgehölz ca. 250m S des Bahnhofs Angertal gelegen.
    Kennzeichen: Die Baumschicht wird neben Grauerlen (BHD 5-20cm, Höhe bis ca. 10m) auch von Fichte (BHD bis 40cm; gesamt Anteil ca. 40%), Berg-Ahorn und Gewöhnlicher Esche mitaufgebaut, wobei vor allem die Randbereiche von Fichte dominiert werden (subsum. Biotoptyp Nadel-Wirtschaftswald). Der KronenSchluss gestaltet ist locker bis geschlossen; punktuell auch licht. In aufgelockerten Teilbereichen bildet Jungwuchs von Gewöhnlicher Esche (untergeordnet auch Fichte) eine niederwüchsige (bis zu 1,5m hohe) Strauchschicht aus. Totholz findet sich vor allem in Form ökologisch wenig relevanter Grauerlendürrlinge. Die Randbereiche des Biotops werden beweidet wodurch sich eine teils erhebliche Trittbelastung ergibt. Der Zentralbereich ist durch einen Stacheldrahtzaun abgegrenzt. In der (teils lückigen) Krautschicht treten typgemäß zahlreiche Hochstauden in Erscheinung. In Teilbereichen bildet das Kleine Sprinkraut dichte Fluren aus. Geschnittenes Astwerk, Baumstümpfe sowie markante Stockausschläge zeugen von einer extensiven Holzentnahme. Das Biotop wird von einem periodisch wasserführenden Gerinne durchzogen.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Feldgehölze und Hecken - 2.5.1.
    Biotope : Haberreith
    0080 - 0092 - 0097 - 0100 - 0307 - 0308 - 0309 - 0310 - 0343 - 0366 - 0367 - 0368 - 0369
    0403 - 0404 - 0530 - 0585 - 0586 - 0587 - 0588 - 0624 - 0625

    Region : Salesenwald

    Anzahl der Biotope : 6 (2)

    Salesenhütte . Streitbergalm

    Der Salesenwald liegt zwischen Schmalzgrubenbach und dem Hirschkarbach, knapp unterhalb der Stubnerbahn-Mittelstation. Im Norden bzw. Nordwesten bildet der Schmalzgrubenbach die Grenze zur Region - Haberreith - im Westen ist es die Straße nahe der Stubnerbahn-Mittelstation, im Osten grenzt einerseits die Bergregion der - KG-Böckstein - und nördlich die - KG-Badgastein - unweit der Bellevuealm. Im Süden bildet die Grenze der Hirschkarbach.
    - Katastralgemeinde : Vorderschneeberg - Bildgalerie : Salesenwald • Hirschkarbach - Karte : Angertal
    Sumpf im Salesenwald
    lfd. Nr. 0105
    Sumpf 400m SW Salesenhütte - Nieder- und Übergangsmoor, ahemerob bis oligohemerob 1.4.3.1.0
    Region: Seehöhe: 1.580 - 1.630m. Etwa 400m SW Salesenhütte.
    Kennzeichen: Intensive Verzahnung von Grünerlengebüschen, kleineren Fichten und Sumpfflächen. Die Sumpfflächen wie bei Biotop 106 von Pfeifengras, Wiesensegge und Rasen-Haarbinse dominiert. Eine -anscheinend 'natürliche'- Wildsuhle: Quellaustritt mit ausgescharrten Rändern, was den Torfboden zum Vorschein kommen läßt. Rote-Liste-Arten: Sumpf-Läusekraut (RL: 3). Gehölze: Fichte, Grün-Erle, Rostrote Alpenrose.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
    Speicherteich, Stubneralm
    lfd. Nr. 0365
    Speicherteich 750m NO Stubneralm - Speicherstauseen 1.1.2.2.0
    Region: Seehöhe: 1.620 - 1.630m. Speicherteich, südöstlich der Schipiste in Höhe der Stromtrasse oberhalb eines Güterweges.
    Kennzeichen: Der künstliche ovale Speicherteich besitzt keine natürliche Ufervegetation und wird von geradlinigen strukturlosen Ufern geprägt. Die künstlich abgedichtete Gewässersohle besteht aus Schotter und Kies. Die Tiefe des Teiches beträgt geschätzt 3m. Die Sichttiefe erreicht etwa 2m. Zuleitende Gräben sind nicht offensichtlich. Ein betonierter unterirdischer Rohrüberlauf ist vorhanden. Das Umfeld des Biotops wird von einem künstlichen Flachgelände gebildet. Die flachen Uferbereiche werden von einem spärlich bewachsenen Schotterstreifen gebildet. Hier sind besonders Arten aus den umliegenden Ansaatflächen dominierend. Das Biotop wird von Grasfrosch und Erdkröte als Laichgewässer genutzt.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Stauseen - 1.1.2
    Biotope : Salesenwald
    0101 - 0102 - 0103 - 0104 - 0105 - 0365

    Region : Kasereben

    Anzahl der Biotope : 12 (2)

    Kasereben . Schlossbach . Schipiste . Schlossalmhütte

    Kasereben beschreibt insbesondere das Gebiet um die Kaserebenhütte, knapp oberhalb des Kaserebenwaldes gelegen. Weiters zu dieser Region soll die Schipiste bis hinauf zur Schlossalmhütte gehören. Im Norden bildet der Schlossbach die Grenze, im Westen ist es die Schlossalmhütte und der Ochsenriedel bis an den Brandlachwald, im Süden bzw. Südosten schließt die Region - Kreuzbichl - an.
    - Katastralgemeinde : Vorderschneeberg - Bildgalerie : Kasereben • Schlossalm - Karte : Angertal
    Grünerlengebüsch, Schlossalm
    lfd. Nr. 0269
    Grünerlengebüsch 300m O Hamburger Htt. - Grünerlengebüsch 2.3.1.1.0
    Region: Seehöhe: 1.780 - 1.910m. Grünerlengebüsch 300m O Hamburger Htt.
    Kennzeichen: Das niedrige Grünerlengebüsch stellt ein Verbuschungsstadium einer Almweide dar. Sehr vereinzelt finden sich Fichten (Höhe: 6m,BHD:10cm) in der allgemein als trockenen bis frisch einzustufenden Biotopfläche. In den Lücken zwischen den teilweise noch lockeren Grünerlengebüschen sind reichlich Arten der Bürstlingsweiden vorhanden. Diese Freibereiche werden aktuell noch beweidet (subsummierter Biotoptyp). In größeren Teilbereichen hat sich unter dem Schirm der Grünerlen noch keine typische Artengarnitur eingestellt. In Talnähe grenzt der Oberlauf des Schlossbaches die Biotopfläche, von einem auf der gegenüberliegenden Hangseite gelegenen strukturell sehr ähnlichen Grünerlenbestand, ab. Im Nahbereich einer Liftstaion wird das Grünerlengebüsch kleinflächig geschwendet. Als floristische Besonderheit tritt Rhododendron intermedium auf.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Hochstaudengebüsche - 2.3.1
    Schlossbach, Gasteinertal
    lfd. Nr. 0270
    Oberlauf des Schloßbaches - Gebirgsbach 1.2.2.1.2 - Zustandsklasse 2
    Region: Seehöhe: 1.680 - 1.940m. Oberlauf des Schloßbaches: Der schmale Gewässerverlauf (Breite der Gewässersohle 0,5-1m) ist leicht geschlängelt.
    Kennzeichen: Das Sohlensubstrat setzt sich aus kleineren gerundeten Felsblöcken (Durchmesser: 40cm) und Schottern zusammen. An flacheren Abschnitten herrscht sandig-kiesiges Substrat vor. Vereinzelt finden sich Wildholzansammlungen. Daneben sind Bruchstücke von Betonformteilen, Bauholz und Metallbleche im Gewässerbett vorhanden. Das Fließgewässerkontinuum ist durch etappenweise Verrohrung im Nahfeld einer Liftstation unterbrochen. Besonders der südliche Teilarm des Gewässer wurde in größeren Abschnitten für den Schibetrieb verbaut. Der Gewässerlauf und die Bachsohle sind dort unnatürlich. Oberhalb dieser Bereiche wird das Umfeld durch zwergstrauchreiche Weiderasen, die als Schipiste genutzt werden, gebildet. Der Gewässerlauf wird ansonsten von Grünerlengebüschen gesäumt, welche die Wasserfläche zu erheblichen Anteilen beschatten. Die Biotopfläche reicht am Unterlauf bis zu einer Hochwasserverbaung. Die dort herrschenden Verhältnisse werden in einer gesondert ausgewiesen Biotopfläche erläutert.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Bäche - 1.2.2.
    Biotope : Kasereben
    0269 - 0270 - 0285 - 0295 - 0296 - 0297 - 0298
    0363 - 0364 - 0388 - 0652 - 0653

        

    Biotope im Gasteinertal
    - Katastralgemeinden und Regionen -

    Anmerkung: Die Biotopabgrenzung entspricht der - Biotopkartierung - des Landes Salzburg bzw. der Kartierungsanleitung von G. Nowotny, H. Hinterstoisser, B. Fölsche, S. Stadler und W. Urban 1994 - und bleibt in der Beschreibung inhaltlich unverändert.

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    Biotopkartierung/Gasteinertal - KG Vorderschneeberg/Bergflora
    © 12.5.2009 by Anton Ernst Lafenthaler
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