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Wanderziele Bad Hofgastein |
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Über die Angertalstraße kommt man mit dem Auto (oder dem Bus) bequem ins Angertal bis zum Parkplatz des Bergliftes. Hier sollte das Auto abgestellt werden. Man überquert den Angertalbach und wandert den Forstweg Richtung Waldgasthof. Hat man den Schranken am Forstweg passiert, zweigt nach etwa 5-10 Gehminuten der Weg nach links ab. Diese Abzweigung und der weitere Weg ist mit Hinweistafeln bestens gekennzeichnet. Nach kurzer Wegstrecke auf der Forststraße gehts dann den Waldweg hinauf und man kommt nach etwa 1 Stunde neuerlich auf eine Forststraße, die nach links Richtung - Stubneralm - führt, nach rechts aber auf die Schattbachalm und weiter auf die Miesbichlscharte.
Spätestens nach Erreichen der Schattbachalm ist wasserfestes Schuhwerk unabdingbar, denn der Weg weiter auf die Miesbichlscharte ist sumpfig und von unzähligen Wässerchen durchzogen. Hat man die vielen Serpentinen geschafft ist's nicht mehr weit zur Scharte und oben angekommen sieht man weit hinein ins Nassfeld.
Nun bieten sich mehrere Möglichkeiten an die Wanderung fortzusetzen. Links geht ein Weg hinunter zur - Bockhartseehütte - und weiter nach - Sportgastein - bzw. ins Nassfeld, wie es früher und heute noch genannt wird.
Rechts geht's den Zimburg-Weg entlang zum oberen - Bockhartsee - und weiter auf die Bockhartscharte. Von der Scharte wäre die Fortsetzung der Tour aufs - Niedersachsenhaus - oder Richtung Norden auf den - Silberpfennig - denkbar. Natürlich besteht hier auch die Möglichkeit ins Rauriser Tal abzusteigen.
Wählt man nicht den Übergang ins Nassfeld bzw. zum Bockhartsee hinunter, so bietet sich die Tour hinüber zum - Stubnerkogel - an, entweder über den - Zitterauer Tisch - oder aber unterhalb vorbei den - Otto-Reichert-Weg - entlang. Die Variante auf den kleinen Silberpfennig soll hier nicht empfohlen werden.
Von der Miesbichlscharte hinüber zum Oberen Bockhartsee führt ein teilweise etwas abschüssiger Wanderweg, den man bei Nässe vielleicht meiden sollte. Es ist der Zimburgweg, benannt nach dem ehemaligen Hofgasteiner Kurdirekter und Buchautor Heinrich von Zimburg. Hier findet sich eine üppige Alpenflora wie u. a. der bewimperte Almrausch, der vom hier auf der Nordseite des Bockhart austretenden Kalkglimmerschiefer profitiert. Der Weg gibt den Blick frei auf den unteren wie oberen Bockhartsee, die Bockhartscharte und weiter auf den berühmten Sonnblick.
| Zimburgweg - Gasteinbilder - Bockhart | |||
Der Zwerg-Augentrost dominiert hier auf diesen Almwiesen, fällt aber aufgrund seiner Kleinheit kaum auf (Bild). Man muss schon genau hinsehen oder gar eine Lupe bei sich haben, um diese Pflanze wirklich in seiner Ganzheit zu erfassen. Die - langstielige Teufelskralle - und hin und wieder eine Silberwurz gehören hier zur Begleitflora. Die - Klebrige Primel - ist zu dieser Zeit, wo diese Almwiesen erst wirklich angenehm begehbar sind meist schon verblüht . . .
Schmetterlinge sind hier gar selten aber der - Alpen-Apollofalter - ist schon hin und wieder hier anzutreffen; er gehört wie alle seine Artgenossen zur streng geschützten Art.
Auch Mineraliensammler tummeln sich hier hin und wieder. Im Bereich des Zitterauer Tisches ist in Verbindung mit Quarzgängen das Borsilikat Turmalin in Gestalt schwarzer Nadeln und radialstrahliger Gebilde - Turmalinsonnen - zu finden. Es ist ein eisenreicher Turmalin, der Schörl genannt wird und auch vom - Ödenkar - bekannt ist. Derartige Funde sind aber heute selten geworden und das Gelände ist nicht ungefährlich.
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- Wanderwege : Mooskarl |
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Gasteinertal/Wanderwege: Miesbichlscharte
© 26.7.2010 by Anton Ernst Lafenthaler
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