![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Wanderziele Dorfgastein |
| |
Die Wanderung soll in Dorfgastein beginnen und muss dabei den Weg Richtung Unterberg nehmen. Gleich nach dem Bahnübergang führt etwa auf halber Wegstrecke nach Unterberg eine Straße auf die Strohlehenalm und danach ein Forstweg vorbei bei der Abzweigung Strohlehenalm Richtung Präaualm.
Will man von Luggau die Präaualm erreichen, so nimmt man den steilen Anstieg
durch den Wald. Auch so kommt man letztlich auf die Forststraße, welche im weiten Bogen hinein in die
Präaualm führt.
Nach etwa 90 - 120 min entlang der Forststraße verzweigt sich diese
beim - "Jägerappartement" - Hochstand und Futterstelle inklusive.
Hier nimmt man die rechts abgehende nicht mehr so gut ausgebaute Forststraße - sie
führt direkt zur Präaualm. Geländetaugliche Autos können hier noch bis zur Alm fahren.
Für Mountainbiker ist diese Strecke offiziell und auch sehr zu empfehlen.
Siehe dazu die MTB - Strohlehenalm - Route ab Dorfgastein.
Gleich nach der Wegbiegung bereits oberhalb der Waldgrenze taucht unverhofft die
Almhütte auf - einer der schönsten im Gasteinertal. Bewirtschaftet ist sie im Sommer und sehr gepflegt.
Alles hier Angebotene ist natürlich selbst gemacht - Almkäse, Topfenkäse, Kuchen und allerlei Würziges.
Nach einer guten Jause nimmt man den Anstieg auf das Wetterkreuz (oft auch fälschlich "Dorfer Himmel"
genannt) gerne in Angriff . . .
Geht man den markierten Weg weiter Richtung Norden, dann kann man
nach Erreichen der Anhöhe hinunter zur Heinreichalm gelangen oder aber,
man nimmt von hier den Steig hinauf zur - Mooseckhöhe -
um so bequem zum bereits erwähnten Wetterkreuz zu gelangen.
Der Aufstieg lohnt sich, nicht nur der Vegetation wegen, sondern auch des besonders
schönen Rundblicks ins Nachbartal Rauris . . .
| Präau Hochalm - siehe - Gasteinbilder - . . . | ||
Anmerkung: Der "Dorfer Himmel" befindet sich unterhalb des Tagkogel im Osthang, gemeinsam mit dem tiefer liegenden "Dorfer Wald" und der südlich gelegenen "Dorfer Alm". Hier entspringt der Zechergrabenbach.
Auffällig auch die großen, fiederschnittigen, stacheligen Blätter. Das Abtrennen von Blütenköpfen ist ohne scharfem Messer nicht oder nur sehr schwer möglich und das Mitnehmen nicht sinnvoll. Auch wenn sie im Glas einige Tage halten, verlieren sie doch sehr rasch an Glanz ganz abgesehen von dem vielen Ungeziefer, das sich in den Blüten tummelt.
Eher am Berghang ist hier noch die Türkenbundlilie (Bild) heimisch, aber
eher schwer auszumachen und nicht selten nur an abschüssiger Stelle vorzufinden.
Die Blüten glänzen hellpurpurn und haben dunkle Flecken auf
den sechs zurückgeschlagenen Blütenblätter, was wie ein Turban aussieht und ihr den Namen einbrachte.
Die Pflanze wird ebenfalls bis zu 1 m hoch.
Die Rehe sollen die Knospen als besonderen Leckerbissen schätzen und gerne abbeißen, sodass
nicht der Mensch, sondern wohl der so gern zitierte "Wildverbiss" die
Dezimierung vorantreibt . . .
Des Weiteren finden sich noch viele andere Besonderheiten wie die Betonien-Teufelskralle aus der Familie der - Campanulaceae - der - Wolfseisenhut - der - Schwalbenwurz-Enzian - und viele andere mehr . . .
Am Weg auf die Präaualm zeigen sich besonders schön die Netze unserer heimischen Kreuzspinnen
(Araneus diatematus - siehe Bild). Wenn der Nebel
noch im Tal liegt, oberhalb der Baumgrenze aber schon die Sonne scheint sind
sie besonders gut auszumachen . . .
Gegen die Baumgrenze hin fühlen sich dann leuchtend orange gefärbter
Falter besonders wohl, die -
Dukatenfalter - die schon selten geworden sind und natürlich unter Naturschutz stehen . . .
Geologie: Von Luggau hinauf durchquert man erst Grünschiefer. Etwa am Beginn des Nadelwaldes folgt Schwarzphyllit bis hinauf zur Präaualm und weiter zum Dorfer Himmel, wo dann Richtung Norden Kalkglimmerschiefer und Kalkphyllit abwechseln. Siehe dazu die - Gesteinsprofile - der nördlichen Tauernschieferhülle . . .
| Wanderziele : Auswahl - | ![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
- Wanderweg : Gasteiner Höhe |
| Home | Suche | Inhaltsverzeichnis | Pilze | Tiere | Pflanzen | Wanderwege | Momente | Ereignisse | Geologie | Ökologie |
Gasteinertal/Wanderwege: Präaualm
© 21.8.2007 by Anton Ernst Lafenthaler
gwd-prae1