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Menschenwerke | ||
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Die Besiedlung erfolgt bereits 1200 bis hoch ins Gebirge, aber auch in Talnähe bei Dorfgastein wie in Luggau oder in Unterberg. Die von den Bajuwaren gegründeten großen Maierhöfe, schlagen sich im Ortsnamen Mayerhofen, heute Maierhofen nieder, welches nördlich von Dorfgastein liegt. An der gegenüberliegenden Talseite liegt Unterberg und als dritte größere Ansiedlung der Gemeinde Dorfgastein liegt südlich davon Luggau, welches zu den ganz alten Siedelgebieten des Tales gehört. Als älteste Ansiedlung am Eingang des Gasteiner Tales in Klammstein gilt die Burg, die im 13. Jahrhundert wohl von den Goldeggern erbaut wurde und heute ein beliebtes Ausflugsziel darstellt. Es folgten die - Frühen Siedlungen - am Berg und später im Tal, als dieses zumindest teilweise trocken gelegt werden konnte.
| Pfarrhof |
| Haus Nr. 3 - Deutingerhof | |||
| Haus Nr. 4 - Steindlwirt |
| Haus Nr. 28 - Wengerbauer | |
| Bleiwang Nr. 7 - Kirchenwirt Nr. 8 | ||
Der heute als "Turm" bekannte rechte Teil des 1964/65 abgetragenen Hauses am Römerplatz wurde bereits im Mittelalter um 1340 als - "Tarfern zu Dorf am Mitterpach" - urkundlich genannt. Anfang des 20. Jhs. war es - "Hasenauer's Gasthaus zur Post" - dem späteren Dorfwirt. Die Taverne diente in der Zeit der Postkutschenverbindung Lend-Gasteinertal bis zum Bau der Eisenbahn auch als Pferdeposthaltestelle. Beim Bau des heutigen Römerhofes bzw. Abriss des Dorfwirtes im Jahre 1965 stellte sich heraus, dass dieses Gebäude aus zwei verbundenen älteren Türmen bestand. Der rechte Teil blieb als der heutige - "Römerturm" - erhalten. Das - Hotel Hasenauer - wird im - Lageplan 1952 - als eigenständiges Gebäude ausgewiesen, südlich vom Dorfwirt.
Die von den Baiern gegründeten Maierhöfe bezeichnen den Ort Mayerhofen bei Dorfgastein.
Aber auch die anderen Ansiedlungen wie Unterberg und Luggau wurden zur selben Zeit besiedelt.
Rieserbauer, Stoffbauer, Obermüllnerhof, Untermüllnerhof,
Schneidersimahof und andere besiedeln das Gebiet Maierhofen und Mühlbach, wo
noch nicht vor allzu langer Zeit entlang des Mayerhofbaches auch zahlreiche Mühlen in Betrieb waren.
Unterberg liegt im Westen am Fuße des Bernkogel und wird von wenigen aber sehr auffälligen Bauernhöfen geprägt. Unterberg ist auch Ausgangspunkt für Wanderungen aufdeie Amoseralm bzw. Peterpaulalm, den Bernkogel aber auch auf die Drei Waller und weiter auf die Kögerlalm und das Rauchkögerl.
Unterberg wird von den Bauernhöfe wie das Amosergüttl, dem Haslingbauer, dem Heinreichgut wie dem Unterberger bzw. dem Unterbergerwirt dominiert. Einige der genannten Höfe wurde mittlerweile abgetragen und durch einen Neubau ersetzt.


Luggau als das möglicherweise älteste Siedlungsgebiet überhaupt ist ebenfalls durch mächtige Bauernhöfe geprägt. Mittlerweile sind aber schon zahlreiche Einfamilienhäuser gebaut wurden, die Luggau ein kompaktes Gepräge geben. Nordöstlich der Gasteiner Ache liegt Harbach, eine eigenständige Ansiedlung und Teil der Gemeinde Bad Hofgastein.


Klammstein hatte ursprünglich als einzige Ansiedlung wohl nur die Burg, die mehrmals verfallen und immmer wieder aufgebaut wurde, zuletzt von Ferner Adi, dem Burgherren zu Klammstein. Unweit des Steinbruches findet sich die eher bescheidene Ansiedlung Klammstein.


Quellen: Die Informationen wurden überwiegend dem Buch "Bad Hofgastein und die Geschichte Gasteins" von Sebastian Hinterseer 1977 - entnommen.
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- Frühe Siedlungen im Tal |
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Menschenwerke/Gasteinertal: Siedlungsgeschichte Gasteins
Dorfgastein
© 24.1.2008 by Anton Ernst Lafenthaler
ge-sieddo