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Pflanzen - Index | ||
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Die Blätter sind immer gegenständig und die Nebenblätter charakteristischerweise zu einer
tütenförmigen Scheide (=Ochra) verwachsen.
Die Blüten sind unscheinbar, 3-5-zählig in 1 oder 2 Kreisen.
Die Frucht ist eine einsamige Nuss.
Als typische Inhaltsstoffe kommen Calciumoxalat (gelöst wie in großen Drusen),
Anthraglykoside (auch bei Pilzen und im Tierreich), Stilbene (Rhaponticin), Flavonoide und Polyphenole vor.
Ährenstiel und Perigon sind mit Drüsen besetzt, oft auch die Blattstiele und die Blattunterseite. Die Blattcheide
(= Tute) ist am Rand kahl oder sehr kurz gewimpert (max. 0,5 mm).
Die Blüten sind rosa können aber auch grünlich weiß sein und als Varietät angesehen werden.
Der
Stängel ist fast immer aufrecht, einfach oder verzweigt. Die
Blattunterseite ist drüsig punktiert, kahl, filzig oder rauhhaarig.
Die Frucht ist eine bikonkave, linsenförmige Nuss. Die Pflanze wird bis 80 cm hoch.
Beim Knöllchen-Knöterich sind die
Blüten sehr klein, rein weiß bis rosa. Es handelt sich um eine Scheinähre; unterhalb finden sich Brutknöllchen.
Das Blatt ist lanzettlich, etwas ledrig mit umgerolltem Rand.
Der Blattstiel ist ungeflügelt. Wuchshöhe 5- 30 cm.
'Polygonum viviparum' - wie der wissenschaftliche Name lautet bildet je nach Wetterlage
entweder weiße Blüten oder aber insbesondere bei Schneelage Zwiebelchen (Brutknöllchen) aus, die abfallen und
unbefruchtet neu austreiben. Der Knöllchen-Knöterich pflanzt sich so ausschließlich durch seine Brutknöllchen fort, da die Blüten kaum Früchte ansetzen. Selten ist der Stängel allein mit Brutknöllchen oder nur mit Blüten besetzt.
Sie braucht gut durchfeuchteten, mineralreichen aber kalkarmen Boden. Zwischen 1500 und 2500 m Seehöhe kommt diese Pflanze auch bei uns nicht selten vor . . .
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Pflanzenwelt/Gasteinertal: Knöterich
© 21.11.2002 by Anton Ernst Lafenthaler
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