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Wanderziele Böckstein |
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Die Böckfeldalm ist geradezu ein Geheimtipp. Der steile Anstieg durch den Wald ist geschmückt mit einer interessanten Flora. Oben auf der Böckfeldalm hat man eine weite und ungewöhnliche Perspektive, die nur wenig von dem gleich neben der Hütte dominierenden Hochspannungsmasten beeinträchtig wird.
Wer weiter den Weg gehen will nimmt den Böcksteiner Höhenweg Richtung Hochalm (Obere Zittrauer Alm). Von hier kann man weiter gehen auf den - Hirschkarkogel - den - Zitterauer Tisch - hinüber zur Mittelstation der Bergbahn oder wer noch nicht genug hat, auf die - Stubneralm - wenn nicht gar auf den - Stubnerkogel . . .
Von der Böckfeldalm bieten sich eindrucksvolle Tiefblicke ins Gasteinertal, Nassfelder- und Anlauftal.
Im Süden das Schareck mit seinem leider auch in Rückbildung begriffenen Gletscher.
Der Hochwald mit Fichten, Zirben und Lärchen ist wegen der ungünstigen Lage
kaum forstwirtschaftlich genutzt und deshalb einer der letzten Urwälder Badgasteins geworden.
Die Wiesenhänge oberhalb der Böckfeldalm sind botanisch von großem Interesse.
Ein weiter führender Weg, der Böcksteiner Höhenweg ist aber nicht zu unterschätzen - er ist kein Spazierweg. Kinder sollten schon etwas Bergerfahrung mitbringen . . .
Ungewöhnlich häufig tritt am Beginn des Weges der Wald-Ziest (siehe Bild) in Erscheinung, der
insgesamt selten, in dieser Gegend aber vergleichsweise häufig vorkommt. Auch der Eichenfarn,
die - Wald-Witwenblume -
der Geißbart und vieles mehr sind hier vertreten.
Oberhalb der Böckfeldalm beginnt dann das Eldorado für Botaniker und Zoologen, insbesondere die sich den
Insekten und noch mehr den
Schmetterlingen verschrieben haben. Hier bekommen sie auch den gar nicht so häufigen Wegerichbär und
einiges mehr zu sehen.
Insgesamt bietet sich hoch oben am Berg ein herrlicher Ausblick - lediglich die Hochspannungsleitung,
die über den Stubnerkogel Richtung Böckstein zieht und so direkt die Böckfeldalm überquert,
wirkt etwas irritierend.
In den 30er Jahren stand hier noch ein weiteres Gebäude mit einer großzügigen Terasse, genannt
das "Cafe-Restaurant Böckfeldalpe".
| Siehe auch die Seiten: |
| - Biotope - Bergflora - KG Böckstein
- Wanderwege - Stubnerkogel - - Wanderwege - Hirschkarkogel - - Wanderwege - Zitterauer Tisch - - Wanderwege - Miesbichlscharte - |
Die Wegbeschreibung ist ohne Gewähr.
Bitte beachten Sie am Ende jeder Seite das Erstellungs- bzw. Änderungsdatum.
Gehzeit von Alt-Böckstein auf die Böckfeldalm: ca. 1 Stunde
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Gasteinertal/Wanderwege: Böckfeldalm
© 21.8.2002 by Anton Ernst Lafenthaler
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