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OB/S3 - Ökosysteme/Biotoptyp: Gehölzreiche Übergangsmoore und Bruchwälder
Biotoptyp - semiterrestrisch Semiterrestrische
Lebensräume
Biotoptyp - S 3
  • S 3.2 - Übergangsmoore
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    Biotoptypen . Gasteinertal

    Gehölzreiche Übergangsmoore und Bruchwälder

    Auf den großen Moorflächen der Pleistozängebiete - vor allem in subkontinental geprägten Landschaften, aber auch in der submontan-montanen Stufe finden sich Gehölzreiche Übergangsmoore und Bruchwälder. In der Feldschicht herrschen azidophile Zwergsträucher und Torfmoose vor.
    Übergangsmoore sind ombrosoligene Moore, die als torfmoosreiche Biotope zusätzlich noch mit nährstoffhaltigen Grund- und Oberflächenwasser gespeist werden. Dazu gehören auch die Verlandungsmoore, die Durchströmungsmoore sowie die Quell- und Hangmoore. Die Verlandungsbereiche dystropher oder mesotropher Gewässer werden ebenfalls zu den Übergangsmooren gezählt. Gehölzreiche Übergangsmoore finden sich wohl im Kesselkar, wo ein Durchströmungsmoor im Randbereich zahlreiche Latschen, Zirben und Lärchen aufkommen lässt. Diese sollen hier gesondert behandelt werden.

    Biotoptypen nach Haeupler & Gavre 1983

    (Syntaxonomie nach POTT 1995 - Pflanzengesellschaften)

    S3.2 – Übergangsmoore, Moorgebüsche und Bruchwälder

    Randgehänge, Randhochmoore - Betulion pubescentis S3.1 - sind ebenso wie Übergangsmoore, Moorgebüsche und Bruchwälder S3.2 - im Gasteinertal nicht beschrieben. Dem Biotoptyp - Bergkiefern-Moorwälder, Vaccinio uliginosi-Pinetum rotundatae S3.2.3 - kommt allerdings das Begleitgehölz am Rand des ausgedehnten Durchströmungsmoores im Kühkar auf knapp 2.000m Seehöhe sehr nahe.

    Die im Gasteinertal vorkommenden Biotope der
    Gehölzreiche Übergangsmoore und Bruchwälder
    Biotop-Typ S3 bzw. Land-Sbg. 142

    Übergangsmoore, Moorgebüsche und Bruchwälder

    Biotoptyp S3.2 - Land-Sbg. 1.4.2
    Beim Biotoptyp Übergangsmoore, Moorgebüsche und Bruchwälder wird in montanen und subalpinen Lagen die Rotföhre wohl aus klimatischen Gründen von der Fichte ersetzt. Die Pflanzengesellschaften stammen aus der Klasse der Vaccinio-Piceetea.
    Biotoptyp: Übergangsmoore, Moorgebüsche und Bruchwälder S3.2 (Haeupler & Garve 1983) - Moore 5 (Flora alpina 2004) - Hochmoore, Moor- und Bruchwälder 142 (Biotoptypenkatalog Sbg. 1994)
    Hochmoor, Kühkar
    Code 1425 . S323
    Torfmoos-Zirben-Moorrandwald
    Bergkiefern-Moorwälder S3.2.3 - Vacinio uliginosi-Pinetum rotundatae
    Kennzeichen: Es handelt sich um aufgelockerte, geringwüchsige Zirben-Moorrandbestände im höheren Bereich der subalpinen Stufe. Neben der Zirbe - Pinus cembra tritt hier zahlreich die Latsche - Pinus mugo auf. Weitere häufige Arten sind die Heidelbeere - Vaccinium myrtillus, die Preiselbeere - Vaccinium vitis-idaea, die Rostrote Alpenrose - Rhododendron ferrugineum, und das Scheiden-Wollgras - Eriophorum vaginatum.
    Die Bergkiefern-Moorwälder sind durch den Verband Vaccinio uliginosi-Pinion bzw. durch die Klasse Vaccinio-Piceetea vertreten. Es bestehen enge Kontakte zum Silikat-Lärchen-Zirbenwald - Larici-Pinetum cembrae - T1.4.4
    . . . zur - Bilder-Galerie -
    Vorkommen in Gastein: siehe Biotopkartierung - Code 1425
    Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Kühkar, Gasteinertal am 30.6.2006

        

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    Gehölzreiche Übergangsmoore und Bruchwälder (S3)
    © 1.11.2006 by Anton Ernst Lafenthaler
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