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Wanderziele Bad Hofgastein |
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Der Kramkogel ist nicht jedermanns Sache und sollte nur von Bergwanderern besucht werden,
welche auch über etws Bergerfahrung verfügen. Ansonsten aber ist diese Tour
nicht außergewöhnlich gefährlich, obwohl hier zuletzt 1995 ein Bergliebhaber aus Hofgastein
beim Edelweißpflücken tödlich verunglückt ist.
Auch Tourengeher haben hier schon ihr Leben lassen müssen.
Der Aufstieg ist über die - Seebachscharte - oder aber über den -
Hundskopf - möglich, wobei die zweitgenannte Tour eine etwas
beschwerliche Variante darstellt, ist man nicht gerade ein ausgesprochener Alpinjäger.
Besser ist die Tour allemal über die Seebachscharte, wobei man entweder über die Walchalm,
über die - Biberalm - oder über die Schmaranzalm gehen kann.
Eine sehr schöne Route führt auch von Rauris aus über die Retteneggalm und weiter über die Kramalm auf den Kramkogel.
Dieses Wanderziel sollte allerdings nicht gleich zu den ersten gehören, sondern ist eher für den Frühherbst gedacht. Im Frühsommer sind viele andere der wunderschönen Wanderziele im Gasteinertal vorrangig - dort, wo der Schnee schon zeitig schmilzt, wie z.B. der Weg auf die - PaarSeen - oder auf die - Gadaunerer Hochalmen - mit der Ecklgrube. Der Kramkogel wird natürlich ebenso gerne von Rauris über die Retteneggalm besucht.
Besonders häufig ist hier noch der Rauhe Enzian - Gentianella aspera -
und die Alpen-Bärentraube - Arctostaphylos alpinus -
aus der Familie der - Ericaceae -
mit ihren tief schwarzen Beeren und den im Herbst ganz rot eingefärbten Blättern.
Eine Unzahl von herrlichen Pflanzen sind hier zu sehen und nebenbei
für den Geologen noch allerlei Besonderheiten:
Westlich des Gasteinertales hat der Grünschiefer kein geschlossenens System.
Sie sind von der Seebachscharte bis zur Türchlwand auf kleine Vorkommen verteilt.
Diese Grünschiefer sind aus Diabasen und Tuffen hervorgegangen.
Dieselben Grüngesteine finden sich auch im Bergsturzgebiet des Hirschkarkogels.
Der Kramkogel ebenso wie der Hundskopf bestehen hingegen hauptsächlich aus braun anwitternden
Kalkglimmerschiefer.
Biotope: Rasen auf Mischgestein zeigen eine hohe Artenvielfalt in dieser Region. Der Glimmerschiefer/Phyllit ist basenreich und entsprechend auch die Flora bunt. Kleinflächige finden sich Schuttfluren. Nach unten hin gehen die Rasen in Alpenrosengebüsche und Weiderasen über. Insbesondere der Weg über die Seebachscharte zur Walchalm oder zur Biberalm ist dann von Niedermooren und Grünerlengebüschen geprägt.
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Gasteinertal/Wanderwege: Kramkogel
© 1.8.2011 by Anton Ernst Lafenthaler
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