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R-KG08/3 - Biotopkartierung/Gasteinertal: Bad Gastein/Remsach - Kötschachtal/Alpenflora
Katastralgemeinde, Remsach Katastralgemeinde
Remsach

KG Remsach

  • Bergflora  › 1.100 m
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  • Bildgalerie - . . .
  • Biotopkartierung . Gasteinertal

    Remsach . Kötschachtal

    Alpenflora

    Die Alpenflora der Katastralgemeinde Remsach reicht vom Gamskarkogel bis weit hinein ins Kötschachtal bis zum Deeskogel über die Toferer Scharte, Thronck, Döferl (Kreuzkogel), Heidentempel, Glaserer bis hinein zum Keesnickelkogel. Über den Tischkogel reicht die Katastralgemeindegrenze bis zum Hölltor- und Lainkarkogel und weiter über die Palfner Scharte bis zum Graukogel.

    Biotope: Erst sind es Alpenazaleen-Windheiden und Alpenrosengebüsche die im Kötschachtal übergehen in Felsfluren, Latschengebüsche, Block- und Schuttfluren und letztlich Gletscher, wie dem Kesselkargletscher oder dem Tischlerkargletscher.

    Biotope . Regionen . Alpenflora

    KG Remsach . 55008

    Tannwandkogel :  Hüttenkogel, Plattenkar - 3
    Windschursee :  Palfner Scharte, Windschursee, Windschurriegel, Reedbretter - 10
    Kühkar :  Kühkar, Seekarl - 47
    Gamskarlsee :  Lainkarscharte, Gamskarl, Hölltorkogel - 25
    Tischlerkar :  Akar, Marchriedl, Hölltorkogel, Tischlerspitze, Tischlerkarscharte, Steinbachkogel - 30
    Kleinelendscharte :  Böcksteinkogel, Kühkar, Kesselkees, Steinbachkogel, Jagerkogel,
    :  Keeskogel, Keesnickelkogel, Kreuzkogel, Hühnerkopf, Bärenscharte, Grasleitenkopf
    - 30
    Flugkopf :  Glaserer, Heidentempel, Schönweidkogel, Döferl - 9
    Throneck :  Toferer Scharte, Finsterkopf, Throneck - 7

    Region : Tannwandkogel

    Anzahl der Biotope : 3 (1)

    Hüttenkogel . Plattenkar

    Der Tannwandkogel schließt das Plattenkar, den Nordhang des Hüttenkogel bis zu die Rettbretter und den Windschurriegel ein. Im Westen reicht das Gebiet an die Alpenrosen am Hüttenkogel (Biotop 0157) der Region - Graukogel - im Süden an die Schuttflur (Biotop 0092) der Region - Windschursee - im Norden an die Waldgrenze des Zirbenwaldes (Biotop 0374) und im Osten an die Latschen oberhalb des Reedgraben (Biotop 0094), welche hier der Bergregion - Tannwand - zugeordnet werden.
    - Katastralgemeinde : Remsach - Bildgalerie : Tannwandkogel • Plattenkar - Karte : Reedsee
    Blockhalde, Tannwandkogel
    lfd. Nr. 0045
    Blockhalde 1 am Tannwandkogel - Grobblockige Ablagerung 5.2.1.2.0
    Region: Seehöhe: 1.900 - 2.110m. Das Biotop befindet sich unmittelbar NW von Tannwandkogel und stellt eine Grobblockhalde aus reinem Silikatgestein im Oberhangbereich dar.
    Kennzeichen: Das Biotop ist aufgrund der ungünstigen Standortsbedingungen äußerst artenarm und weist nur eine geringe Gefäßpflanzendeckung auf. Krustenflechten sind hingegen auf den Blöcken zahlreich anzutreffen. Einzelne Bäume (Fichte, Lärche, Zirbe) kommen vereinzelt vor. Kleine Schutt- und Blockrinnen sind in der Fläche vorhanden.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Ablagerungen - 5.2.1.
    Zwergstrauchheide am Hüttenkogel
    lfd. Nr. 0090*
    Zwergstrauchheide am Hüttenkogel - Zwergstrauchbestand ohne Alpenrose 3.4.1.7.0
    Region: Seehöhe: 1.980 - 2.231m. Das Biotop befindet sich im Bereich des Hüttenkogels und reicht auf einem steilen, ostexponierten Hang über die Reedbretter in Richtung Reedgraben hinunter. Ein flächenmäßig nur wenig kleinerer Anteil befindet sich auf einem westexponierten Oberhang oberhalb des Palfner Waldes (KG Badgastein).
    Kennzeichen: Es handelt sich um ein Mosaik aus subalpin-alpinen Biotoptypen, wobei die Zwergstrauchheide (ohne Alpenrose) dominiert; weitere, kleinflächig vorkommende Typen wurden subsumiert. Plaikenbildungen sind v. a. im Bereich der Reedbretter mehrfach anzutreffen. Trotz vorherrschender Silikatgesteine ist das Biotop äußerst reich an verschiedenen Pflanzenarten. Bemerkenwerte Rote-Liste-Art: Hallers Schlüsselblume (RL: 4).
    Siehe auch in der KG-Bad Gastein dasselbe Biotop - Zwergstrauchheide am Hüttenkogel - ...
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Subalpin-alpine Zwergstrauchheiden - 3.4.1.
    Biotope : Tannwandkogel
    0045 - 0090 - 0093

    Region : Windschursee

    Anzahl der Biotope : 10 (7)

    Palfner Seekopf . Palfner Scharte . Graukogel . Reedbretter . Windschurriegel

    Der Windschurse liegt unterhalb der Palfner Scharte und schließt das Gebiet Zehnerkogel (Palfner Seekopf) bis zum Windschurriegel mit ein. Der Nordhang des Graukogel mit der Region Reedbretter ist ebenfalls Teil dieser Region. Im Westen bildet die Felsflur Graukogel, die Palfner Scharte und die Grenze, im Süden ist es die Schuttflur (Biotop 0172), welche unterhalb des Zehnerkogel bis hinunter zum Seekar reicht und mit der Obergrenze des Zirbenwaldes im Osten die Grenze bildet, im Norden ist es der Tannwandkogel.
    - Katastralgemeinde : Remsach - Bildgalerie : Windschursee • Reedbretter - Karte : Reedsee
    Schuttfluren am Graukogel
    lfd. Nr. 0092
    Schuttfluren am Graukogel - Subalpin-alpine Silikatschuttgesellschaft 3.2.1.1.0
    Region: Seehöhe: 1.860 - 2.480m. Das Biotop befindet sich im Oberhangbereich des Graukogels und reicht, ausgehend von den Reedbrettern, mit einem kleineren Flächenanteil in die benachbarte Katastralgemeinde (KG Badgastein) hinein, wo es sich im Palfnerkar gegen den Palfner Wald erstreckt.
    Kennzeichen: Es handelt sich um eine Silikatschuttflur, die stellenweise größere Felsblöcke (subsum.) beinhaltet. Kleinflächig kommen Latschen, Alpenrosenheiden, Felsspaltengesellschaften und Krummseggenrasen oder deren Fragmente (je subsum.) vor. Je nach Größenklasse der Schuttes und Aktivität der Schutthalde ist die Vegetation hoch- oder geringdeckend bzw. artenreicher oder -ärmer, weshalb ein kartographisch kaum auftrennbares Mosaik verschiedender Vegetationsdeckungen vorhanden ist. Einzelne Ruhschuttpartien weisen fast geschlossene, hochgrasartige Bestände auf (z. B. Woll-Reitgras und Blaues Pfeifengras in tieferen Lagen), zudem können sich hier einzelne Gebüsche (Latsche, Grün-Erle) ansiedeln. Die Blockhalden hingegen sind nur schütter bewachsen und artenarm, dafür flechtenreich. Kleine Schuttrinnen, die jedoch keine Wasserführung aufweisen, sind im Biotop vorhanden. Im Biotop wurden Alpenschneehühner beobachtet.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Silikatschuttgesellschaft - 3.2.1.
    Krummseggenrasen beim Windschursee
    lfd. Nr. 0095
    Krummseggenrasen beim Windschursee - Krummseggenrasen (Curvuletum) 3.5.3.1.0
    Region: Seehöhe: 2.170 - 2.280m. Das Biotop befindet sich im Bereich des Windschursees und zieht bis zum Windschurriegel hinab.
    Kennzeichen: Es handelt sich um artenarme Krummseggenrasen über Gneis, die mit weiteren subalpin-alpinen Biotoptypen (subsum.) verzahnt sind. Die Bestände sind meist geschlossen, werden aber oft von vegetationsarmen Blockfluren unterbrochen. Ein markierter Wanderweg führt durch das Biotop. In der Fläche wurden zum Erhebungszeitpunkt Alpenschneehühner nachgewiesen.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Alpine Silikatrasen - 3.5.3.
    Windschursee
    lfd. Nr. 0096
    Windschursee - See, oligotroph, kalkarm 1.1.1.1.0
    Region: Seehöhe: 2.210m. Das Biotop befindet sich 300m WNW der Palfner Scharte im Bereich einer Mulde inmitten von alpinen Rasen und stellt einen annähernd dreieckigen Gebirgssee dar.
    Kennzeichen: Der Windschursee besitzt durchwegs flache Uferzonen, die Wassertiefe betrug zum Erhebungszeitpunkt rund 1m. Das Wasser ist klar und von blaugrüner Farbe. Der Untergrund besteht aus Felsplatten, Sand und Schlamm; aus dem Wasser ragende Felsblöcke sind nicht vorhanden. Eine Verlandungszone ist nicht ausgebildet, Krummseggenrasen und Schutt reichen direkt an die Ufer heran. Der See wird von W über zwei kleine, temporäre Rinnsale gespeist, der Abluss erfolgt im O, versiegt aber bald im Blockwerk. Außer z. T. dichtem Wassermoosbewuchs kommen keine Makrophyten vor. Ein markierter Wanderweg führt knapp am Biotop vorbei.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Seen - 1.1.1.
    Tümpel, Palfnerscharte
    lfd. Nr. 0114
    Tümpel auf der Palfnerscharte - Tümpel 1.1.4.1.0
    Region: Seehöhe: 2.315m. Das Biotop befindet sich 100m NO der Palfner Scharte im Bereich von Krummseggenrasen und stellt zwei, fast miteinander verbundene Flachwassertümpel dar.
    Kennzeichen: Die Wassertiefe liegt unter 1m, Zu- und Abfluss fehlen. Der Untergrund enthält Sand und Kies sowie einige Steine; aus dem Wasser herausragende Blöcke sind nicht enthalten. Beide Tümpel enthalten keine Makrophyten, eine Verlandungszone ist nur schmal ausgebildet.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Tümpel - 1.1.4.
    Schutthalden, Palfner Kar
    lfd. Nr. 0115*-01
    Schutthalden 2 im Palfner Kar - Subalpin-alpine Silikatschuttgesellschaft 3.2.1.1.0
    Region: Seehöhe: 1.860 - 2.360m. Das Biotop befindet sich im Bereich des Palfner Kares und reicht bis in das Kühkar im Osten (KG Remsach).
    Kennzeichen: Es stellt großflächige Silikatschutthalden unterschiedlicher Aktivität und Substratklassen dar. Sehr unterschiedlich ist demnach auch der Bewuchs von fast vegetationslos bis hoch deckend. Insbesondere im von Feinschutt geprägten Westteil des Biotops kommen höhere Deckungswerte der Vegetation vor; kleine Anteile von Krummseggenrasen und Alpenrosenheiden wurden zudem subsumiert. Der Ostteil ist hingegen vegetationsärmer, da hier v. a. Blockschutt (subsum.) vorherrscht. Das Biotop ist aufgrund des Vorherrschens sehr reiner Silikatgesteine über weite Strecken relativ artenarm und floristisch eintönig. Einzelne Schuttrinnen finden sich im Biotop, das als Lebensraum für das Alpenschneehuhn große Bedeutung hat.
    - Biotop der KG Bad Gastein - Schutthalden 2 im Palfner Kar - . . .
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Silikatschuttgesellschaft - 3.2.1.
    Schutthalden, Palfner Kar
    lfd. Nr. 0172*-01
    Schutthalden 1 im Palfner Kar - Subalpin-alpine Silikatschuttgesellschaft 3.2.1.1.0
    Region: Seehöhe: 2.020 - 2.410m. Das Biotop befindet sich im Bereich des Palfner Kares und reicht ausgehend vom N-Grat des Hohen Stuhles im W über den Windschursee bis in das Kühkar im Osten (KG Remsach) . . .
    Kennzeichen: Es stellt großflächige Silikatschutthalden unterschiedlicher Aktivität und Substratklassen zwischen Alpenrosenheiden, Krummseggenrasen und Felswänden dar. Sehr unterschiedlich ist demnach auch der Bewuchs von fast vegetationslos bis hoch deckend. Insbesondere im von Feinschutt geprägten Westteil des Biotops kommen höhere Deckungswerte durch Stumpfblattweidenspaliere, Fluren aus Alpen-Hainsimse und Hochstauden vor; kleine Anteile von Krummseggenrasen und Alpenrosenheiden wurden zudem subsumiert. Der Ostteil ist hingegen vegetationsärmer, da hier v. a. Blockschutt (subsum.) vorherrscht. Das Biotop ist aufgrund des Vorherrschens sehr reiner Silikatgesteine über weite Strecken relativ artenarm und floristisch eintönig. Einzelne Schuttrinnen finden sich im Biotop, das als Lebensraum für das Alpenschneehuhn große Bedeutung hat.
    - Biotop der KG Bad Gastein - Schutthalden 1 im Palfner Kar - . . .
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Silikatschuttgesellschaft - 3.2.1.
    Krummseggenrasen, Palfner Kar
    lfd. Nr. 0185*-01
    Krummseggenrasen 2 im Palfner Kar - Krummseggenrasen (Curvuletum) 3.5.3.1.0
    Region: Seehöhe: 2.080 - 2.321m. Das Biotop befindet sich 150m O vom O-Ufer des Palfner Sees im Palfner Kar und reicht über die Palfner Scharte in das Gebiet Kühkar-Windschurriegel (KG Remsach) hinein.
    Kennzeichen: Es stellt einen relativ artenarmen Krummseggenrasen dar, der sich stellenweise mit Schutt, kleinflächigen Quellfluren und Initialen von Niedermooren (je subsum.) verzahnt. Es dominiert die Silikat-Krumm-Segge in den trockeneren Bereichen, feuchte werden vom Horst-Wollgras geprägt. An lokal nährstoffreicheren Stellen tritt die Gewöhnliche Rasenschmiele hervor. Mehrere kleine, temporäre Rinnsale durchziehen das Biotop (kartographisch nicht ausweisbar). Das Biotop wird extensiv durch Kühe beweidet. Ein markierter Wanderweg durchquert das Biotop.
    - Siehe KG-Bad Gastein - Krummseggenrasen 2 im Palfner Kar - . . .
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Alpine Silikatrasen - 3.5.3.
    Biotope : Windschursee
    0074 - 0091 - 0092 - 0095 - 0096 - 0114 - 0126 - 0231 - 0238 - 0375

    Region : Kühkar

    Anzahl der Biotope : 47 (27)

    Seekarl . Kühkar

    Das Kühkar liegt oberhalb vom Reedsee und reicht bis hinauf zum Zehnerkogel. Das Gebiet schließt hier auch noch das nordöstlich gelegene Seekarl mit ein. Im Westen grenzt die Schuttflur (Biotop 0172) der Region - Windschursee - an, im Norden ist es der Zirbenwald oberhalb vom Reedsee (Biotop 0227, 0229), im Osten grenzt die Schutt- und Blockflur im Akar (Biotop 0245) und im Süden ist es der Zehnerkogel bei Eintritt in die Ebene beim See im Gamskarl (0129).
    - Katastralgemeinde : Remsach - Bildgalerie : Kühkar • Seekarl - Karte : Reedsee
    Niedermoor, Reedsee
    lfd. Nr. 0066
    Niedermoor 5 beim Reedsee - Nieder- und Übergangsmoor, ahemerob bis oligohemerob 1.4.3.1.0
    Region: Seehöhe: 2.060m. Das Biotop befindet sich 800m SSW der Reedseehütte auf einem Rücken in der Latschenzone.
    Kennzeichen: Es handelt sich um eine ebene, nieder- bzw. übergangsmoorartige Vernässung mit kleineren Tümpeln (subsum.) und einem kleinen Tümpel (subsum.) am Südrand. Am Nordrand befinden sich zwei größere Tümpel (Biotope 0067 und 0068). Teilbereiche des Biotops sind überrieselt. Fragmente mit Latschen und Alpenrosen wurden subsumiert. Der Bestand wird überwiegend von Horst-Wollgras dominiert und ist arten- und blütenarm. Torfmoose kommen mehrfach vor und zeigen geringe Torfbildung an. Als floristische Besonderheit kommt der Fieberklee (RL: 3) vor. Die Fläche ist eine von mehreren, ähnlich strukturierten Vernässungen im Bereich des Reedsees.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
    Tümpel, Reedsee
    lfd. Nr. 0067
    Tümpel 1 beim Reedsee - Tümpel 1.1.4.1.0
    Region: Seehöhe: 2.060m. Das Biotop befindet sich 700m SSW der Reedseehütte auf einem Geländerücken in der Latschenzone.
    Kennzeichen: Es handelt sich um einen langgestreckten Flachwassertümpel mit ausgeprägten Verlandungszonen (subsum.), die von Schmalblatt-Wollgras und Schnabel-Segge dominiert werden. Insbesondere das Südufer zeigt eine starke Verlandungstendenz. Die maximale Wassertiefe wird auf unter 1m geschätzt, zum Erhebungszeitpunkt war das Wasser nur etwa 30cm tief. Der Untergrund setzt sich aus organischem Detritus zusammen, nur punktuell kommt Kies vor. Die weitere Sukzession des Tümpels geht in Richtung Niedermoor. Als floristische Besonderheit treten Riesel-Segge (RL: 3) und der Schmalblättrige Igelkolben (RL: 4) auf.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Tümpel - 1.1.4.
    Tümpel, Reedsee
    lfd. Nr. 0068
    Tümpel 2 beim Reedsee - Tümpel 1.1.4.1.0
    Region: Seehöhe: 2.060m. Das Biotop befindet sich 700m SSW der Reedseehütte auf einem Geländerücken in der Latschenzone.
    Kennzeichen: Es handelt sich um einen langgestreckten Flachwassertümpel. An den Ufern, die als Flachufer ausgebildet sind, finden sich einige aus dem klaren Wasser ragende Felsblöcke. Die maximale Wassertiefe wird auf 1 bis 2m geschätzt. Der Untergrund setzt sich aus organischem Detritus zusammen, nur punktuell kommt Kies vor. Molche kommen im Biotop vor. Die weitere Sukzession des Tümpels geht in Richtung Niedermoor.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Tümpel - 1.1.4.
    Niedermoor, Reedsee
    lfd. Nr. 0069
    Niedermoor 6 beim Reedsee - Nieder- und Übergangsmoor, ahemerob bis oligohemerob 1.4.3.1.0
    Region: Seehöhe: 1.970m. Das Biotop befindet sich 650m SW der Reedseehütte in einer Mulde im Seekarl. Es handelt sich um eine ebene, nieder- bzw. übergangsmoorartige Vernässung mit zum Teil überrieselten Teilbereichen, die durch einen Bach von weiteren Vernässungen (Biotope 0070, 0371) abgetrennt wird.
    Kennzeichen: Der Bestand wird überwiegend von Horst-Wollgras dominiert und ist arten- und blütenarm. Torfmoose kommen mehrfach vor und zeigen geringe Torfbildung an. Die Fläche ist eine von mehreren, ähnlich strukturierten Vernässungen im Bereich des Reedsees.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
    Niedermoor, Reedsee
    lfd. Nr. 0070
    Niedermoor 7 beim Reedsee - Nieder- und Übergangsmoor, ahemerob bis oligohemerob 1.4.3.1.0
    Region: Seehöhe: 1.970m. Das Biotop befindet sich 650m SW der Reedseehütte in einer Mulde im Seekarl. Es handelt sich um eine ebene, nieder- bzw. übergangsmoorartige Vernässung mit zum Teil überrieselten Teilbereichen, die durch einen Bach von weiteren Vernässungen (Biotope 0069, 0371) abgetrennt wird.
    Kennzeichen: Der Bestand wird überwiegend von Horst-Wollgras dominiert und ist arten- und blütenarm. Torfmoose kommen mehrfach vor und zeigen geringe Torfbildung an. Die Fläche ist eine von mehreren, ähnlich strukturierten Vernässungen im Bereich des Reedsees.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
    Gebirgssee, Seekarl
    lfd. Nr. 0072
    Gebirgssee 1 beim Seekarl - See, oligotroph, kalkarm 1.1.1.1.0
    Region: Seehöhe: 1.955m. Das Biotop befindet sich in einer Mulde im Seekarl oberhalb (SW) des Reedsees und stellt einen annähernd quadratischen, seichten Gebirgssee dar.
    Kennzeichen: Gespeist wird der See über Bäche vom Süden und Westen her, der Abfluss erfolgt an der NW-Ecke. Zum Erhebungszeitpunkt wies der See eine Tiefe von knapp 1m auf. Der Untergrund besteht aus plattenartigen Silikatfelsen, Kies und Sand. Am Ufer finden sich stellenweise abgestorbene Baumstämme und -äste sowie einzelne aus dem klaren Wasser ragende Felsblöcke. Makrophyten kommen nicht vor. Die Ufervegetation besteht aus stellenweise vorherrschender Gewöhnlicher Rasenschmiele, im Norden kommen Rostrote Alpenrosen und Latschen hinzu.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Seen - 1.1.1.
    Gebirgssee, Seekarl
    lfd. Nr. 0073
    Gebirgssee 2 beim Seekarl - See, oligotroph, kalkarm 1.1.1.1.0
    Region: Seehöhe: 1.950m. Das Biotop befindet sich in einer Mulde im Seekarl oberhalb (SW) des Reedsees und stellt einen annähernd runden, seichten Gebirgssee dar.
    Kennzeichen: Gespeist wird der See über einen Bach vom Süden her, der Abfluss erfolgt an der NW-Ecke. Zum Erhebungszeitpunkt wies der See eine Tiefe von knapp 1m auf. Der Untergrund besteht aus plattenartigen Silikatfelsen, Kies und Sand. Am Ufer finden sich stellenweise abgestorbene Baumstämme und -äste sowie einzelne aus dem klaren Wasser herausragende Felsblöcke. Makrophyten kommen nicht vor. Die Ufervegetation besteht aus stellenweise vorherrschender Gewöhnlicher Rasenschmiele, die am Südufer zusammen mit dem Horst-Wollgras eine niedermoorartige Verlandungszone bildet; weiters kommen Rostrote Alpenrosen und Latschen hinzu.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Seen - 1.1.1.
    Tümpel, Kühkar
    lfd. Nr. 0116
    Tümpel 2 im Kühkar - Tümpel 1.1.4.1.0
    Region: Seehöhe: 2.220m. Das Biotop befindet sich 450m NNO des Palfner Seekogels im Kühkar im Bereich von Krummseggenrasen und stellt einen Flachwassertümpel dar.
    Kennzeichen: Der Untergrund besteht aus Schutt (Felsplatten) und Kies. Die Wassertiefe liegt unter 1m, das Wasser ist klar. Zu- und Abfluss sind nicht vorhanden. Einzelne aus dem Wasser herausragende Blöcke sind am Ufer zu finden. Eine Verlandungszone ist kaum ausgebildet. Makrophyten kommen nicht vor.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Tümpel - 1.1.4.
    Tümpel, Kühkar
    lfd. Nr. 0117
    Tümpel 3 im Kühkar - Tümpel 1.1.4.1.0
    Region: Seehöhe: 2.220m. Das Biotop befindet sich 450m NO des Palfner Seekogels im Kühkar im Bereich von Krummseggenrasen und stellt einen, durch einen Felsen in zwei Hälften geteilten Flachwassertümpel dar.
    Kennzeichen: Der Untergrund besteht aus Schutt (Felsplatten) und Kies. Die Wassertiefe liegt unter 1m, das Wasser ist klar. Zu- und Abfluss sind nicht vorhanden. Einzelne aus dem Wasser herausragende Blöcke sind am Ufer zu finden. Eine Verlandungszone ist nicht ausgebildet. Makrophyten kommen nicht vor. Der Tümpel ist einer von weiteren, ähnlich strukturierten Stillgewässern im Kühkar.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Tümpel - 1.1.4.
    Tümpel, Kühkar
    lfd. Nr. 0122
    Tümpel 8 im Kühkar - Tümpel 1.1.4.1.0
    Region: Seehöhe: 2.160m. Das Biotop befindet sich 550m O des Palfner Seekogels im Kühkar und stellt einen Flachwassertümpel dar.
    Kennzeichen: Der Untergrund besteht aus Schutt (Felsplatten) und Kies. Die Wassertiefe liegt unter 1m, das Wasser ist klar. Zu- und Abfluss sind vorhanden. Einzelne aus dem Wasser herausragende Blöcke sind am Ufer zu finden. Eine Verlandungszone ist nicht ausgebildet. Makrophyten kommen nicht vor. Der Tümpel ist einer von weiteren, ähnlich strukturierten Stillgewässern im Kühkar.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Tümpel - 1.1.4.
    See im Kühkar
    lfd. Nr. 0123
    See im Kühkar - See, oligotroph, kalkarm 1.1.1.1.0
    Region: Seehöhe: 2.160m. Das Biotop befindet sich 500m O des Palfner Seekogels im Kühkar und stellt einen kleinen namenlosen Gebirgssee dar.
    Kennzeichen: Der Untergrund besteht aus mosaikartig verteiltem Schutt (Felsplatten) und Kies. Die Wassertiefe liegt unter 1m, das Wasser ist klar. Zufluss (im SO) und Abfluss (im N) sind vorhanden. Einzelne aus dem Wasser herausragende Blöcke sind am Ufer zu finden. Eine schmale Verlandungszone ist teilweise bultartig ausgebildet (Wollgras). Makrophyten kommen nicht vor. Der See ist einer von weiteren, ähnlich strukturierten Stillgewässern im Kühkar.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Seen - 1.1.1.
    Tümpel, Kühkar
    lfd. Nr. 0124
    Tümpel 9 im Kühkar - Tümpel 1.1.4.1.0
    Region: Seehöhe: 2.160m. Das Biotop befindet sich 500m OSO des Palfner Seekogels im Kühkar und stellt einen Flachwassertümpel dar.
    Kennzeichen: Der Untergrund besteht aus Schutt (Felsplatten) und Kies. Die Wassertiefe liegt unter 1m, das Wasser ist klar. Zu- und Abfluss sind vorhanden. Eine Verlandungszone ist nicht ausgebildet. Makrophyten kommen nicht vor. Der Tümpel ist einer von weiteren, ähnlich strukturierten Stillgewässern im Kühkar.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Tümpel - 1.1.4.
    Tümpel, Kühkar
    lfd. Nr. 0125
    Tümpel 10 im Kühkar - Tümpel 1.1.4.1.0
    Region: Seehöhe: 2.160m. Das Biotop befindet sich 500m OSO des Palfner Seekogels im Kühkar und stellt einen Flachwassertümpel dar.
    Kennzeichen: Der Untergrund besteht aus Schutt (Felsplatten) und Kies. Die Wassertiefe liegt unter 1m, das Wasser ist klar. Zu- und Abfluss sind nicht vorhanden. Einzelne aus dem Wasser herausragende Blöcke sind am Ufer zu finden. Eine Verlandungszone ist nicht ausgebildet. Makrophyten kommen nicht vor. Der Tümpel ist einer von weiteren, ähnlich strukturierten Stillgewässern im Kühkar.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Tümpel - 1.1.4.
    Tümpel, Kühkar
    lfd. Nr. 0126
    Tümpel 11 im Kühkar - Tümpel 1.1.4.1.0
    Region: Seehöhe: 2.170m. Das Biotop befindet sich 650m O des Palfner Seekogels im Kühkar und stellt einen ovalen Flachwassertümpel dar.
    Kennzeichen: Der Untergrund besteht aus Schutt (Felsblöcke). Die Wassertiefe liegt unter 1m, das Wasser ist klar. Zu- und Abfluss sind nicht vorhanden. Einzelne aus dem Wasser herausragende Blöcke sind am Ufer zu finden. Eine Verlandungszone ist nicht ausgebildet. Makrophyten kommen nicht vor. Der Tümpel ist einer von weiteren, ähnlich strukturierten Stillgewässern im Kühkar.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Tümpel - 1.1.4.
    Tümpel, Kühkar
    lfd. Nr. 0127
    Tümpel 12 im Kühkar - Tümpel 1.1.4.1.0
    Region: Seehöhe: 2.165m. Das Biotop befindet sich 650m O des Palfner Seekogels im Kühkar und stellt einen länglich-ovalen Flachwassertümpel dar.
    Kennzeichen: Der Untergrund besteht aus Schutt (Felsblöcke). Die Wassertiefe liegt unter 1m, das Wasser ist klar. Zu- und Abfluss sind nicht vorhanden. Einzelne aus dem Wasser herausragende Blöcke sind am Ufer und im Zentrum zu finden. Eine Verlandungszone ist nicht ausgebildet. Makrophyten kommen nicht vor. Der Tümpel ist einer von weiteren, ähnlich strukturierten Stillgewässern im Kühkar.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Tümpel - 1.1.4.
    Zirbenwald beim Reedsee
    lfd. Nr. 0230
    Zirbenwald 4 beim Reedsee - Subalpiner Lärchen-Zirben-Fichtenwald mit rostroter Alpenrose 2.2.2.4.1
    Region: Seehöhe: 1.940 - 1.970m. Das Biotop befindet sich im Bereich des Seekarls (Reedseegebiet) und und stellt einen kleinen Lärchen-Zirbenwald über Silikatgestein (Zentralgneis) dar.
    Kennzeichen: Der Wald wird von diversen subalpin-alpinen Biotoptypen umgeben, wobei sich Latschen und Alpenrosenheiden v. a. randlich mosaikartig mit dem Bestand verzahnen (je subsum.). Der Wald ist räumdig und ungleichaltrig, wobei Baum- und Altholz dominiert; auch Verjüngungsstadien sind vorhanden. Er ist von Felsblöcken durchsetzt und weist im relativ artenarmen Unterwuchs eine hohe Dominanz an Sträuchern (Latsche und Alpenrose) und Zwergsträuchern auf (Heidelbeere, Preiselbeere u. a.). Lokal kommt Totholz (liegend) vor. Das Biotop ist aufgrund seiner Naturnähe hochwertig und auch aus landschaftästhetischen Gesichtspunkten wertvoll. Es stellt weiters einen wichtigen Lebensraum für Rauhfußhühner dar.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Kiefernwälder, Zirbenwälder und Lärchenbestände - 2.2.2.
    Schutt- und Blockflur
    lfd. Nr. 0239
    Schutt- und Blockflur 2 im Kühkar - Subalpin-alpine Silikatschuttgesellschaft 3.2.1.1.0
    Region: Seehöhe: 1.980 - 2.580m. Das Biotop befindet sich im Kühkar und wird v. a. von Latschen, Alpenrosenheiden und Krummseggenrasen umgeben.
    Kennzeichen: Es handelt sich um eine großflächige Schutthalde, die stellenweise mit größeren Felsblöcken (subsum.) durchsetzt ist. Lokal vorkommende Fragmente von Alpenrosenheiden wurden ebenso subsumiert. Der Bewuchs ist aufgrund der ungünstigen Standortsverhältnisse (reiner Zentralgneis, geringes Feinsubstratangebot) äußerst schütter und artenarm, so dass nur Spezialisten ein Vorkommen ermöglicht wird. Krustenflechten kommen auf den Blöcken häufig vor.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Silikatschuttgesellschaft - 3.2.1.
    Schutt- und Blockflur
    lfd. Nr. 0242
    Schutt- und Blockflur 5 im Kühkar - Subalpin-alpine Silikatschuttgesellschaft 3.2.1.1.0
    Region: Seehöhe: 2050 - 2160m. Das Biotop befindet sich 700m SSW vom Südufer des Reedsees im Kühkar und wird v. a. von einem Gebirgsbach, Alpenrosenheiden und Krummseggenrasen umgeben.
    Kennzeichen: Es handelt sich um eine Schutthalde, die stellenweise mit größeren Felsblöcken (subsum.) durchsetzt ist. Lokal vorkommende Fragmente von Alpenrosenheiden wurden ebenso subsumiert. Der Bewuchs ist aufgrund der ungünstigen Standortsverhältnisse (reiner Zentralgneis, geringes Feinsubstratangebot) äußerst schütter und artenarm, so dass nur Spezialisten ein Vorkommen ermöglicht wird. Krustenflechten kommen auf den Blöcken häufig vor.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Silikatschuttgesellschaft - 3.2.1.
    Schutt- und Blockflur
    lfd. Nr. 0243
    Schutt- und Blockflur 6 im Kühkar - Subalpin-alpine Silikatschuttgesellschaft 3.2.1.1.0
    Region: Seehöhe: 2.170 - 2.190m. Das Biotop befindet sich 300m NW vom Nordufer des Gamskarlsees im Kühkar und wird von einem Tümpel, Krummseggenrasen und einem Gebirgsbach umgeben.
    Kennzeichen: Es handelt sich um eine Schutthalde, die stellenweise mit größeren Felsblöcken (subsum.) durchsetzt ist. Der Bewuchs ist aufgrund der ungünstigen Standortsverhältnisse (reiner Zentralgneis, geringes Feinsubstratangebot) äußerst schütter und artenarm, so dass nur Spezialisten ein Vorkommen ermöglicht wird. Krustenflechten kommen auf den Blöcken häufig vor.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Silikatschuttgesellschaft - 3.2.1.
    Blockflur
    lfd. Nr. 0250
    Schutt- und Blockflur 3 im Kühkar - Subalpin-alpine Silikatschuttgesellschaft 3.2.1.1.0
    Region: Seehöhe: 1.860 - 1.940m. Das Biotop befindet sich zwischen Seekarl und Reedsee im unteren Kühkar und wird von Latschen und Zirbenwald umgeben. Es handelt sich um eine Schutthalde, die stellenweise mit größeren Felsblöcken (subsum.) durchsetzt ist. Lokal vorkommende Fragmente von Alpenrosenheiden wurden ebenso subsumiert.
    Kennzeichen: Der Bewuchs ist aufgrund der ungünstigen Standortsverhältnisse (reiner Zentralgneis, geringes Feinsubstratangebot) äußerst schütter und artenarm, so dass nur Spezialisten ein Vorkommen ermöglicht wird. Krustenflechten kommen auf den Blöcken häufig vor.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Subalpin-alpine Silikatschuttgesellschaft - 3.2.1.
    Krummseggenrasen im Kühkar
    lfd. Nr. 0251
    Krummseggenrasen 1 im Kühkar - Krummseggenrasen (Curvuletum) 3.5.3.1.0
    Region: Seehöhe: 1980 - 2380m. Das Biotop befindet sich im Westteil des Kühkars und wird von Alpenrosenheiden, Schuttfluren und Fels umgeben.
    Kennzeichen: Es handelt sich um ausgedehnte, artenarme Krummseggenrasen über Gneis, die mit weiteren subalpin-alpinen Biotoptypen (subsum.) verzahnt sind. Die Bestände sind meist geschlossen, werden aber oft von vegetationsarmen Schutt- und Blockfluren unterbrochen. In der Fläche wurden zum Erhebungszeitpunkt Alpenschneehühner nachgewiesen. Aufgrund seiner Naturnähe und Weitläufigkeit ist das Biotop äußerst hochwertig.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Alpine Silikatrasen - 3.5.3.
    Krummseggenrasen im Kühkar
    lfd. Nr. 0252
    Krummseggenrasen 2 im Kühkar - Krummseggenrasen (Curvuletum) 3.5.3.1.0
    Region: Seehöhe: 2.180 - 2.250m. Das Biotop befindet sich im Westteil des Kühkars und wird von Alpenrosenheiden und Schuttfluren umgeben.
    Kennzeichen: Es handelt sich um artenarme Krummseggenrasen über Gneis, die mit weiteren subalpin-alpinen Biotoptypen (subsum.) verzahnt sind. Die Bestände sind meist geschlossen, werden aber oft von vegetationsarmen Schutt- und Blockfluren unterbrochen. In der Fläche wurden zum Erhebungszeitpunkt Alpenschneehühner nachgewiesen. Aufgrund seiner Naturnähe ist das Biotop äußerst hochwertig.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Alpine Silikatrasen - 3.5.3.
    Krummseggenrasen im Kühkar
    lfd. Nr. 0253*
    Krummseggenrasen 3 im Kühkar - Krummseggenrasen (Curvuletum) 3.5.3.1.0
    Region: Seehöhe: 2.180 - 2.420m. Das Biotop befindet sich im Zentralteil von Kühkar und Akar und wird v. a. von Alpenrosenheiden und Schuttfluren umgeben.
    Kennzeichen: Es handelt sich um ausgedehnte, artenarme Krummseggenrasen über Gneis, die mit weiteren subalpin-alpinen Biotoptypen (subsum.) verzahnt sind. Die Bestände sind meist geschlossen, werden aber oft von vegetationsarmen Schutt- und Blockfluren unterbrochen. In der Fläche wurden zum Erhebungszeitpunkt Alpenschneehühner nachgewiesen. Aufgrund seiner Naturnähe und Weitläufigkeit ist das Biotop äußerst hochwertig.
    - Siehe auch in der KG Böckstein dassselbe Biotop - Krummseggenrasen 3 im Kühkar - . . .
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Alpine Silikatrasen - 3.5.3.
    Krummseggenrasen im Kühkar
    lfd. Nr. 0254
    Krummseggenrasen 4 im Kühkar - Krummseggenrasen (Curvuletum) 3.5.3.1.0
    Region: Seehöhe: 2.160 - 2.170m. Das Biotop befindet sich im Zentralteil des Kühkares im Bereich der Biotope 0122-0125 und wird von Schuttfluren, einem Gebirgsbach und Stillgewässern umgeben.
    Kennzeichen: Es handelt sich um einen kleinflächigen, artenarmen Krummseggenrasen über Gneis, der mit Schutt- und Blockfluren (subsum.) verzahnt ist. Aufgrund seiner Naturnähe ist das Biotop hochwertig.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Alpine Silikatrasen - 3.5.3.
    Latschen beim Reedsee
    lfd. Nr. 0259
    Latschen 4 beim Reedsee - Silikat-Latschenbestand 2.2.3.1.0
    Region: Seehöhe: 1.880 - 2.070m. Das Biotop befindet sich 300m SW der Reedseehütte im Waldgrenzbereich und wird v. a. von Schutt, Zirbenwald und einem Gebirgsbach umgeben.
    Kennzeichen: Es handelt sich um ausgedehnte Latschenbestände, die mit gehölzfreien Blockhalden (subsum.) mosaikartig verzahnt sind. Fragmente von Schuttgesellschaften, Alpenrosenheiden, Felsspaltengesellschaften und Zirbenwald wurden subsumiert. Die Latschen weisen überwiegend einen dichten Schluss auf, nur im Bereich von einigen Blockhalden sind sie lückiger. Zum Teil kommen wasserlose Blockrinnen im Biotop vor. Aufgrund der vorherrschenden reinen Silikatgesteine ist die Pflanzenartenvielfalt stark eingeschränkt.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Latschenbestände - 2.2.3.
    Bach im Kühkar
    lfd. Nr. 0341
    Bach im Kühkar (Abschnitt 3) - Gebirgsbach 1.2.2.1.1 - Zustandsklasse 1
    Region: Seehöhe: 2.160m. Das Biotop befindet sich im Kühkar (S Reedsee) und stellt den dritten Abschnitt eines naturnahen, namenlosen Gebirgsbaches (Zustandsklasse 1) dar. Der Bach beginnt bei einem Gebirgssee (Biotop 0123), durchfließt Krummseggenrasen und endet nach kurzer Fließstrecke bei einem Tümpel (Biotop 0122).
    Kennzeichen: Der Bach ist über die ganze Länge natürlich (Sohlsubstrat, Ufer, Verlauf); seine Ausprägung ist der Höhenstufe entsprechend. Die Breite des Bachbettes beträgt rund 1m. Das Sohlsubstrat ist überwiegend blockig, lokal auch steinig-kiesig. Der Verlauf ist gestreckt, das Wasser ist schnell fließend, klar und von hoher Güte. Makrophyten kommen nicht vor.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Bäche - 1.2.2.
    Bach im Kühkar
    lfd. Nr. 0343
    Bach im Kühkar (Abschnitt 1) - Gebirgsbach 1.2.2.1.1 - Zustandsklasse 1
    Region: Seehöhe: 2.160 - 2.246m. Das Biotop befindet sich im Kühkar (S Reedsee) und stellt den ersten Abschnitt eines naturnahen, namenlosen Gebirgsbaches (Zustandsklasse 1) dar. Der Bach beginnt beim Gamskarlsee (Biotop 0130), durchfließt Krummseggenrasen und Schuttfluren und mündet nach kurzer Fließstrecke in einen Tümpel (Biotop 0124).
    Kennzeichen: Der Bach ist über die ganze Länge natürlich (Sohlsubstrat, Ufer, Verlauf); seine Ausprägung ist der Höhenstufe entsprechend. Die Breite des Bachbettes beträgt rund 1m. Das Sohlsubstrat ist überwiegend blockig, lokal auch steinig-kiesig. Der Verlauf ist gestreckt, das Wasser ist schnell fließend, klar und von hoher Güte. Makrophyten kommen nicht vor.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Bäche - 1.2.2.
    Biotope : Kühkar
    0064 - 0065 - 0066 - 0067 - 0068 - 0069 - 0070 - 0071 - 0072 - 0073 - 0074 - 0116 - 0117 - 0118 - 0119 - 0120 - 0121 - 0122 - 0123 - 0124 - 0125 - 0126 - 0127 - 0128 - 0153 - 0154 - 0159 - 0161 -
    0232 - 0233 - 0234 - 0235 - 0236 - 0237 - 0239 - 0241 - 0242 - 0243 - 0244 - 0248 - 0250 - 0251 - 0252 - 0253 - 0258 - 0259 -
    0337 - 0339 - 0340 - 0342 - 0343 - 0346

    Region : Gamskarlsee

    Anzahl der Biotope : 25 (20+1)

    Lainkarscharte . Gamskarl . Hölltorkogel

    Der Gamskarl mit dem großen Gamskarlsee reicht mit zahlreichen Tümpeln bis an den Hölltorkogel und wird begrenzt von der Schutt- und Blockflur der Region - Lainkar - bereits der KG-Böckstein zugehörig. Im Westen bildet die Untere und Obere Lainkarscharte mit der Schutt- und Blockflur (Biotop 0186) die Grenze, im Süden ist es der Lainkarspitz und der Hölltorspitz und im Osten der Grat Hölltospitz-Hölltorkogel. Im Norden bildet die Fels- und Schuttflur ins Akar die Grenze.
    - Katastralgemeinde : Remsach - Bildgalerie : Gamskarl • Lainkarscharte - Karte : Reedsee
    See im Gamskarl
    lfd. Nr. 0129
    See 1 im Gamskarl - See, oligotroph, kalkarm 1.1.1.1.0
    Region: Seehöhe: 2.210m. Das Biotop befindet sich 250m N vom Nordufer des Gamskarlsees und stellt einen rundlichen, namenlosen Gebirgssee inmitten von Krummseggenrasen und Schutt dar.
    Kennzeichen: Der Untergrund besteht aus mosaikartig verteiltem Schutt (Felsplatten) und Kies. Die Wassertiefe liegt unter 1m, da Wasser ist klar. Zufluss (im S) und Abfluss (im N) sind vorhanden. Aus dem Wasser herausragende Blöcke fehlen überwiegend. Eine Verlandungszone ist kaum ausgebildet. Als Makrophyten kommen ausschließlich Wassermoose vor, die lokal kleine aus dem Wasser herausragende Inseln bilden. Der See ist einer von weiteren Stillgewässern im Gamskarl.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Seen - 1.1.1.
    Gamskarlsee
    lfd. Nr. 0130
    Gamskarlsee - See, oligotroph, kalkarm 1.1.1.1.0
    Region: Seehöhe: 2.246m. Das Biotop befindet sich in einer Geländemulde im Gamskarl und stellt einen annähernd rundlichen Gebirgssee inmitten von Krummseggenrasen dar.
    Kennzeichen: Der Untergrund des Gamskarlsees besteht aus mosaikartig verteiltem Schutt (Felsplatten, Blöcke) und Kies. Die Wassertiefe liegt über 1m, dürfte aber 2m nicht überschreiten. Das Wasser ist trüb und bläulich gefärbt. Zufluss (im O und SO) und Abfluss (im N) sind vorhanden. Aus dem Wasser herausragende Blöcke sind vereinzelt am Ufer zu finden. Eine Verlandungszone ist kaum ausgebildet. Als Makrophyten kommen ausschließlich Wassermoose vor, die submers kleine Herden bilden. Eine fischereiliche Nutzung findet nicht statt. Der See ist einer von weiteren Stillgewässern im Gamskarl.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Seen - 1.1.1.
    Tümpel im Gamskarl
    lfd. Nr. 0131
    Tümpel 1 im Gamskarl - Tümpel 1.1.4.1.0
    Region: Seehöhe: 2.250m. Das Biotop befindet sich 200m SO des Zentrums des Gamskarlsees und stellt einen Flachwassertümpel dar.
    Kennzeichen: Der Untergrund besteht aus Schutt (Felsblöcke). Die Wassertiefe betrug zum Erhebungszeitpunkt rund 1m, das Wasser ist klar. Zu- und Abfluss sind nicht vorhanden. Einzelne aus dem Wasser herausragende Blöcke sind am Ufer zu finden. Eine Verlandungszone ist nicht ausgebildet. Makrophyten kommen nicht vor. Der Tümpel ist einer von weiteren, ähnlich strukturierten Stillgewässern im Gamskarl.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Tümpel - 1.1.4.
    See im Gamskarl
    lfd. Nr. 0132
    See 2 im Gamskarl - See, oligotroph, kalkarm 1.1.1.1.0
    Region: Seehöhe: 2.450m. Das Biotop befindet sich im Gamskarl und stellt einen namenlosen Gebirgssee inmitten einer Schneetälchenlandschaft dar.
    Kennzeichen: Der Untergrund besteht wie das Ufer aus Schutt (Felsplatten, Blöcke). Die Wassertiefe liegt über 1m, dürfte aber 3m nicht überschreiten. Das Wasser ist trüb und blaugrün gefärbt. Zufluss (über umliegende Schneefelder) und Abfluss (im NW) sind vorhanden. Aus dem Wasser herausragende Blöcke sind vereinzelt am Ufer zu finden. Eine Verlandungszone ist nicht ausgebildet. Makrophyten fehlen. Eine fischereiliche Nutzung findet nicht statt. Der See ist einer von weiteren Stillgewässern im Gamskarl.
    Bearbeitet von O. Stöhr, Projektteam Biotopkartierung (Juli 2003)
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Seen - 1.1.1.
    Tümpel im Gamskarl
    lfd. Nr. 0133
    Tümpel 2 im Gamskarl - Tümpel 1.1.4.1.0
    Region: Seehöhe: 2.250m. Das Biotop befindet sich 125m O des Zentrums des Gamskarlsees und stellt einen ovalen Flachwassertümpel inmitten von Krummseggenrasen dar.
    Kennzeichen: Der Untergrund besteht aus Schutt (Felsblöcke) und organischen Einschwemmungen. Die Wassertiefe beträgt weniger als 1m, das Wasser ist klar, lokal fällt Algenbildung auf. Zu- und Abfluss sind nicht vorhanden. Einzelne aus dem Wasser herausragende Blöcke sind am Ufer zu finden. Eine Verlandungszone ist nur schwach ausgebildet. Makrophyten kommen nicht vor, einzelne Grashorste finden sich jedoch im Wasser. Der Tümpel ist einer von weiteren, ähnlich strukturierten Stillgewässern im Gamskarl.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Tümpel - 1.1.4.
    Tümpel im Gamskarl
    lfd. Nr. 0134
    Tümpel 3 im Gamskarl - Tümpel 1.1.4.1.0
    Region: Seehöhe: 2.450m. Das Biotop befindet sich im oberen Gamskarl zwischen Gamskarlsee und Hölltorkogel und stellt einen Flachwassertümpel inmitten einer Schneetälchenlandschaft (glazial überformtes Gebiet) dar
    Kennzeichen: Der Untergrund besteht aus Schutt (Felsblöcke) und Kies (lokal). Die Wassertiefe beträgt weniger als 1m, das Wasser ist klar. Zu- und Abfluss sind nicht vorhanden. Aus dem Wasser herausragende Blöcke fehlen. Eine Verlandungszone ist nicht ausgebildet. Makrophyten kommen nicht vor. Der Tümpel ist einer von weiteren, ähnlich strukturierten Stillgewässern im oberen Gamskarl.
    Bearbeitet von O. Stöhr, Projektteam Biotopkartierung (Juli 2003)
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Tümpel - 1.1.4.
    Tümpel im Gamskarl
    lfd. Nr. 0135
    Tümpel 4 im Gamskarl - Tümpel 1.1.4.1.0
    Region: Seehöhe: 2.450m. Das Biotop befindet sich im oberen Gamskarl zwischen Gamskarlsee und Hölltorkogel und stellt einen Flachwassertümpel inmitten einer Schneetälchenlandschaft (glazial überformtes Gebiet) dar
    Kennzeichen: Der Untergrund besteht aus Schutt (Felsblöcke) und Kies (lokal). Die Wassertiefe beträgt weniger als 1m, das Wasser ist klar. Zu- und Abfluss sind nicht vorhanden. Aus dem Wasser herausragende Blöcke fehlen. Eine Verlandungszone ist nicht ausgebildet. Makrophyten kommen nicht vor. Der Tümpel ist einer von weiteren, ähnlich strukturierten Stillgewässern im oberen Gamskarl.
    Bearbeitet von O. Stöhr, Projektteam Biotopkartierung (Juli 2003)
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Tümpel - 1.1.4.
    Tümpel im Gamskarl
    lfd. Nr. 0136
    Tümpel 5 im Gamskarl - Tümpel 1.1.4.1.0
    Region: Seehöhe: 2.450m. Das Biotop befindet sich im oberen Gamskarl zwischen Gamskarlsee und Hölltorkogel und stellt einen Flachwassertümpel inmitten einer Schneetälchenlandschaft (glazial überformtes Gebiet) dar
    Kennzeichen: Der Untergrund besteht aus Schutt (Felsblöcke) und Kies (lokal). Die Wassertiefe beträgt weniger als 1m, das Wasser ist klar. Zu- und Abfluss sind nicht vorhanden. Aus dem Wasser herausragende Blöcke fehlen. Eine Verlandungszone ist nicht ausgebildet. Makrophyten kommen nicht vor. Der Tümpel ist einer von weiteren, ähnlich strukturierten Stillgewässern im oberen Gamskarl.
    Bearbeitet von O. Stöhr, Projektteam Biotopkartierung (Juli 2003)
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Tümpel - 1.1.4.
    Tümpel im Gamskarl
    lfd. Nr. 0140
    Tümpel 10 im Gamskarl - Tümpel 1.1.4.1.0
    Region: Seehöhe: 2.450m. Das Biotop befindet sich im oberen Gamskarl zwischen Gamskarlsee und Hölltorkogel und stellt einen Flachwassertümpel inmitten einer Schneetälchenlandschaft (glazial überformtes Gebiet) dar
    Kennzeichen: Der Untergrund besteht aus Schutt (Felsblöcke) und Kies (lokal). Die Wassertiefe beträgt weniger als 1m, das Wasser ist klar. Zu- und Abfluss sind nicht vorhanden. Aus dem Wasser herausragende Blöcke fehlen. Eine Verlandungszone ist nicht ausgebildet. Makrophyten kommen nicht vor. Der Tümpel ist einer von weiteren, ähnlich strukturierten Stillgewässern im oberen Gamskarl.
    Bearbeitet von O. Stöhr, Projektteam Biotopkartierung (Juli 2003)
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Tümpel - 1.1.4.
    Tümpel im Gamskarl
    lfd. Nr. 0141
    Tümpel 11 im Gamskarl - Tümpel 1.1.4.1.0
    Region: Seehöhe: 2.450m. Das Biotop befindet sich im oberen Gamskarl zwischen Gamskarlsee und Hölltorkogel und stellt einen Flachwassertümpel inmitten einer Schneetälchenlandschaft (glazial überformtes Gebiet) dar
    Kennzeichen: Der Untergrund besteht aus Schutt (Felsblöcke) und Kies (lokal). Die Wassertiefe beträgt weniger als 1m, das Wasser ist klar. Zu- und Abfluss sind nicht vorhanden. Aus dem Wasser herausragende Blöcke fehlen. Eine Verlandungszone ist nicht ausgebildet. Makrophyten kommen nicht vor. Der Tümpel ist einer von weiteren, ähnlich strukturierten Stillgewässern im oberen Gamskarl.
    Bearbeitet von O. Stöhr, Projektteam Biotopkartierung (Juli 2003)
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Tümpel - 1.1.4.
    Tümpel im Gamskarl
    lfd. Nr. 0142
    Tümpel 12 im Gamskarl - Tümpel 1.1.4.1.0
    Region: Seehöhe: 2.450m. Das Biotop befindet sich im oberen Gamskarl zwischen Gamskarlsee und Hölltorkogel und stellt einen Flachwassertümpel inmitten einer Schneetälchenlandschaft (glazial überformtes Gebiet) dar
    Kennzeichen: Der Untergrund besteht aus Schutt (Felsblöcke) und Kies (lokal). Die Wassertiefe beträgt weniger als 1m, das Wasser ist klar. Zu- und Abfluss sind nicht vorhanden. Aus dem Wasser herausragende Blöcke fehlen. Eine Verlandungszone ist nicht ausgebildet. Makrophyten kommen nicht vor. Der Tümpel ist einer von weiteren, ähnlich strukturierten Stillgewässern im oberen Gamskarl.
    Bearbeitet von O. Stöhr, Projektteam Biotopkartierung (Juli 2003)
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Tümpel - 1.1.4.
    Tümpel im Gamskarl
    lfd. Nr. 0143
    Tümpel 13 im Gamskarl - Tümpel 1.1.4.1.0
    Region: Seehöhe: 2.450m. Das Biotop befindet sich im oberen Gamskarl zwischen Gamskarlsee und Hölltorkogel und stellt einen Flachwassertümpel inmitten einer Schneetälchenlandschaft (glazial überformtes Gebiet) dar
    Kennzeichen: Der Untergrund besteht aus Schutt (Felsblöcke) und Kies (lokal). Die Wassertiefe beträgt weniger als 1m, das Wasser ist klar. Zu- und Abfluss sind nicht vorhanden. Aus dem Wasser herausragende Blöcke fehlen. Eine Verlandungszone ist nicht ausgebildet. Makrophyten kommen nicht vor. Der Tümpel ist einer von weiteren, ähnlich strukturierten Stillgewässern im oberen Gamskarl.
    Bearbeitet von O. Stöhr, Projektteam Biotopkartierung (Juli 2003)
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Tümpel - 1.1.4.
    Tümpel im Gamskarl
    lfd. Nr. 0144
    Tümpel 14 im Gamskarl - Tümpel 1.1.4.1.0
    Region: Seehöhe: 2.450m. Das Biotop befindet sich im oberen Gamskarl zwischen Gamskarlsee und Hölltorkogel und stellt einen Flachwassertümpel inmitten einer Schneetälchenlandschaft (glazial überformtes Gebiet) dar
    Kennzeichen: Der Untergrund besteht aus Schutt (Felsblöcke) und Kies (lokal). Die Wassertiefe beträgt weniger als 1m, das Wasser ist klar. Zu- und Abfluss sind nicht vorhanden. Aus dem Wasser herausragende Blöcke fehlen. Eine Verlandungszone ist nicht ausgebildet. Makrophyten kommen nicht vor. Der Tümpel ist einer von weiteren, ähnlich strukturierten Stillgewässern im oberen Gamskarl.
    Bearbeitet von O. Stöhr, Projektteam Biotopkartierung (Juli 2003)
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Tümpel - 1.1.4.
    Tümpel im Gamskarl
    lfd. Nr. 0145
    Tümpel 15 im Gamskarl - Tümpel 1.1.4.1.0
    Region: Seehöhe: 2.450m. Das Biotop befindet sich im oberen Gamskarl zwischen Gamskarlsee und Hölltorkogel und stellt einen Flachwassertümpel inmitten einer Schneetälchenlandschaft (glazial überformtes Gebiet) dar
    Kennzeichen: Der Untergrund besteht aus Schutt (Felsblöcke) und Kies (lokal). Die Wassertiefe beträgt weniger als 1m, das Wasser ist klar. Zu- und Abfluss sind nicht vorhanden. Aus dem Wasser herausragende Blöcke fehlen. Eine Verlandungszone ist nicht ausgebildet. Makrophyten kommen nicht vor. Der Tümpel ist einer von weiteren, ähnlich strukturierten Stillgewässern im oberen Gamskarl.
    Bearbeitet von O. Stöhr, Projektteam Biotopkartierung (Juli 2003)
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Tümpel - 1.1.4.
    Tümpel im Gamskarl
    lfd. Nr. 0148
    Tümpel 17 im Gamskarl - Tümpel 1.1.4.1.0
    Region: Seehöhe: 2.420m. Das Biotop befindet sich im oberen Gamskarl zwischen Gamskarlsee und Hölltorkogel und stellt einen Flachwassertümpel inmitten einer Schneetälchenlandschaft (glazial überformtes Gebiet) dar
    Kennzeichen: Der Untergrund besteht aus Schutt (Felsblöcke) und Kies (lokal). Die Wassertiefe beträgt weniger als 1m, das Wasser ist klar. Zu- und Abfluss sind nicht vorhanden. Aus dem Wasser herausragende Blöcke fehlen. Eine Verlandungszone ist nicht ausgebildet. Makrophyten kommen nicht vor. Der Tümpel ist einer von weiteren, ähnlich strukturierten Stillgewässern im oberen Gamskarl.
    Bearbeitet von O. Stöhr, Projektteam Biotopkartierung (Juli 2003)
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Tümpel - 1.1.4.
    Tümpel im Gamskarl
    lfd. Nr. 0149
    Tümpel 18 im Gamskarl - Tümpel 1.1.4.1.0
    Region: Seehöhe: 2.420m. Das Biotop befindet sich im oberen Gamskarl zwischen Gamskarlsee und Hölltorkogel und stellt einen Flachwassertümpel inmitten einer Schneetälchenlandschaft (glazial überformtes Gebiet) dar
    Kennzeichen: Der Untergrund besteht aus Schutt (Felsblöcke) und Kies (lokal). Die Wassertiefe beträgt weniger als 1m, das Wasser ist klar. Zu- und Abfluss sind nicht vorhanden. Aus dem Wasser herausragende Blöcke fehlen. Eine Verlandungszone ist nicht ausgebildet. Makrophyten kommen nicht vor. Der Tümpel ist einer von weiteren, ähnlich strukturierten Stillgewässern im oberen Gamskarl.
    Bearbeitet von O. Stöhr, Projektteam Biotopkartierung (Juli 2003)
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Tümpel - 1.1.4.
    Tümpel im Gamskarl
    lfd. Nr. 0150
    Tümpel 19 im Gamskarl - Tümpel 1.1.4.1.0
    Region: Seehöhe: 2.420m. Das Biotop befindet sich im oberen Gamskarl zwischen Gamskarlsee und Hölltorkogel und stellt einen Flachwassertümpel inmitten einer Schneetälchenlandschaft (glazial überformtes Gebiet) dar
    Kennzeichen: Der Untergrund besteht aus Schutt (Felsblöcke) und Kies (lokal). Die Wassertiefe beträgt weniger als 1m, das Wasser ist klar. Zu- und Abfluss sind nicht vorhanden. Aus dem Wasser herausragende Blöcke fehlen. Eine Verlandungszone ist nicht ausgebildet. Makrophyten kommen nicht vor. Der Tümpel ist einer von weiteren, ähnlich strukturierten Stillgewässern im oberen Gamskarl.
    Bearbeitet von O. Stöhr, Projektteam Biotopkartierung (Juli 2003)
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Tümpel - 1.1.4.
    Tümpel im Gamskarl
    lfd. Nr. 0151
    Tümpel 20 im Gamskarl - Tümpel 1.1.4.1.0
    Region: Seehöhe: 2.420m. Das Biotop befindet sich im oberen Gamskarl zwischen Gamskarlsee und Hölltorkogel und stellt einen Flachwassertümpel inmitten einer Schneetälchenlandschaft (glazial überformtes Gebiet) dar
    Kennzeichen: Der Untergrund besteht aus Schutt (Felsblöcke) und Kies (lokal). Die Wassertiefe beträgt weniger als 1m, das Wasser ist klar. Zu- und Abfluss sind nicht vorhanden. Aus dem Wasser herausragende Blöcke fehlen. Eine Verlandungszone ist nicht ausgebildet. Makrophyten kommen nicht vor. Der Tümpel ist einer von weiteren, ähnlich strukturierten Stillgewässern im oberen Gamskarl.
    Bearbeitet von O. Stöhr, Projektteam Biotopkartierung (Juli 2003)
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Tümpel - 1.1.4.
    Tümpel im Gamskarl
    lfd. Nr. 0152
    Tümpel 21 im Gamskarl - Tümpel 1.1.4.1.0
    Region: Seehöhe: 2.420m. Das Biotop befindet sich im oberen Gamskarl zwischen Gamskarlsee und Hölltorkogel und stellt einen Flachwassertümpel inmitten einer Schneetälchenlandschaft (glazial überformtes Gebiet) dar
    Kennzeichen: Der Untergrund besteht aus Schutt (Felsblöcke) und Kies (lokal). Die Wassertiefe beträgt weniger als 1m, das Wasser ist klar. Zu- und Abfluss sind nicht vorhanden. Aus dem Wasser herausragende Blöcke fehlen. Eine Verlandungszone ist nicht ausgebildet. Makrophyten kommen nicht vor. Der Tümpel ist einer von weiteren, ähnlich strukturierten Stillgewässern im oberen Gamskarl.
    Bearbeitet von O. Stöhr, Projektteam Biotopkartierung (Juli 2003)
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Tümpel - 1.1.4.
    Schutt- und Blockflur
    lfd. Nr. 0186*-03
    Schutt- und Blockflur im Lainkar - Subalpin-alpine Silikatschuttgesellschaft 3.2.1.1.0
    Region: Seehöhe: 2.040 - 2.340m. Das Biotop befindet sich im Kühkar und wird v. a. von Latschen, Alpenrosenheiden, Krummseggenrasen und Fels umgeben.
    Kennzeichen: Es handelt sich um eine ausgedehnte Schutthalde, die den größeren Flächenanteil in der KG Böckstein aufweist; kleinere Anteile reichen in die KG Remsach hinüber. Stellenweise kommen größere Felsblöcke (subsum.) vor, lokal vorkommende Fragmente von Alpenrosenheiden wurden ebenso subsumiert. Der Bewuchs ist aufgrund der ungünstigen Standortsverhältnisse (reiner Zentralgneis, geringes Feinsubstratangebot) äußerst schütter und artenarm, so dass nur Spezialisten ein Vorkommen ermöglicht wird. Krustenflechten kommen auf den Blöcken häufig vor.
    - Biotop der KG Böckstein - Schutt- und Blockflur im Lainkar - . . .
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Silikatschuttgesellschaft - 3.2.1.
    Schneebodenlandschaft im Gamskarl
    lfd. Nr. 0255
    Schneebodenlandschaft im Gamskarl - Silikat-Schneeböden 3.6.1.2.0
    Region: Seehöhe: 2.380 - 2.600m. Das Biotop befindet sich 600m O vom Ostufer des Gamskarlsees in einem glazial überformten, stark reliefierten Gebiet und wird v. a. von Krummseggenrasen, Schutt- und Felsfluren umgeben. Teile des Biotops reichen in die KG Böckstein in Richtung Anlauftal hinüber.
    Kennzeichen: Es handelt sich um eine ausgedehnte Schneebodenlandschaft, die von Schutt (Fein- bis Blockschutt), Felsen und Fragmenten von Krummseggenrasen durchsetzt wird (je subsum.). Kleine Tümpel und mehrere Gebirgsseen wurden als eigene Biotope exkludiert. Die Vegetation ist aufgrund der vorherrschenden reinen Silikate (Zentralgneis) äußerst artenarm. Dennoch ist das Biotop aufgrund seine Naturnähe und Flächengröße äußerst hochwertig. Bemerkenswerte Rote-Liste-Art: Lachenals Segge (RL: 4).
    Bearbeitet von O. Stöhr, Projektteam Biotopkartierung (Juli 2003)
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Schneeböden - 3.6.1.
    Biotope : Gamskarlsee
    0129 - 0130 - 0131 - 0132 - 0133 - 0134 - 0135 - 0136 - 0137 - 0138 - 0139 - 0140 - 0141 - 0142 - 0143 - 0144 - 0145 - 0146 - 0147 - 0148 - 0149 - 0150 - 0151 - 0152 - 0255

    Region : Tischlerkar

    Anzahl der Biotope : 30 (0)

    Akar . Marchriedl . Tischlerspitze . Tischlerscharte . Steinbachkogel

    Das Tischlerkar mit dem Tischlerkarkees reicht vom Marchriedl über die Tischlerspitze und Steinbachkogel bis zum Böcksteinkogel. Die Tischlerkarfälle bilden unterhalb der Latschengebüsche die Grenze zur Bergflora. Akar und Höklltorkogel werden noch mit eingeschlossen. Im Westen grenzen die Schutt- und Felsflur im Akar an die Region - Kühkar - und im Norden sind es die Latschengebüsche bzw. die steilen Wände der Tischlerkarfälle. Im Osten und im Süden sind es die Felswände Anlauftal-Kötschachtal (Biotop 1264).
    - Katastralgemeinde : Remsach - Bildgalerie : Tischlerkar • Akar - Karte : Reedsee
    Schutt- und Blockflur im Akar
    lfd. Nr. 0248
    Schutt- und Blockflur 4 im Akar - Subalpin-alpine Silikatschuttgesellschaft 3.2.1.1.0
    Region: Seehöhe: 2.090 - 2.640m. Das Biotop befindet sich im SW-Teil des Akars und wird v. a. Krummseggenrasen, Fels und Schneetälchen umgeben.
    Kennzeichen: Es handelt sich um eine ausgedehnte Schutthalde, die stellenweise mit größeren Felsblöcken (subsum.) durchsetzt ist. Im N-Teil lokal vorkommende Fragmente von Alpenrosenheiden wurden ebenso subsumiert. Der Bewuchs ist aufgrund der ungünstigen Standortsverhältnisse (reiner Zentralgneis, geringes Feinsubstratangebot) äußerst schütter und artenarm, so dass nur Spezialisten ein Vorkommen ermöglicht wird. Krustenflechten kommen auf den Blöcken häufig vor.
    Bearbeitet von O. Stöhr & S. Gewolf, Projektteam Biotopkartierung (Juni 2003)
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Silikatschuttgesellschaft - 3.2.1.
    Biotope : Tischlerkar
    0112 - 0113 - 0262 - 0163 - 0164 - 0165 - 0166 - 0167 - 0168 - 0169 - 0170 - 0171 - 0172 - 0173 - 0174 - 0175 - 0176
    0245 - 0246 - 0247 - 0248 - 0249 - 0274 - 0275 -0276 - 0277 - 0278 - 0279 - 0280 - 1264

    Region : Kleinelendscharte

    Anzahl der Biotope : 30

    Böcksteinkogel . Kühkar . Kesselkees . Steinbachkogel . Jagerkogel . Keeskogel . Keesnickelkogel . Kreuzkogel . Hühnerkarkopf . Bärenscharte . Grasleitenkopf

    Das Oberes Kesselkar reicht vom Böcksteinkogel über den Steinbachkogel zum Keeskogel und weiter, das Hintere Kesselkar mit eingeschlossen nach Norden zum Keesnickelkogel und dem Kreuzkogel bis zum Grasleitenkopf. Das nördlich vom Böcksteinkogel gelegenen Kühkar ist ebenfalls Teil dieser Region. Im Westen und Süden grenzt der Grat bzw. die Schuttflur (Biotop 0025) Böcksteinkogel-Steinbachkogel bis zum Keeskogel. Im Norden bildet der Hühnerkarkogel bis zum Grasleitenkopf die Grenze und im Osten ist es der Keesnickelkogel und die Kleinelendscharte.
    - Katastralgemeinde : Remsach - Bildgalerie : Kleinelendscharte • Oberes Kesselkar - Karte : Kleinelendscharte
    Tümpel unterhalb der Kleinelendscharte
    lfd. Nr. 0024
    Tümpel unterhalb der Kleinelendscharte - Tümpel 1.1.4.1.0
    Region: Seehöhe: 2.480m. Das Biotop befindet sich 600m WNW von der Kleinelendscharte in einer von Schutt umgebenen Mulde und stellt einen annähernd runden Tümpel dar.
    Kennzeichen: Zum Aufnahmezeitpunkt wurde das Biotop noch schneebedeckt vorgefunden. Das Biotop ist nicht beschattet, weist eine relativ geringe Wassertiefe auf und wird von klarem Schmelzwasser gespeist. Ein Abfluss ist nicht vorhanden. Der Untergrund besteht aus Sililkatschutt.
    Bearbeitet von O. Stöhr, Projektteam Biotopkartierung (Juni 2003)
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Tümpel - 1.1.4.
    Schuttfelder im oberen Kesselkar
    lfd. Nr. 0025
    Schuttfelder im oberen Kesselkar - Subalpin-alpine Silikatschuttgesellschaft 3.2.1.1.0
    Region: Seehöhe: 1.920 - 2.690m. Das Biotop befindet sich im hinteren Kesselkar auf überwiegend nordexponierten Oberhängen und stellt ein großflächiges Silikatschuttfeld dar. Kartographisch nicht abtrennbare Biotoptypen wie Schneefeld, Gletschervorfeld, Polstergesellschaft, Krummseggenrasen und Silikatschneeboden wurden subsumiert. Felsen, die vom Gletscher abgeschliffen wurden, kommen ebenso vor.
    Kennzeichen: Das Biotop ist geprägt durch Schutt, Moränen und Schneefelder, wobei die Vegetation insgesamt sehr spärlich ist. Lokal fehlt sie gänzlich, lokal ist sie dichter wie im Bereich von Schneetälchen oder Rasenfragmenten (tiefer gelegene Bereiche). Ein markierter Wanderweg führt durch das Biotop auf die Kleinelendscharte.
    Bearbeitet von O. Stöhr, Projektteam Biotopkartierung (Juni 2003)
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Silikatschuttgesellschaft - 3.2.1.
    Schutthalde, Kesselkar
    lfd. Nr. 0026
    Schutthalde 1 im oberen Kesselkar - Subalpin-alpine Silikatschuttgesellschaft 3.2.1.1.0
    Region: Seehöhe: 1.850 - 2.070m. Das Biotop befindet sich im hinteren Kesselkar zwischen dem Kesselkarbach und den Felswänden der südlichen Trogschultern.
    Kennzeichen: Es handelt sich um ausgedehnte Silikatschutthalden, die einen hohen Anteil an Grob- und Blockschutt (subsum.) aufweisen. Kartographisch nicht abtrennbare Biotoptypen wie Alpenrosenheide, Berg-Frauenfarnflur und Silikat-Latschenbestand wurden subsumiert. Die Vegetationsbedeckung ist je nach Aktivität der Schutthalde sehr unterschiedlich (dicht-fehlend). Zahlreiche Schuttkegel sind vorhanden, ebenso Rinnen, wo kleine temporäre Rinnsale vorkommen und den Kesselkarbach speisen. Als floristische Besonderheiten kommen Krauser Rollfarn und Scheehuhn-Bärlapp (RL: 4) vor. Am Nordrand führt ein markierter Wanderweg durch das Biotop.
    Bearbeitet von O. Stöhr, Projektteam Biotopkartierung (Juni 2003)
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Silikatschuttgesellschaft - 3.2.1.
    Schutthalde, Kesselkar
    lfd. Nr. 0293
    Schutthalde 2 im oberen Kesselkar - Subalpin-alpine Silikatschuttgesellschaft 3.2.1.1.0
    Region: Seehöhe: 1.990 - 2.100m. Das Biotop befindet sich im hinteren Kesselkar zwischen den Zubringern zum Kesselkarbach und den Felswänden der südlichen Trogschultern.
    Kennzeichen: Es handelt sich um eine Silikatschutthalde, die im Westteil einen hohen Anteil an Grob- und Blockschutt (subsum.) aufweist. Kartographisch nicht abtrennbare Biotoptypen wie Alpenrosenheide und Berg-Frauenfarnflur wurden subsumiert. Die Vegetationsbedeckung ist je nach Aktivität der Schutthalde sehr unterschiedlich (dicht bis fehlend). Zahlreiche Schuttkegel sind vorhanden, ebenso Rinnen, wo kleine temporäre Rinnsale vorkommen und den Kesselkarbach speisen. Als floristische Besonderheit kommt der Krause Rollfarn vor.
    Bearbeitet von O. Stöhr, Projektteam Biotopkartierung (Juni 2003)
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Silikatschuttgesellschaft - 3.2.1.
    Schutthalde, Kesselkar
    lfd. Nr. 0294
    Schutthalde 3 im oberen Kesselkar - Subalpin-alpine Silikatschuttgesellschaft 3.2.1.1.0
    Region: Seehöhe: 2.010 - 2.140m. Das Biotop befindet sich im hinteren Kesselkar zwischen den Zubringern zum Kesselkarbach und den Felswänden der südlichen Trogschultern.
    Kennzeichen: Es handelt sich um eine Silikatschutthalde, die einen hohen Anteil an Grob- und Blockschutt (subsum.) aufweist. Kartographisch nicht abtrennbare Biotoptypen wie Alpenrosenheide und Berg-Frauenfarnflur wurden subsumiert. Die Vegetationsbedeckung ist je nach Aktivität der Schutthalde sehr unterschiedlich (dicht bis fehlend). Zahlreiche Schuttkegel sind vorhanden, ebenso Rinnen, wo kleine temporäre Rinnsale vorkommen und den Kesselkarbach speisen. Als floristische Besonderheit kommt der Krause Rollfarn vor.
    Bearbeitet von O. Stöhr, Projektteam Biotopkartierung (Juni 2003)
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Silikatschuttgesellschaft - 3.2.1.
    Glazial überformter Fels im Kesselkar
    lfd. Nr. 0299
    Glazial überformter Fels 2 im Kesselkar - Glaziale und eiszeitliche Form 5.1.1.1.0
    Region: Seehöhe: 2.220 - 2.506m. Das Biotop befindet sich 350m W vom Keesnickelkogel im hinteren Kesselkar zwischen Krummseggenrasen, Schutt- und Moränen, einem Gletscherbach und einer Felswand.
    Kennzeichen: Es stellt ein weitläufiges, glazial überformtes Felsgebiet dar, das weitgehend vegetationslos ist; auch Flechten fehlen weitgehend. Kleinflächig auftretende Initialen von Krummseggenrasen und Schneeböden wurden subsumiert. Die Silikatfelsen (Zentralgneis) sind zerfurcht und vom Gletscher abgeschliffen. Zahlreiche kleine Rinnsale kommen im Biotop vor. Kleine Schneefelder sind in der Fläche enthalten und wurden wie einzelne Block- und Schuttfluren subsumiert. Am Westrand führt ein markierter Wanderweg am Biotop vorbei.
    Bearbeitet von O. Stöhr, Projektteam Biotopkartierung (Juni 2003)
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Glazialmorphologische Geosysteme - 5.1.1.
    Biotope : Kleinelendscharte
    0024 - 0025 - 0026 - 0027 - 0028 - 0029 - 0030 - 0031 - 0032 - 0033 - 0034 - 0035 - 0060
    0281 - 0282 - 0283 - 0284 - 0285 - 0289 - 0290 - 0291 - 0292 - 0293 - 0294 - 0295 - 0298 - 0299 - 0300 - 0302 - 0311 - 0354

    Region : Flugkopf

    Anzahl der Biotope : 9

    Glaserer . Heidentempel . Schönweidkogel . Flugkopf . Döferl

    Der Flugkopf schließt südöstlich gelegen den Glaserer, den Heidentempel und den Schönweidkogel mit ein. Nördlich liegt der Kreuzkogel (Döferl) mit der Kötschachkaralm. Gegen Osten bilden der Glaserer, der Flugkopf und das Döferl die Grenze, im Norden sind es die Latschengebüsche der Region - Himmelwand - im Westen ist es der Sattelboden auf das Throneck und im Süden die Weißwand der Region - Poserhöhe.
    - Katastralgemeinde : Remsach - Bildgalerie : Flugkopf • Glaserer - Karte : Kötschachdorf

    Die Biotope dieser Region können erst im Jahr 2012/13 bearbeitet werden.

    Biotope : Flugkopf
    0043 - 0044 - 0046 - 0048 - 0050 - 0061 - 0317 - 0325 - 0326

    Region : Throneck

    Anzahl der Biotope : 7 (4)

    Toferer Scharte . Finsterkopf . Throneck

    Das Throneck liegt zwischen Döferl und Finsterkopf und schließt im wesentlichen die Biotope oberhalb des Grünerlengebüsches ein. Das Gebiet im Bereich der Toferer Scharte wird ebenfalls dieser Region zugeordnet. Im Osten bildet der Grat Throneck-Toferer Scharte die Grenze, im Norden ist es der Gamskarkogel, im westen ist es der Torfer Boden mit der hier anschließenden Region - Poserhöhe - und im Süden sind es die Grünerlengebüsche.
    - Katastralgemeinde : Remsach - Bildgalerie : Throneck • Döferl - Karte : Kötschachdorf
    Alpenrosen am Throneck
    lfd. Nr. 0042
    Alpenrosen am Throneck - Alpenrosenheide, bodensauer 3.4.1.1
    Region: Seehöhe: 1.870 - 2.240m. Das Biotop befindet sich zwischen Throneck und Froneck auf einem westexponierten Oberhang und stellt eine bodensaure Alpenrosenheide dar.
    Kennzeichen: Einzelne Fichten und Lärchen sind locker im Biotop verteilt. Kleinere Felsabbrüche, die eine basenliebende Vegetation tragen (Blaugrashorstseggenhalde subsum.), kommen ebenso vor. Lokal treten Grünerlengebüsche (subsum.) auf, im Gratbereich verzahnen sich zudem Windkantenfluren (subsum.). Elemente der Hochlagenmagerrasen (Borstgrasrasen) sind ebenso im Biotop vorhanden. Insgesamt handelt es sich um ein aufgrund der Großflächigkeit hochwertiges Biotop. Orchideen: Alpen-Zwergorchis, Grüne Hohlzunge, Mücken-Händelwurz, Weißorchis.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Subalpin-alpine Zwergstrauchheiden - 3.4.
    Kalkmagerrasen am Throneck
    lfd. Nr. 0047
    Kalkmagerrasen am Throneck - Blaugrashorstseggenhalde 3.5.1.3.0
    Region: Seehöhe: 2.100 - 2.210m. Das Biotop befindet sich am steilen Südabhang des Throneck-Gipfels über basenreichem Gestein und stellt einen artenreichen Kalkmagerrasen dar.
    Kennzeichen: Lokal stehen Felsen an (Felsspaltengesellschaft subsum.), kleinflächig Rasen mit Schwingel-Arten und Zwergstauchbestände (je subsum.) sind ebenso vorhanden. Gehölze fehlen fast gänzlich. Als floristische Besonderheiten treten Busch-Nelke, Hallers Spitzkiel und Hallers Schlüsselblume auf. Das insgesamt hochwertige Biotop ist stellenweise unzugänglich. Rote-Liste-Arten: Busch-Nelke (RL: 4), Hallers Schlüsselblume (RL: 4).
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Alpine Kalkrasen - 3.5.1.
    Windkante beim Throneck
    lfd. Nr. 0051
    Windkante beim Throneck - Alpenazaleen-Windheide 3.4.1.5
    Region:Das langgestreckte Biotop befindet sich am Grat zwischen Throneck und Froneck und stellt eine überwiegend säuretolerante Windkantengesellschaft dar. Punktuell kommen aber auch Kalkzeiger aufgrund schnell wechselnder geologischer Einheiten vor.
    Kennzeichen: Der Bestand wird über weite Strecken von der Gemsheide beherrscht, lokal treten Silikat-Krumm-Segge und andere Zwergsträucher aspektprägend auf. Als Besonderheit kommt das Scheiden-Wollgras mehrfach im Biotop vor.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Subalpin-alpine Zwergstrauchheiden - 3.4.1
    Windheide am Finsterkopf
    lfd. Nr. 0219
    Windheide am Finsterkopf - Alpenazaleen-Windheide 3.4.1.5
    Region: Seehöhe: 2.091 - 2.152m. Das Biotop befindet sich in der Gipfelzone des Finsterkopfes unmittelbar an der Grenze zur Gemeinde Hüttschlag.
    Kennzeichen: Der Bestand wird über weite Strecken von Gemsheide geprägt, lokal treten auch die Silikat-Krumm-Segge bzw. andere Zwergsträucher dominant auf. Aufgrund der ehemaligen Beweidung ist die Vegetation bultartig aufgelöst. Das Biotop ist artenreich, da sowohl kalkreiche als auch silikatische Schiefer als Ausgangsgesteine vorkommen.
     » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Subalpin-alpine Zwergstrauchheiden - 3.4.1
    Biotope : Throneck
    0042 - 0047 - 0051 - 0054 - 0219 - 0220 - 0222

        

    Biotope im Gasteinertal
    - Katastralgemeinden und Regionen -

    Anmerkung: Die Biotopabgrenzung entspricht der - Biotopkartierung - des Landes Salzburg bzw. der Kartierungsanleitung von G. Nowotny, H. Hinterstoisser, B. Fölsche, S. Stadler und W. Urban 1994 - und bleibt in der Beschreibung inhaltlich unverändert.

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    Biotopkartierung/Gasteinertal - KG Remsach/Alpenflora
    © 1.8.2008 by Anton Ernst Lafenthaler
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