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Biotope im Gasteinertal |
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Biotopschutz bedeutet immer auch die heimische Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten. Ein zerstörtes Biotop geht mit der Vernichtung der dort lebenden Tier- und Pflanzenarten einher. Das Salzburger Naturschutzgesetz 1993 schützt derartige Biotope. Wirtschaftliche Maßnahmen oder solche, die dem Schutz des Menschen und seiner Habe dienen sollen (z. B.: Hochwasserschutzbauten), stehen aber nicht selten mit der Umwelt, dem Schutz der Natur oder mit dem Klimazielen im Widerspruch. Leider sind seit der Erstellung des für das Land Salzburg gültigen Biotoptypenkatalogs 1994, durchgeführt durch die Landesregierung, Abteilung 13 (Günther Nowotny und Hermann Hinterstoisser et al.), zahlreiche kartierte Biotope verschwunden, zerstört, reduziert oder verändert. Nicht unerwähnt soll aber bleiben, dass die auf "natürliche" Weise verschwundenen Biotope nach Jahren möglicherweise durch neue Biotoptypen ersetzt werden können oder sich gar regenerieren, was für durch Menschenhand verursachte Zerstörungen (Straßenbau, Hochwasserschutzbauten, Bodenversiegelung aller Art) wohl nicht gilt. Auch werden leider oft hochwertige Biotope (z. B. Grauerlenau) durch eher weniger bedeutende (z. B. Entwässerung zur Weidelandgewinnung) ersetzt und destabilisieren dadurch das ökologische Gleichgewicht.
- reduziert . gefährdet . verschwunden . zerstört -
Das Gasteinertal hat insbesondere im Hochgebirge aber auch im Tal einzigartige Biotope
vorzuweisen. In Unkenntnis der Bedeutung aber werden sie leider durch menschliche Eingriffe nicht selten unwiederbringlich zerstört,
oft ohne deren Einzigartigkeit je erkannt zu haben. Manche Biotope wie Gletscher und Blockgletscher haben ihre Ursache im Klimawandel,
die meisten aber, insbesondere im Tal, werden durch Menschenhand zerstört.
Hochwasserschutz, Ausbau von Schipisten, Hochbauten im Tal wie am Berg, "funktionslose" Bauten im Gipfelbereich, Abholzung zur Gewinnung von Weideland,
Straßenbau und Waldrodungen bis hinauf zur Waldgrenze sind häufige und zunehmende Eingriffe in unterschiedlichste Lebensräume.
Dabei sind immer mehr auch die von der Landesregierung ausgewiesenen, in einem → Biotoptypenkatalog -
zusammengefassten Lebensräume betroffen, die entweder stark reduziert oder ganz zerstört wurden. Eine Auswahl soll nachfolgend die betroffenen Biotope dokumentieren.
Grundsätzlich sind reduzierte oder veränderte Biotope nicht immer verloren. Geeignete Maßnahmen, wie Unterlassung weiterer Eingriffe
und Schutz der das Biotop beeinflussenden Umgebung können den Lebensraum wieder stabilisieren. Die Regenerierbarkeit von Biotopen hängt stark vom Biotoptyp, der
Geomorphologie, Art der Veränderung u.a.m. ab. Viele der Biotope, insbesondere in höheren Lagen bis ins Hochgebirge sind allerdings kaum oder gar nicht mehr regenerierbar und sind so,
haben sie einmal Schaden genommen, für immer verloren.
Jedem Biotop sind Gefährdungsfaktoren zugeordnet mit entsprechende Gegenmaßnahmen, wie z.B.:
Auswirkungen auf Biotopflächen durch Düngung (Gegenmaßnahmen: Düngeverzicht bzw. Düngungseinschränkung)
oder das Umbrechen einer Glatthaferwiese in einen Acker oder
Drainagierung von Feuchtflächen (Gegenmaßnahme: Beibehaltung der bisherigen Nutzung) u.a.m.
Ob durch Gegenmaßnahmen Biotope vor dem Verschwinden bewahrt werden können, hängt ganz besonders vom Biotoptyp und den
ausreichenden Gegenmaßnahmen ab. Viele der Biotope sind allerdings schwer oder gar nicht mehr regenerationsfähig.
- Nachfolgend sind nur die von der Landesregierung Salzburg ausgewiesenen Biotope, die in den letzten Jahren reduziert, verändert, verschwunden oder zerstört wurden, beschrieben.
Umweltveränderungen, die durch Naturereignisse (z. B. Windwurf, Überschwemmung, Murenabgang, Steinlawinen) oder aber durch menschliche Eingriffe (z. B.
Abholzung, Straßenbau, Hochbauten, Wildbachsperren etc.) entstanden sind, sind teilweise in den Kapiteln → Elementarereignisse -
und → Verkehrskonzepte - dokumentiert.
- Unterschiedliche Biotope sind rechtlich geschützt. Zum Schutz von Lebensräumen sind
Prämien für ökologische Maßnahmen vorgesehen wie z. B. Mähprämien, Entbuschungsprämie, Tümpelpflegeprämie, Düngeverzichtsprämie, Weideverzichtsprämie etc.
| Ortszentrum | ||
|---|---|---|
2010 |
2023 |
▽ 2023 - Im Biotop → Feldgehölz O Wasserfall - sind bereits im Jahr 2010 Bäume gefällt worden.
Im Zuge des Neubaus → Badeschloss-Hotelturm - wurden im Jahr 2023 auch die restlichen Bäume und Sträucher beseitigt.
• • • Das Biotop hat eine große Ökologie-Wertigkeit und ist nur schwer regenerierbar. Landschaftsästhetik und Artenschutz sind ebenfalls von Bedeutung. » Bilder-Galerie → Feldgehölz O Wasserfall = Biotop verändert/reduziert → BT-0078 |
2010 |
2023 |
† 2023 - In den Jahren 2009/10 sind hier oberhalb zwischen Hotel Mirabell und Hotel Straubinger bereits zahlreiche Bäume gefällt worden bis hinunter zum Kraftwerk.
Im Jan/Feb 2023 wurde neuerlich am Hang zum Hotel Straubinger ein großes Waldareal geschlägert bis zum Kahlschlag.
Das Biotop muss als zerstört betrachtet oder neu bewertet werden.
» Bilder-Galerie → Wald von Hotel Mirabell bis Hohe Brücke = Biotop zerstört → BT-0070 |
| Badbruck/Kötschachdorf/Remsach | ||
2009 |
2010 |
† 2010 - Die Bäume wurden im Jahr 2010 alle gefällt und so das als → Grauerlenau - ausgewiesene
Biotop zerstört.
» Bilder-Galerie → Grauerlenau Krallbach 3 = Biotop zerstört → BT-0103 |
2018 |
2024 |
† 2024 - Zahlreiche Bäume wurden bereits 2019 entlang des → Achenverlaufs - gefällt. Neben der Zerstörung des Biotops und
Errichtung einer Schotterstraße wegen Hochwasserschutzbauten
wurde das Biotop auch flussaufwärts im Bereich Golfplatz zerstört.
» Bilder-Galerie → Ufer-Baumreihe Kötschachdorf = Biotop zerstört → BT-0021 |
2007 |
2024 |
▽ 2023 - Im Frühjahr 2024 wurde der Teich vollständig entleert. Nachfolgend ausgedehnte Grabungen, Uferbefestigungen und Planierarbeiten
haben das einstige Biotop in seiner ursprünglichen Form zerstört. Nach Abschluss der Bauarbeiten scheint eine Neubewertung des Areals als Biotop notwendig.
» Bilder-Galerie → Teich bei der Firma Gasteiner = Biotop verändert → BT-0106 |
2018 |
2024 |
† 2024 - Schon im Jahr 2018 wurde die Uferbaumreihe weitgehend reduziert.
Im Jahr 2024 war von der einstigen Vegetation nichts mehr übrig.
» Bilder-Galerie → Ufer-Baumreihe Kötschachdorf NO = Biotop zerstört → BT-0005 |
2010 |
2024 |
† 2024 - Im Frühjahr 2024 ist bereits das Bachbett des Ardackerbaches ausgebaggert und deren Ufer mit mächtigen Klammkalkfelsen befestigt.
Der Baumbestand entlang des Baches wurde zur Gänze entfernt und durch den Bau einer breiten Straße ersetzt. Im gesamten Verlauf bis zum Steg knapp unterhalb der
Wildbachsperre finden sich lediglich auf einem kurzen Abschnitt, entfernt von der neu errichteten Straße, noch einige Bäume. Das Biotop ist zur Gänze zerstört und
durch eine Schotterstraße ersetzt worden.
» Bilder-Galerie → Ufergehölz am Ardackerbach = Biotop zerstört → BT-0211 |
2018 |
2024 |
† 2024 - Im Frühjahr 2024 ist das Bachbett des Ardackerbaches ausgebaggert, deren Uferböschung
mit dem Baumbestand entlang der Straße gerodet und das Ufer beiderseits mit mächtigen Klammkalkfelsen befestigt. Das Biotop ist zur Gänze zerstört.
» Bilder-Galerie → Ufergehölz am Ardackerbach = Biotop zerstört → BT-0211 |
2008 |
2009 |
† 2009 - Bereits im Jahr 2008 sind einige Bäume entnommen worden. Im Jahr 2009 wurden dann alle gefällt.
» Bilder-Galerie → Feldgehölz in Badbruck = Biotop zerstört → BT-0301 |
2018 |
2024 |
▽ 2023 - Im Jahr 2023 mussten wegen Hochwasserschutzmaßnahmen
zahlreiche Bäume gefällt, weite Flächen planiert, sowie Zufahrtsstraßen und tiefe Gräben, die als
Entlastungsgerinne dienen sollen, errichtet werden. Im Jahr 2024 waren die Arbeiten weitestgehend abgeschlossen.
Das Biotop sollte aber aufgrund der tiefgreifenden Änderungen neu bewertet und das Entlastungsgerinne als eigener
Biotoptyp "Wasser-/Entwässerungsgraben (1.2.5.1) abgegrenzt werden.
» Bilder-Galerie → Grauerlenau 1 in Remsach = Biotop reduziert/verändert → BT-0191 |
2018 |
2024 |
▽ 2023 - Im August 2023 wurde das bereits in den Jahren zuvor durch Trockenlegung und Abholzung reduzierte
Biotop überschwemmt.
Mächtige Sandbänke bedeckten die Vegetation. Im Frühjahr 2024 besiedelten bereits
wieder Straußenfarne und jungen Erlenbäumchen die sandigen Flächen.
» Bilder-Galerie → Grauerlenau 2 in Remsach = Biotop reduziert/verändert → BT-0355 |
| Kötschachtal | ||
2016 |
2017 |
† 2017 - Die Annahme, dass in den nächsten 10 bis 20 Jahren das Eis
verschwunden sein wird, hat sich leider bestätigt. Der Gletscher im Nordhang des Hölltorkogels existiert im Jahr 2017 nicht mehr.
» Bilder-Galerie → Gletscher 1 N Hölltorkogel = Biotop zerstört → BT-0274 |
2014 |
2024 |
▽ 2024 - In den letzten Jahren ist die Ausdehnung des Tischlerkargletschers stark zurückgegangen und droht in den
nächsten Jahren wohl infolge der zunehmenden Jahresdurchschnittserwärmung zu verschwinden.
» Bilder-Galerie → Tischlerkarkees (Teil 3) = Biotop reduziert/gefährdet → BT-0277 |
2009 |
2024 |
† 2024 - Die Annahme, dass in den nächsten 10 bis 20 Jahren das Eis
verschwunden sein wird, hat sich leider bestätigt. Der Teil 4 des Tischlerkargletschers existiert im Jahr 2024 nicht mehr.
» Bilder-Galerie → Tischlerkarkees (Teil 4) = Biotop zerstört → BT-0278 |
2009 |
2024 |
† 2024 - Die Gletscherfläche des Tischlerkarkees Teil 5 ist im Jahr 2024 nicht mehr vorhanden.
» Bilder-Galerie → Tischlerkarkees (Teil 5) = Biotop zerstört → BT-0279 |
2009 |
2024 |
† 2024 - Die Gletscherfläche (Tischlerkarkees Teil 6) ist im Jahr 2024 bis auf kleine Reste reduziert und praktisch verschwunden.
» Bilder-Galerie → Tischlerkarkees (Teil 6) = Biotop zerstört → BT-0280 |
| Stubnerkogel | ||
2010 |
2018 |
▽ 2018 - In den Jahren 2012/13 wurden hier neben der schon bestehenden
Schipiste zahlreiche Beschneiungsanlagen installiert. Strom- und Wasserleitungen machten ausgedehnte Grabungen notwendig.
Zudem wurde im → Gipfelbereich - im Jahr 2017 eine weitere
Plattform mit entsprechenden Planierungsarbeiten und Gehwegen errichtet.
Das als Biotop ausgewiesene Almgebiet ist insbesondere am Grat und nordseitig in Teilbereichen stark beeinträchtigt und insgesamt reduziert.
» Bilder-Galerie → Alpenrosengebüsch Stubnerkogel = Biotop reduziert/beeinträchtigt → BT-1360 |
2010 |
2021 |
▽ 2021 - In den Jahren 2012/13 wurden entlang der bestehenden
Skipisten zahlreiche Schneekanonen installiert, mit all den dazu gehörigen Strom- und Wasserleitungen, die ausgedehnte Grabungsarbeiten erforderlich machten.
Nicht zuletzt wird heute der gesamte Osthang des Stubnerkogels oberhalb der Waldgrenze als Skipiste genutzt.
Eine in großen Serpentinen angelegte breite geschotterte Straße durchzieht die "Alpenrosenheide" und das Biotop-780 bis zur Bergstation des Stubnerkogels.
Alpenrosenbestände sind im Jahr 2021 nur mehr kleinflächig anzutreffen. Die Alpenflora ist weitgehend zerstört.
» Bilder-Galerie → Alpenrosengebüsch Stubnerkogel-1 = Biotop reduziert/beeinträchtigt → BT-1365 |
2010 |
2021 |
▽ 2021 - Die 2012/13 geschaffenen Skipisten am Osthang des Stubnerkogels mit zahlreichen neu errichteten Schneekanonen haben
auch diese Biotopfläche, welche den Bereich unterhalb der Bergstation der Stubnerkogelbahn betrifft, stark beeinträchtigt und
aufgrund der ausgedehnten Grabungen und Planierungen stark verändert bzw. zerstört. Dasselbe gilt für das bis zur Mittelstation der Stubnerkogelbahn reichende Biotop-1365.
» Bilder-Galerie → Alpenrosengebüsch Stubnerkogel-2 = Biotop reduziert/beeinträchtigt → BT-0780 |
| Böckstein | ||
2010 |
2021 |
† 2021 - Die Bäume südlich der ehemaligen Pizzeria wurden gefällt. Im September 2021 standen nur noch zwei Bäume der einstigen Baumreihe.
Heute befindet sich hier ein Kaffeehaus.
» Bilder-Galerie → Baumreihe hinter Pizzeria an Kreuzung = Biotop zerstört → BT-0109 |
2010 |
2024 |
† 2024 - Bis 2010 wurden bereits zahlreiche Bäume gefällt, 2018 ist nur noch eine Wiese vorhanden. Im Jahr 2023
wurde aufgrund von Hochwasser zudem das Areal durch Sand- und Schotterablagerungen verwüstet.
» Bilder-Galerie → Grauerlen-Weideau O Wald in Weide = Biotop zerstört → BT-0045 |
2009 |
2024 |
† 2024 - Im Jahr 2024 war die Hecke südlich und östlich des zugehörigen Grundstückes verschwunden und auch die Bäume in der Grünfläche waren nicht
mehr vorhanden.
» Bilder-Galerie → Hecke O und S Pension Sonnblick = Biotop zerstört → BT-0070 |
2009 |
2024 |
† 2024 - Im Jahr 2022 wurde das ehem. → Café Pension Sonnblick - mit dem zugehörigen Nebenhaus leider abgetragen.
Auch der ehem. Gastgarten wurde planiert. Im Jahr 2024 waren auch die Bäume in der Grünfläche und die angrenzende Hecke (BT-0070) nicht mehr vorhanden.
Die ehem. Grünfläche entspricht derzeit einer brachliegenden Wiese und kann so nicht mehr als Biotop gelten und ist auch nur bedingt regenerierbar.
» Bilder-Galerie → Grünanlage der ehem. Pension Sonnblick = Biotop zerstört → BT-0071 |
2011 |
2024 |
▽ 2023 - Im August 2023 kam es nach einem heftigen Unwetter zu gewaltigen Felsstürzen vom Ortberg und der Nassfelderbach
transportierte Unmengen Fels, Geröll und Schutt in das Almgebiet der Asten. Entlang des Bachverlaufes wurde der Grauerlenwald fast völlig vernichtet, Bestände am Hang blieben verschont. Angrenzende
Wiesen bzw. Weiden wurden vernichtet.
» Bilder-Galerie → Grauerlen bei der Astenalm = Biotop stark reduziert → BT-1010 |
2012 |
2024 |
▽ 2023 - Im August 2023 kam es nach einem heftigen Unwetter zu gewaltigen Felsstürzen vom Ortberg und der Nassfelderbach
transportierte Unmengen Fels, Geröll und Schutt in das Almgebiet der Asten. Die mächtigen Eishöhlen unterhalb des Kesselfalls wurden dabei völlig zerstört
und das Bachbett wie der Uferbereich stark verändert.
» Bilder-Galerie → Dauerhafter Lawinenkegel Kesselfall = Biotop stark reduziert → BT-1335 |
| Nassfeld (Sportgastein) | ||
2010 |
2015 |
▽ 2015 - Die Staumauer des Bockhartsees wurde im Jahre 2006/07 erneut erhöht. Dabei mussten die südlich gelegenen Grünerlen gerodet werden.
Seither existiert anstatt des ehem. Niedermoores ein "Teich", deren Uferbereich mehrere Jahre aus Bauschutt besteht.
Seit 2010 wird der Uferbereich von Schachtelhalmen und Wollgras besiedelt. Es scheint, als ob ein Renaturierungsvorgang einsetzt und ein neues Biotop entsteht.
» Bilder-Galerie → Niedermoor Unterer Bockhartsee = Biotop verändert → BT-0580 |
2006 |
2022 |
▽ 2022 - Die Schneefelder, deren Schmelzwasser bisher den Gletschersee speisten, sind
im Jahr 2022 weitgehend abgeschmolzen.
Der See zeigt zwar noch seinen für Gletscherseen typische Trübung, schwimmende Eisschollen wie noch vor 16 Jahren finden sich aber nicht mehr.
» Bilder-Galerie → Gletschersee am Kreuzkogel = Biotop verändert → BT-1076 |
2006 |
2022 |
† 2022 - Im Jahr 2022 findet sich nur mehr ein kleiner Schneerest unterhalb der Felswand des einstigen Schneefeldes.
Der Bereich entspricht heute einer Schuttflur und talwärts bildet sich bereits eine Schneebodengesellschaft aus.
» Bilder-Galerie → Schneefeld 1 am Kreuzkogel = Biotop nicht mehr vorhanden → BT-1162 |
2006 |
2022 |
† 2022 - Das am Ost-Hang ausgebildete Schneefeld speiste bis noch vor wenigen Jahren den Gletschersee.
Der heute noch bestehende sehr kleine Schneefeldrest zeugt lediglich noch von der einstigen Existenz.
» Bilder-Galerie → Schneefeld 2 am Kreuzkogel = Biotop nicht mehr vorhanden → BT-1163 |
2006 |
2022 |
† 2022 - Heute entspricht dem Bereich des einstigen Schneefeldes einer Schuttflur.
Es sind keinerlei Schneefeldreste mehr auszumachen.
» Bilder-Galerie → Schneefeld 3 am Kreuzkogel = Biotop nicht mehr vorhanden → BT-1164 |
2011 |
2022 |
† 2022 - Im Jahr 2022 wurden im Monat August nur mehr kleine Reste des Firnfeldes vorgefunden.
» Bilder-Galerie → Schneefeld 1 am Mallnitzriegel = Biotop nicht mehr vorhanden → BT-1121 |
2011 |
2022 |
† 2022 - Im Jahr 2022 wurden im Monat August nur mehr kleine Reste des Firnfeldes vorgefunden.
» Bilder-Galerie → Schneefeld 2 am Mallnitzriegel = Biotop nicht mehr vorhanden → BT-1122 |
2011 |
2022 |
† 2022 - Im Jahr 2022 ist das Schneefeld nicht mehr vorhanden. Das Gelände lässt aber noch die Ausdehnung der einstigen schneebedeckten Region erkennen.
» Bilder-Galerie → Schneefeld 3 am Mallnitzriegel = Biotop nicht mehr vorhanden → BT-1123 |
2010 |
2018 |
† 2018 - Das Biotop ist aufgrund der zahlreichen planierten Skipisten und Liftanlagen stark belastet.
Im Jahr 2017 wurde eine neue → Skipistentrasse - im Biotop planiert.
» Bilder-Galerie → Schneeboden im Ödenkar = Biotop reduziert/beeinträchtigt → BT-0986 |
2014 |
2024 |
▽ 2024 - In den letzten Jahren hat sich der Gletscher am Schareck weitgehend zurückgezogen und viel an Eismasse verloren, wie auch auf den Seiten
→ Klima-im-Wandel - dokumentiert.
» Bilder-Galerie → Schareckkees = Biotop reduziert/gefährdet → BT-0628 |
2014 |
2022 |
▽ 2022 - Ebenso wie der Gletscher am Schareck sind auch die Eismassen des Bräuwinkelgletschers stark geschwunden und
haben sich bereits auf zwei voneinander unabhängige Gletscherflächen reduziert. Die einstige Größenausdehnung zeigt eine Ansichtskarte mit dem Niedersachsenhaus und dem dahinter liegenden
→ Bräuwinkelgletscher - aus den 60-er Jahren.
» Bilder-Galerie → Gletscher im Bräuwinkel = Biotop reduziert/gefährdet → BT-0829 |
| Hofgastein Ort/Umgebumg | ||
|---|---|---|
2021 |
2024 |
▽ 2024 - Ein Eschenbaum direkt am Höhenweg außerhalb der Thujen-Hecke und ein weiterer im Gastgarten wurden 2024 gefällt.
Die Bäume waren über 100 Jahre alt, wie die Wachstumsringe beweisen.
» Bilder-Galerie → Eschen SW bei Gasthof Gamskar = Biotop reduziert → BT-0091 |
2009 |
2011 |
† 2011 - Das ehemalige Biotop bestehend aus einem Berg-Ahorn und zwei Eschen musste dem neu gebauten Musikheim
im Jahr 2011 weichen.
» Bilder-Galerie → Baumgruppe W Musikheim = Biotop zerstört → BT-0077 |
2010 |
2011 |
† 2011 - Im April 2011 mussten alle Bäume des Biotops dem neuen Schulbau weichen.
» Bilder-Galerie → Baumgruppe an der Schulstraße = Biotop zerstört → BT-0076 |
2009 |
2024 |
▽ 2024 - Zwei große Kastanienbäume, sowie mehrere
Bäume und Sträucher südlich des Pfarrhauses wurden im Jahr 2018 beseitigt und ein Parkplatz geschaffen.
Im Jahr 2020 wurde im Bereich der ehemals gefällten Kastanienbäume ein Teil der alten Mauer entfernt und asphaltiert, um weitere Parkplätze (oberhalb der schon bestehenden) zu schaffen.
Im Jahr 2021 wurde ein Kaltwasserbrunnen auf dem ehemals als Parkplatz genutzten → Areal - aufgestellt,
wobei weitere Bäume bzw. Sträucher des Biotops entfernt wurden.
Im Dezember 2023 wurde das Gebäude der Fa. Röck abgetragen. Im Frühjahr 2024 begann der Neubau mit einem mächtigen Aushub im gesamten Bauareals, welcher bis an das Biotop
der Baumreihe am Weg zum Friedhof heranreicht.
» Bilder-Galerie → Baumreihe um Pfarrkirche = Biotop reduziert/verändert → BT-0095 |
2008 |
2024 |
▽ 2023/24 - Insbesondere im südlichen Abschnitt der Allee mussten im Jahr 2018
mehrere Eschen entfernt werden. Im Jahr 2023 wurden neuerlich um die 20 ältere Eschen gefällt und somit das Biotop reduziert.
Im Frühjahr 2024 wurde aufgrund von Hochwasserschutzmaßnahmen die Ufervegetation beiderseits der Ache auf der gesamten Länge beseitigt und bis knapp an die Allee Grabungsarbeiten
durchgeführt. Am orografisch rechten Achenufer wurde zudem eine Straße aufgeschüttet. Die Baumreihe ist mittlerweile sehr lückenhaft.
Im Jahr 2025 wurde nicht nur-Bäume, sondern das gesamte Biotopareal zwischen der Einmündung des Kirchbaches und der Fußgängerbrücke planiert und das Flussbett erweitert. Das Biotop → Baumreihe - ist somit in diesem Bereich zerstört. » Bilder-Galerie → Baumreihe entlang der Gasteiner Ache = Biotop stark reduziert → BT-0002 |
2009 |
2024 |
▽ 2023/24 - Im August 2016 wurden wegen eines Erweiterungsbaues der → Thermenanlage -
zahlreiche Bäume im oberen Kurparkbereich gefällt. Zudem wurde der gesamte ober Kurparkbereich zur Baustellenfläche.
Im Jahr 2017 mussten weitere Bäume nach einem heftigen → Föhnsturm - beseitigt werden.
Im Jahr 2021 wird eine sog. "Bienenwiese" angelegt.
Im August 2023 wurde aufgrund eines "Jahrhundert"-Hochwassers der gesamte Kurpark überschwemmt, wobei sich
mächtige Sandbänke ablagerten. Planierungsarbeiten folgten. Der Park muss als weitgehend zerstört betrachtet werden und bedarf als Biotop eine Neubewertung.
» Bilder-Galerie → Kurpark in Bad Hofgastein = Biotop stark reduziert/verändert → BT-0048 |
2019 |
2024 |
▽ 2024 - Im Frühjahr 2024 wurde im Zuge der Hochwasserschutzbauten entlang der Gasteiner Ache
die als Biotop ausgewiesene Fettweide zur Gänze planiert und teilweise mit dammartigen Aufschüttungen versehen. Beseitigt wurden auch die angrenzenden Bäume.
Die für zukünftige Hochwasserereignisse dienende Überschwemmungsfläche bedarf als Biotop nach Wiederherstellung der Graslandschaft möglicherweise eine Neubewertung.
» Bilder-Galerie → Fettweide S von Bad Hofgastein = Biotop reduziert/verändert → BT-0050 |
2009 |
2023 |
▽ 2023 - Die Baumreihe entlang der Ache zwischen den Straßenbrücken Hauptstraße und Kurgartenstraße
wurde im Jänner des Jahres 2023 aufgrund zahlreicher Baumfällungen (vorwiegend Eschen) stark reduziert.
» Bilder-Galerie → Ufer-Baumreihe rechts Gasteiner Ache = Biotop reduziert → BT-0035 |
2009 |
2018 |
† 2017 - Die Allee musste aufgrund eines neuen Verkehrskonzeptes → Ortseinfahrt West -
im Jahre 2017 beseitigt werden.
Der Baumbestand reichte vom Betriebsgebäude der Schlossalmbahn entlang der ehemaligen Hauptstraße bis zur Evang. Kirche.
» Bilder-Galerie → Allee O Bundesstraße SW Bad Hofgastein = Biotop zerstört → BT-0038 |
2009 |
2024 |
† 2024 - Das Biotop wurde im Mai 2010 durch Herausschlagen von zahlreichen Fichten stark reduziert,
ebenso südlich des → Tennisplatzes. - Am Nordende wurden einige wenige Apfelbäumchen gepflanzt.
Im Juni 2021 wurden neuerlich entlang des neu gestalteten → Sportplatzes - Bäume gefällt, um so die Sportplatzfläche erweitern zu
können. - Im Februar 2023 kam es am Südende des Biotops (alter Spielplatz) zu Baumschlägerungen, gefolgt von
Planierungsarbeiten im Biotopbereich zwischen Minigolfplatz und Sportplatz, wo ein neuer Spielplatz entstand. Im Juni 2024 wurde auch das Biotopareal am Nordende gerodet.
Das bis 2023 ohnehin nur mehr fragmentarisch vorhandene Biotop wurde letztlich im Jahr 2024 durch Rodung gänzlich zerstört.
» Bilder-Galerie → Park SW Bad Hofgastein = Biotop zerstört → BT-0042 |
2009 |
2024 |
▽ 2024 - Im August 2017 wurde die gesamte, ehemals sog. → Schi-Wiese - neu planiert und
die vorhandene Erde mit Fremdmaterial (Aushubmaterial ?) vermengt. Im Frühjahr 2024 kam es nördlich des Biotops nahe dem Haltestellenweg zu Aufschüttungen, um hier mehrere Baucontainer für die
Baustelle unterhalb der Bahnstrecke abzustellen. Das ehemals als Fettwiese geführte Biotop
hat sich Jahre später nach den Planierungsarbeiten offensichtlich erholt und scheint im Bestand nicht wesentlich verändert - mittlerweile jedoch in seiner Ausdehnung reduziert.
» Bilder-Galerie → Fettwiese Talstation Schlossalmbahn = Biotop reduziert/verändert → BT-0044 |
2009 |
2018 |
† 2018 - Der Parkplatz wurde in den Jahren 2017 und 2018 wegen der Errichtung einer neuen Schlossalmbahn
als Baustellengelände benutzt. Dabei mussten alle Bäume des Biotops gefällt werden. Nach Fertigstellung der Liftanlagen wurde das Areal als Parkplatz ausgebaut.
» Bilder-Galerie → Parkplatz SW Bad Hofgastein = Biotop zerstört → BT-0045 |
2010 |
2018 |
† 2018 - Das Biotop wurde im Zuge der Demontage der alten im April 2018 völlig zerstört. Alle Bäume wurden entfernt und das Gelände planiert.
» Bilder-Galerie → Gehölzstreifen bei Schlossalmbahn = Biotop zerstört → BT-0xxx |
2010 |
2018 |
▽ 2018 - Die Fichtenhecke wurde bis auf einen Restbestand im Norden durch den Straßenbau stark reduziert. Einige wenige Fichten sind
nach dem Rückbau der Straße zwar noch vorhanden, insgesamt aber scheint das Biotop zumindest im Jahr 2024 sehr reduziert.
» Bilder-Galerie → Fichtenhecke W Schlossalmbahn = Biotop reduziert → BT-0058 |
2009 |
2024 |
▽ 2010/24 - Im Südteil der Allee mussten, insbesondere während der Bauarbeiten
des Projektes "Schlossalmbahn Neu" im Jahr 2018 im einige Bäume entfernt werden; wenige neue wurden im Jahr 2020 gepflanzt.
» Bilder-Galerie → Allee bei Parkplatz SW Bad Hofgastein = Biotop reduziert → BT-0059 |
2009 |
2018 |
† 2018/19 - Im Jahr 2019 wurde die neue Schlossalmbahn fertig gestellt und der Parkplatz entsprechend erweitert.
Die Fettwiese ist nur mehr um die neu gebaute Überführung bzw. entlang der neu errichteten Beschneiungsanlage sichtbar vorhanden
und wurde zudem durch Grabungs- und Planierarbeiten verändert bzw. weitgehend zerstört. Die Wiesenfläche wird
heute als Skipiste genutzt.
» Bilder-Galerie → Fettwiese - Parkplatz Schlossalmbahn = Biotop verändert/zerstört → BT-0060 |
2009 |
2020 |
† 2018/19 - Das Wäldchen wurde im Zuge des Neubaus der Schlossalmbahn in den Jahren 2018/19 gerodet und eine Überführung errichtet.
» Bilder-Galerie → Wirtschaftswald-2 W Schlossalmbahn = Biotop zerstört → BT-0062 |
2009 |
2024 |
▽ 2018/19 - Das Wäldchen wurde im Zuge des Neubaus der Schlossalmbahn bzw. der Überführung
in den Jahren 2018/19 in seiner Ausdehnung stark reduziert.
» Bilder-Galerie → Wirtschaftswald-1 W Schlossalmbahn = Biotop reduziert/verändert → BT-0065 |
2010 |
2024 |
▽ 2018/19 - Zahlreiche Bäume wurden mittlerweile im als Biotop ausgewiesenen Areal
gefällt und somit das Biotop stark reduziert.
» Bilder-Galerie → Privatgrundstück SW Schlossalmbahn = Biotop reduziert/verändert → BT-0066 |
2010 |
2024 |
† 2019 - Das Biotop wurde im Jahr 2019 Teil eines neu geschaffenen Parkplatzes und dadurch völlig beseitigt.
» Bilder-Galerie → Magerwiese S Parkplatz Bad Hofgastein-W = Biotop zerstört → BT-0109 |
2010 |
2024 |
▽ 2024 - Im Zuge der Verlegung der Hochspannungstrasse noch vor dem Bau der neuen Schlossalmbahn bzw. dem Bau neuer Straßen (Kreisverkehr),
den Planierungsarbeiten der ehemaligen "Schiwiese" im Jahr 2017 und letztlich dem Hochwasserschutzbau des Steinbaches im Jahr 2024
mussten zahlreiche Bäume weichen.
» Bilder-Galerie → Allee gegenüber Parkplatz Talstation = Biotop reduziert/verändert → BT-0041 |
2017 |
2024 |
▽ 2017 - Das alte Bauernhaus wurde im Jahr 2017 abgetragen und neu aufgebaut.
Schon zuvor wurden mehrere Obstbäume, insbesondere talwärts entfernt und später neue gepflanzt. Obstbäume befanden sich einst rings um das Bauerngehöft.
Bergwärts hinter dem Stallgebäude sind noch mehrere vorhanden.
» Bilder-Galerie → Streuobstwiese um Grubhof = Biotop reduziert → BT-0068 |
2010 |
2024 |
▽ 2024 - Bis zum Jahr 2024 sind mehrere Bäume gefällt und offensichtlich einige wenige neu gepflanzt worden. Das Biotop
zeigt sich im westlichen Abschnitt sehr lückig.
» Bilder-Galerie → Baumhecke N von Dietersdorf = Biotop reduziert → BT-0023 |
| Hundsdorf | ||
2009 |
2024 |
▽ 2024 - Mehrere Siedlungshäuser wurden im oberen, westlichen Areal des als Fettwiese ausgewiesenen Biotops
gebaut und so das Areal reduziert.
» Bilder-Galerie → Fettwiese in Hundsdorf = Biotop reduziert → BT-0036 |
2010 |
2024 |
▽ 2024 - Im Jahr 2024 fehlen zahlreiche Bäume, die wohl schon Jahre zuvor gefällt worden waren.
Die Baumreihe zeigt sich derzeit sehr lückig. Beweidung findet statt.
» Bilder-Galerie → Allee S Viehhauser = Biotop reduziert → BT-0237 |
| Anger/Lafen | ||
2011 |
2024 |
† 2024 - Im Jahr 2018 wurde infolge Bautätigkeiten das Biotop im oberen Bereich reduziert und insgesamt stark beeinträchtigt.
Im Jahr 2024 befindet sich hier anstatt einer Hochstaudenflur eine Wiese.
» Bilder-Galerie → Hochstaudenflur S Bhf. Angertal = Biotop zerstört → BT-0099 |
2011 |
2020 |
† 2020 - Der Grauerlenbestand wurde mittlerweile gerodet und existiert im Jahre 2020 nicht mehr.
Wenige Sträucher finden sich noch entlang des ehemaligen Biotops.
» Bilder-Galerie → Grauerlenwald 120m SW Haberreith = Biotop zerstört → BT-0369 |
2024 |
2024 |
▽ 2024 - Durch im Jahr 2024 neu geschaffene Entwässerungsgräben wird versucht, die Feuchtwiese als Weideland
besser nutzen zu können. Die Gefährdung des Biotops liegt in der Nutzungsänderung (Entwässerung) oder in der Verbuschung bei Auflassung als Weidefläche.
» Bilder-Galerie → Beweidete Feuchtwiese 510m Haberreith = Biotop beeinträchtigt → BT-0343 |
2011 |
2024 |
▽ 2024 - Die Fettweide wurde vermutlich wegen dem Vorhandensein ungewollter Kräuter im Jahr 2024 mehrmals vorzeitig gemäht.
Wiederholtes Mähen in kurzen Abständen ermöglicht eine Veränderung des Artenbestandes der Weide.
Eine Neubewertung des Biotoptyps wäre erforderlich.
» Bilder-Galerie → Fettweide 2 W Mitteregg = Biotop verändert → BT-0256 |
2011 |
2024 |
† 2024 - Im April 2024 erfolgten im Areal der ehemaligen Baumreihe weitreichende Planierungsmaßnahmen. Nichts erinnert mehr an das einstige Biotop.
» Bilder-Galerie → Baumreihe NW Lechnergut = Biotop zerstört → BT-0082 |
| Heißingfelding/Gadaunern/Bertahof | ||
2009 |
2013 |
† 2017 - Der Baum stand noch 2009 in volle Blüte war aber im Jahr 2013 nicht mehr vorhanden.
» Bilder-Galerie → Birnbaum im N-Teil von Gadaunern = Biotop zerstört → BT-0030 |
2009 |
2018 |
† 2017 - Noch vor dem allgemeinen Eschensterben im Gasteinertal wurden diese Eschen gerodet und die Wurzelstöcke beseitigt.
» Bilder-Galerie → Eschenreihe SW Gadaunern = Biotop zerstört → BT-0045 |
2009 |
2023 |
† 2017 - Nach dem Bau einer geschotterten Straße zur Anlage eines Entlastungsgerinnes im Dezember 2022
wurde hier anlässlich des Hochwasserschutzprojektes Gasteinertal das Biotop vollkommen zerstört und ist nun Teil des Entlastungsgerinnes.
» Bilder-Galerie → Teich SSO Toferer = Biotop zerstört → BT-0049 |
2009 |
2024 |
▽ 2017/26 - Im Zuge der Wildbachverbauung mussten die Bäume entlang des Feldingweges,
welche sich zwischen Feldingbach und Feldingweg befanden, entfernt werden.
Die Baumreihe setzt sich als Biotop bis zur Pyrkerstraße fort. Auch hier wurden Bäume beiderseits der Pyrkerstraße im Abschnitt Achenbrücke-Umspannwerk Süd,
im Januar 2026 gefällt.
» Bilder-Galerie → Allee an Pyrkerstraße und Feldingweg = Biotop reduziert → BT-0017 |
2009 |
2023 |
† 2022/23 - Infolge der Baumaßnahmen, betreffend das Projekt "Hochwasserschutz Gasteinertal", wurde die gesamten Ufervegetation
westlich des Badesees bzw. am orografisch
rechten Ufer der Gasteiner Ache im Dezember 2022 und danach stark verändert bzw. reduziert.
Im Herbst 2023 wurden zudem große Mengen Schotter im ehemals als Biotop ausgewiesenem Bereich aufgebracht und dieser im Jahr 2024 mit Humuserde bedeckt.
» Bilder-Galerie → Ufergehölz 75m SW Badesee = Biotop zerstört → BT-0238 |
2007 |
2024 |
▽ 2023/24 - Im Zuge der Hochwasserschutzbauten im Bereich des Badesees wurde dieser im Jahr 2023 stark beeinträchtigt
und der Uferbereich südlich und westlich zerstört. Eine Neubewertung als Biotop scheint notwendig.
» Bilder-Galerie → Badesee Bad Hofgastein = Biotop reduziert/verändert → BT-0371 |
2008 |
2023 |
▽ 2018 - Zahlreiche Bäume werden seit 2008 immer wieder gefällt, wie diverse → Holzstöße -
zeigen. Straßenbau und Erdumwälzungen zwecks Errichtung eines Entlastungsgerinnes im Zuge des neu geplanten Hochwasserschutzes Gasteinertal
dezimiert das Biotopareal im Jan/Feb 2023 weiter beträchtlich.
» Bilder-Galerie → Grauerlenau 200m O Badesee = Biotop reduziert/verändert → BT-0515 |
2008 |
2024 |
▽ 2023 - Zunehmende Abholzung seit etwa dem Jahr 2008 haben das Biotop über die Jahre leicht dezimiert.
Der Bau einer Straße am nordöstlichen Rand des Biotops und eines dazu parallel verlaufenden Entlastungsgerinnes im Jahr 2022/23
haben die Biotopfläche allerdings stark reduziert.
» Bilder-Galerie → Grauerlenau O Badesee Bad Hofgastein = Biotop reduziert → BT-0516 |
2009 |
2023 |
▽ 2023 - Mit der Errichtung einer geschotterten Straße und der Schaffung eines Entlastungsgerinnes im Rahmen des Hochwasserschutz-Projektes Gasteinertal
wurde der nordwestliche Anteil des Biotops 2022/23 vollkommen zerstört bzw. auf einen Restanteil reduziert.
» Bilder-Galerie → Totarm der Gasteiner Ache, NO Badesee = Biotop reduziert → BT-0517 |
2018 |
2025 |
† 2025 - Grabungen entlang der Promenade am Weg zum ehemals sog. Wiesenhof zerstörten den Magerwiesenstreifen vollständig.
Dieser Streifen wird nun von den angrenzenden Fettwiesenelementen besiedelt und verliert als Biotop seine Wertigkeit.
» Bilder-Galerie → Magerwiesenstreifen W Schockgut = Biotop zerstört → BT-0041 |
| Wieden/Stain/Breitenberg | ||
2023 |
2023 |
▽ 2024 - Im Jahr 2022/23 wurde oberhalb des Siedlungsbereiches in Stain eine mächtige
Wildwasser-Talsperre (Dosiersperre) errichtet. Unterhalb der Wehranlage wurde das Bachbett neu gegraben, befestigt und verrohrt. Der Bachverlauf entspricht nicht mehr den Gegebenheiten des im Jahr
200 beschriebenen Biotops und bedarf einer Neubewertung.
» Bilder-Galerie → Bach NW von Stein = Biotop verändert → BT-0041 |
2009 |
2023 |
▽ 2023 - Nach der Hochwasserkatastrophe im Juli 2020, wobei der
Leidalmbach durch mächtige Geröllmassen den Schwemmkegel bis zur Gasteiner Ache
zur Gänze vernichtete, war auch dieses Biotop betroffen. Heute entspricht es nur mehr teilweise der Biotopkartierung von 2000 und muss als stark reduziert
bzw. verändert betrachtet werden.
» Bilder-Galerie → Holzlagerplatz S von Stein = Biotop reduziert/verändert → BT-0086 |
2009 |
2023 |
† 2023 - Im Jahre 2008/09 wurden Bäume gefällt. Danach bestand nur mehr ein Heckenfragment.
Im Jahr 2023 waren alle Bäume und Sträucher beseitigt.
» Bilder-Galerie → Hecke bei Modell-Flugplatz = Biotop zerstört → BT-0072 |
2009 |
2011 |
† 2011 - Die Ahorn/Fichten-Hecke lag östlich entlang der Bahntrasse bzw. nördlich des Bahnhofes Hofgastein.
Mehrere Bäume wurden bereits im April 2010 gefällt, die letzten 3 Exemplare im Jahre 2011.
» Bilder-Galerie → Hecke SW von Breitenberg = Biotop zerstört → BT-0027 |
2008 |
2023 |
† 2023 - Der Wiedner Almbach brachte nach heftigen Regenfällen
entwurzelte Bäume und Geröll ins Tal und verwüstete das Bachbett im Bereich der Klamm (BT-109) und im Mittellauf mit
den daran anschließenden Feldern → Wildwasserschäden - im Jahr 2020. Der als Biotop ausgewiesene Mittellauf entspricht nicht mehr der
Biotopkartierung aus dem Jahr 2000 und muss in diesem Bereich als zerstört betrachtet werden, zumal nach dem Bau einer mächtigen Wehranlage auch das Bachbett
entsprechend begradigt und ausgebaut wurde.
» Bilder-Galerie → Klamm, Wiedner Almbach = Biotop zerstört → BT-0094 |
2023 |
2023 |
▽ 2024 - Nach schweren Verwüstungen im Juli 2020 durch den Wiedner Almbach wurde auch das Bachbett dieses Gebirgsbaches stark verändert.
» Bilder-Galerie → Bach W Stein = Biotop verändert → BT-0067 |
2008 |
2023 |
▽ 2024 - Der Wiedner Almbach führte nach heftigen Regenfällen
entwurzelte Bäume und Geröll mit sich und verwüstete auch das Bachbett im Bereich der Klamm von der oberen Waldgrenze bis ins Tal.
Die gesamte Ufervegetation entlang des Bachverlaufes wurde zerstört.
» Bilder-Galerie → Klamm, Wiedner Almbach = Biotop reduziert → BT-0109 |
2009 |
2023 |
▽ 2023 - Im Jahr 2023 stehen nur mehr 2 Bäume,
wobei die Esche durch Pilzbefall stark geschädigt scheint.
» Bilder-Galerie → Eschen und Berg-Ahorn W Brandeben = Biotop reduziert → BT-0306 |
| Harbach | ||
2009 |
2020 |
▽ 2024 - Die mehrarmige Hecke inmitten von Fettwiesen, entlang der Bundesstraße im Westen und entlang des Biotops 0067 (Baumreihe Harbach bis Taxerbrandstatt) im
Osten, ist im Jahr 2020 durch Planierungsarbeiten in ihrer Ausdehnung stark reduziert worden.
Zudem erscheint die Hecke, insbesondere inmitten der Fettwiesen, im Jahr 2024 zunehmend lückig.
» Bilder-Galerie → Heckenstück in Harbach N Walch = Biotop reduziert → BT-0070 |
2009 |
2024 |
▽ 2024 - Die Bäume am Nordende der Hecke wurden beseitigt.
» Bilder-Galerie → Heckenstück in Harbach N Walch = Biotop reduziert → BT-0057 |
2009 |
2024 |
▽ 2024 - Im Jahr 2024 findet sich nur noch ein Baum der ehemaligen Baumreihe. Südlich wurden einige Jungbäume bzw. Sträucher gepflanzt.
» Bilder-Galerie → Baumreihe W Kramer = Biotop zerstört → BT-0060 |
| Schlossalm-Gebiet | ||
2010 |
2018 |
▽ 2017 - Im Oktober 2017 wurden hier zwecks neuerlicher Quellfassung
ausgedehnte Grabungsarbeiten durchgeführt. Die Quellflur wurde dabei in Teilbereichen vollständig zerstört.
» Bilder-Galerie → Quellflur 180m SW Hamburger Htt. = Biotop reduziert → BT-0293 |
2009 |
2021 |
▽ 2024 - Seit Juni 2017 erfolgten unweit des Weidetümpels → Bauarbeiten -
zwecks Errichtung der Schlossalmbahn-Bergstation,
wobei während der gesamten Bauzeit der als Biotop ausgewiesene Tümpel abgegrenzt wurde. Nach
Ende der Bauarbeiten 2019/20 wurde die Abgrenzung entfernt. Nun liegt das Biotop ungeschützt inmitten der Skipiste bzw. des Besucherstromes.
» Bilder-Galerie → Weidetümpel NW Schlossalm-Bergstation = Biotop gefährdet → BT-0339 |
2011 |
2024 |
▽ 2024 - Seit Juni 2017 erfolgten unweit des Weidetümpels Bauarbeiten
zwecks Errichtung der Schlossalmbahn-Bergstation. Nach
Ende der Bauarbeiten 2019/20 liegt das Biotop weiter ungeschützt inmitten der Skipiste etwas abseits des Besucherstromes. Wege bzw. zunehmende touristische Nutzung gefährden das Biotop.
» Bilder-Galerie → Weidetümpel NNW Schlossalm-Bergstation = Biotop gefährdet → BT-0340 |
2010 |
2018 |
† 2018 - Das Biotop wurde im Sommer 2017 durch Baggerarbeiten nördlich der bereits bestehenden Sesselliftanlage zerstört.
Hier wurde in den Jahren 2018/19 das Areal der Windkantengesellschaft planiert und die Bergstation der neuen Schlossalmbahn errichtet.
» Bilder-Galerie → Windkanten Schlossalm-Bergstation = Biotop zerstört → BT-0366 |
2008 |
2024 |
▽ 2024 - Die sog. "Ski-Abfahrt-Nord" von der Hohen Scharte (Biotop-370) zum Maurachhang wird immer wieder erweitert.
Im Jahr 2024 erweist sich die Vegetation im Pistenverlauf als sehr karg
oder gar nicht vorhanden. Das Biotop bleibt dadurch reduziert, ist aber insgesamt derzeit nicht gefährdet. Planierungen bzw. der weitere Ausbau der Skipiste beeinträchtigt das Biotop aber weiter.
» Bilder-Galerie → Alpenrosengebüsch NO Mauskarkopf = Biotop reduziert → BT-0362 |
2007 |
2018 |
▽ 2018 - Im Mai 2017 begannen unterhalb der Hirschkarspitze erste Grabungsarbeiten, um den Bau der Fundamente für die neue Seilbahn
auf die Kleine Scharte vorzubereiten. Dabei wurden große Flächen der alpinen Flora komplett zerstört. Im Jahr 2018 mussten zudem Unmengen von Beton in den Fels eingebracht und
der steile, üppig bewachsene Felshang mit Beton verfestigt werden. Mehrere Areale des Biotops sind unwiederbringlich verloren. In Teilbereichen scheint die Alpenflora noch intakt, das Biotop ist aber wesentlich reduziert
und weiter gefährdet.
» Bilder-Galerie → Fels, Rasen und Schutt Hirschkarspitze = Biotop reduziert → BT-0364 |
| Angertal | ||
2010 |
2025 |
▽ 2025 - Die bereits Anfang Juli ausgetrockneten Tümpelflächen "verlanden" zunehmend und drohen
durch die Besiedelung der aus der Umgebung einwandernden Pflanzen für immer zu verschwinden, da die Tage der ausgetrockneten Flächen immer mehr werden und sich
der Tümpelkomplex nur nach mehreren Regentagen mit Wasser füllt, nach wenigen Tagen aber wieder austrocknet.
Eine Quelle speist die Tümpelfläche, welche aber ebenfalls immer öfter vorzeitig versiegt.
» Bilder-Galerie → Weidetümpel 300m W Ortbergschartl = Biotop gefährdet → BT-0495 |
2010 |
2025 |
▽ 2025 - Im Sommer 2018 kam es erstmals Anfang August zum Austrocknen des Gebirgs-Tümpel. Im Jahr 2025 allerdings
führte der ansonsten zumindest bis Mitte August gut gefüllte Tümpel schon Mitte Juni kein Wasser mehr und füllte sich erst wieder Mitte Juli nach mehreren Regentagen.
Der auf einer Seehöhe von 2.250m gelegene Gebirgs-Tümpel trocknet von Jahr zu Jahr öfter und immer länger aus. » Bilder-Galerie → Gebirgs-Tümpel 100m NW Ortbergschartl = Biotop gefährdet → BT-0504 |
| Dorfgastein/Luggau | ||
|---|---|---|
2011 |
2018 |
† 2018 - Im Jahre 2009 stehen nur noch 5 Bäume auf einer Länge von max. 10 m und vereinzelt Sträucher.
Die wenigen noch im Jahr 2011 vorhandenen Sträucher waren im Jahr 2018 auch nicht mehr vorhanden.
» Bilder-Galerie → Baumreihe S Dorfgastein = Biotop zerstört → BT-0073 |
2009 |
2020 |
† 2020 - Im Jahr 2020 findet sich anstelle des Birnbaumes ein großflächiger Parkplatz.
» Bilder-Galerie → Birnbaum in Luggau = Biotop zerstört → BT-0036 |
2009 |
2023 |
† 2023 - Im Jahr 2018 waren nur mehr Vogelbeerbäume und nach einer Lücke Fichten am Straßenrand. Auch der Teil zum Luggauer Bach
weist nur mehr einen geringen Baumbestand auf. Im Jahr 2023 waren auch die restlichen Fichten entlang der Straße beim Heustadel nicht mehr vorhanden.
Insgesamt entspricht das ehem. Biotop nicht mehr der Biotopkartierung von 2003 und muss als zerstört betrachtet werden.
» Bilder-Galerie → Hecke in Luggau = Biotop zerstört → BT-0047 |
2009 |
2024 |
† 2024 - Einige der Bäume und Sträucher wurden schon vor 2009 gefällt, weitere in den Jahren danach, insbesondere wohl auch
infolge von Murenabgängen wie z. B. im November 2019. Im Jahr 2024 stehen nur mehr vereinzelt Bäume. Das Biotop "Baumreihe" ist so nicht mehr vorhanden und muss als
zerstört gelten.
» Bilder-Galerie → Baumreihe S Stöcklgut = Biotop zerstört → BT-0063 |
2009 |
2024 |
▽ 2024 - In den vergangenen Jahren wurden immer wieder Bäume gefällt und dadurch sind, insbesondere im nördlichen Bereich,
weite Lücken entstanden. Teilweise wurden Jungbäume gepflanzt. Im nördlichen Teil zeigt sich im Jahr 2024 der Baumbestand drastisch reduziert.
» Bilder-Galerie → Allee, Alte Bundesstraße S Dorfgastein = Biotop verändert/reduziert → BT-0076 |
2009 |
2024 |
▽ 2024 - Mehrere neue Wohnbauten erforderten im gesamten Verlauf des Biotops schon Jahre zuvor Baumschlägerungen und Planierungsarbeiten. Die
Baumreihe zeigt sich im Jahr 2024 stark reduziert. Einige Jungbäume wurden gepflanzt und abschnittsweise Gartenhecken angelegt.
» Bilder-Galerie → Allee in Dorfgastein = Biotop verändert/reduziert → BT-0085 |
| Unterberg/Klammstein/Maierhofen/Bergl | ||
2009 |
2012 |
▽ 2012 - Im Jahre 2011/12 wurden die Bäume talwärts gefällt.
Im oberen Hangbereich scheint die Hecke noch geschlossen.
» Bilder-Galerie → Ufergehölz SW Unterberg = Biotop reduziert → BT-0050 |
2013 |
2023 |
† 2023 - Einige Bäume wurden in den Jahren 2008 bis 2012 dem → Biotop - entnommen. Im Jahr 2021
scheint sich die Heckenlücke durch Nachwuchs wieder zu schließen. Im Jahr 2023 allerdings zeigt sich die Heckenstruktur erneut lückig und bildet sich wohl nicht mehr weiter aus.
» Bilder-Galerie → Hecke W Hauserbauer = Biotop zerstört → BT-0106 |
2010 |
2013 |
▽ 2013 - Einige Bäume wurden 2013 gefällt und die noch verbliebenen entlang
der Ortseinfahrtsstraße stark zurückgeschnitten.
» Bilder-Galerie → Baumreihe, Ortseinfahrt Mayerhofen = Biotop reduziert → BT-0082 |
| Weiterführende und verwandte Themen : |
| • Archiv → Strenger Biotopschutz - Grauerlenau
• Archiv → Vegetationsstufen - Gasteinertal • Ökologie → Biotoptypen - Land Salzburg |


Die Biotopabgrenzung entspricht der → Biotopkartierung - des Landes Salzburg
von Günther Nowotny und Hermann Hinterstoisser et al. April 1994.
Biotopauswahl und Bilddokumentation unvollständig !
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