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EH - Gasteinertal/Menschenwerke: Fresken und sakrale Bilder
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    Sakrale Kunst

    Das vordere Gasteinertal wurde, so kann urkundlich nachgewiesen werden bereits um 1100 besiedelt. Zu dieser waren die Landkirchen fast überall noch Eigentum ihrer geistlichen oder weltlichen Gründer. 1219 überlies Erzbischof Eberhard II. seinen geliebten Brüdern, den Kanonikern der Salzburger Erzkirche das "Gozhaws zu Gastune" zum ewigen Besitze. Erst 1228 aber kommt Gastein nach einem längeren Streite mit den Bayernherzögen, die infolge ihrer Verwandtschaft mit den Peilsteinern Anspruch erhoben, wirklich an den Salzburger Erzbischof.

    Liebfrauenkirche zu Hof

    Liebfrauenkirche - Hochaltar

    Der heutige Hochaltar, entworfen von Fischer v. Erlach, ausgeführt von den Schülern des Mondseer Meisters Meinrad Guggenbichler (Josef Eisl und Paul Mödlhammer), ist eine bildgewordene Darstellung katholischer Glaubenslehre.

    Als zentrales Bild steht als Holzbildwerk ein Gnadenbild, eine sitzende hl. Maria mit dem Kinde. Die Figur als Hintergrund einen großen goldenen Strahlenkranz auf rotem Tuchuntergrund. Der Hochaltar stammt in dieser Form aus dem Jahre 1739. Das Muttergottesbild aber - die Hofer-Mutter, welches als eines der kostbarsten Kunstschätze des Tales gilt, stammt aus der Zeit um 500 und ist ein Meisterwerk der Spätgotik, wahrscheinlich der Pacherschen Schule. Der Name des Meisters ist leider nicht überliefert.
    Um die Gottesmutter mit dem Kind gruppiert sich das Thema Erlösung. Sie ist die Pforte, durch die mit dem Sohn Gottes der Himmel auf die Erde kam - sie hat den Erlöser geboren. Rings um zeigen Engel die Anrufungen aus der Lauritanischen Litanei. Zu ihren Füßen St. Dominikus; er reicht eben der hl. Katharina v. Siena den Rosenkranz. Links und rechts die beiden Patrone der Erzdiozöse Salzburg St. Rupertus und Virgilius. Außen Johannes von Nepomuk als Patron des Beichtgeheimnisses und der gesamten Kirche in den Konzilien Karl Borromäus.
    Im oberen Mittelfeld lichtumstrahlt die Hlst. Dreifaltigkeit: Gott Vater mit der Weltkugel, Gott Sohn mit dem Kreuz und der Hl. Geist. Zu Mitarbeitern am Schöpfungswerk Gottes sind die Engel und Menschen berufen. Helfer und Schutzpatrone der Menschen sind die Heiligen: Isidor und Notburga, Katharina v. Alexandrien und die Hl. Barbara.

    Heiligenfigur, Liebfrauenkirche, Hochaltar links Liebfrauenkirche, Madonna am Hochaltar/Hofer Mutter Liebfrauenkirche, Dreifaltigkeit Hofer Mutter, Liebfrauenkirche Heiligenfigur, Liebfrauenkirche, Hochaltar rechts
    Liebfrauenkirche - Bildgalerie - Hochaltar

    Das zentrale Bild im linken Seitenaltar zeigt die Geburt Jesu und stammt von Martin Prugnoller aus Bramberg. Die im Vordergrund dieses Gemäldes mit einem Säugling im Arm abgebildete Frauengestalt bezieht sich auf die Sage, dass die Gemahlin des Pflegers Hans Strochner in der darunter liegenden Gruft in hochschwangerem Zustande scheintot begraben, während der Geburtswehen aber wieder zum Leben erweckt und durch das "Lautgeben" eines Hundes gerettet werden konnte.
    Das Oberbild stellt den Hl. Konrad vom Bodensee dar. Die Figuren (von Sebastian Eberl) zeigen die Heiligen Augustinus und Gottfried, am Aufsatz den heiligen Georg und den Hl. Florian, in der Mitte oben den Hl. Petrus.
    Als Gegenstück zur Schmerzensmutter des rechten Seitenaltares steht vor einem Chronogramm, dass die Kirchenrenovierung zeitlich mit dem II. Vatikanischen Konzil in Verbindung bringt, ein eindrucksvolles "Ecce Homo", dessen Meister unbekannt ist.

    Schmerzensmann Geburt Christi, Liebfrauenkirche Liebfrauenkirche, Seitenaltar links Seitenaltar links, Oberbild Augustinus, Liebfrauenkirche, Strochneraltar Godefrid, Liebfrauenkirche, Strochneraltar
    Seitenaltar - Bildgalerie - links (Strochneraltar)

    Der rechte Seitenaltar zeigt als zentrales Bild die Anbetung des Kindes durch die Heiligen 3 Könige. Das Oberbild stellt die Taufe Christi dar. Die Statuen zeigen den hl. Paul als Märtyrer (mit Speer und Blitz) und den hl. Johannes, Märtyrer (mit Fahne und Schwert), am Aufsatz die heiligen Josef und Joachim und Gottvater auf der Weltkugel.
    Die Meister waren Bildhauer Georg Mayr von Mittersill und Fasser Martin Prognoller (oder Prugmöller) aus Bramberg/Pinzgau. Die Blätter sind von dem Loth-Schüler Martin Pusjäger aus Bozen und zeigen einen entsprechenden venezianischen Einschlag. Die Skulpturen des rechten Seitenaltares stammen vom Halleiner Bildhauer Johann Georg Mohr.

    Liebfrauenkirche, Taufe Christi/Oberbild Liebfrauenkirche, Seitenaltar rechts Anbetung Johannes, Liebfrauenkirche, Seitenaltar rechts Paulus, Liebfrauenkirche, Seitenaltar rechts Liebfrauenkirche, Schmerzensmutter
    Seitenaltar - Bildgalerie - rechts

    Die Statuetten der Kanzel stellen den Guten Hirten und die vier Evangelisten dar. Die Kanzel, die auch einen Priesterarm mit Kruzifix zeigt, wurde von Bildhauer Georg Mayr aus Mittersill um 1716 angefertigt.

    Kanzel, Liebfrauenkirche Kanzel, Liebfrauenkirche Kanzel, Guter Hirt
    Liebfrauenkirche - Bildgalerie - Kanzel

    Die Apostelbilder in Mannsgröße, die an den beiden Wandseiten hängen, sind eine Spende Seiner fürstlichen Gnaden in Chiemsee. Sie haben laut Archivaufzeichnungen einen Rahmenhöhe von "7 Schuech und 4 Zahl und eine Braithe von 3 Schuech 10 Zahl " und sind nach Abbruch der "vorragenden ohnförmlichen Emporkirche " im Juni 1758 in Hofgastein eingetroffen und hier "der Reih nach richtig " aufgehängt worden. Von wem die Bilder stammen und geschaffen wurden, ist nicht bekannt. Die Darstellung von Dr. Franz Martin, der sie dem Maler Wilhelm Faistenberger zuschreibt, ist wahrscheinlich unrichtig, bemerkt Sebastian Hinterseer in seinem Buch; vielleicht sind sie Werke des Salzburgers Nesselthaler?

    Bilderreihe . Kreuzgang

    Kreuzgang 1, Liebfrauenkirche Kreuzigung 2, Liebfrauenkirche Kreuzgang 3, Liebfrauenkirche Kreuzgang 4, Liebfrauenkirche Kreuzgang 6, Liebfrauenkirche Kreuzgang 7, Liebfrauenkirche Kreuzgang 8, Liebfrauenkirche

    Kreuzgang 9, Liebfrauenkirche Kreuzgang 10, Liebfrauenkirche Kreuzgang 11, Liebfrauenkirche Kreuzgang 12, Liebfrauenkirche Kreuzgang 13, Liebfrauenkirche Kreuzgang 14, Liebfrauenkirche
    Liebfrauenkirche zu Hof - Bildgalerie - Kreuzigung Christi

    Die Apostelbilder sind beiderseits an der Kirchenwand angebracht. Die Bilderreihe an der Empore stellt den Kreuzgang dar.
    Zur Baugeschichte und weiteren Einzelheiten siehe - Kirchenbau - der Liebfrauenkirche.

    Nikolauskirche

    Hochaltar

    Die gotischen Altaraufbauten fielen der Barockisierung zum Opfer. Im Jahre 1755 entstand der von einem Unbekannten Meister angefertigte Hochaltar. Das Altarbild zeigt den Hl. Nikolaus, der von zwei Holzplastiken - des Hl. Martin und des Hl. Ulrich - flankiert wird. Lange Zeit befand sich an Stelle des Tabernakels eine, die Pieta darstellende Holzplastik, die heute den Mittelpunkt des Kriegerdenkmales bildet und sich nun rechts neben der Steinkanzel befindet. Weitere Ausführungen, insbesondere der spätgotisch, prismatischen Steinkanzel finden sich in der - Baugeschichte - der Nikolauskirche.

    Nikolauskirche, Bad Gastein Nikolauskirche, Hl. Martin Nikolauskirche, Hl. Nikolaus Nikolauskirche, Hl. Ulrich
    Hochaltar - Nikolauskirche

    Seitenaltäre und Statuen

    Die beiden Seitenaltäre standen ursprünglich an den Triumphbogenwänden. Um die Wandmalereien zugänglich zu machen, wurden beide im Jahre 1951 an der Nord- bzw. Südwand aufgestellt. Die auf gemauerten Mensen stehenden Aufbauten bestehen aus einem rechteckigem Altarblatt, flankierenden Säulen, geradem Gebälk und gesprengtem Segmentbogen.
    Der rechte, ältere Altar wurde laut Inschrift an der Predella 1652 von der verwitweten Mitterbad-Wirtin Katharina Hofer im Gedenken an ihren Mann Hans gestiftet. Das Gemälde mit dem an den Baum gefesselten Altarpatron stammt mit ziemlicher Sicherheit von GEORG HAIM, der Aufbau möglicherweise vom Tischler MICHAEL PRUEST, der zusammen mit Haim ähnliche Werke in der Kirche von Dorfgastein hinterlassen hat. Die nachträglich angebrachten so genannten - Buschkrüge - oben am Altar gehören zu den wenigen noch erhaltenen in Österreich.

    Der linke Altar wurde 1659 von der Bergwerksbruderschaft gestiftet zu Ehren des Leidens und Sterbens des Herrn. Die entsprechende Inschrift an der Predella wird von knienden Bergleuten flankiert, die in ihrer Arbeitstracht samt dem Rutschleder am Gesäß wiedergegeben sind. Am Altarbild ist der Kreuzestod Jesu mit Maria und Johannes unter dem Kreuz dargestellt.

    Predella, Seitenaltar Nikolauskirche, Seitenaltar Predella, Seitenaltar
    Seitenaltäre

    Am Triumphbogen befindet sich eine Kreuzigungsgruppe (1. Hälfte des 18. Jahrhunderts). Das Kruzifix hängt im Bogen, die Figuren von Maria und Johannes stehen seitlich in den Baldachinen des Bogengewändes. An den Diensten im Chor stehen zwei moderne Skulpturen der bäuerlichen Heiligen Isidor und Notburga, die JAKOB ADLHART um 1954 als Ersatz für die zum Hochaltar der Preimskirche übertragenen Bistumspatrone schuf (Text entnommen dem Büchlein von Pfarrer Mag. Frank Cöppicus-Röttger - s.u.).

    Oberhalb des Einganges wurde im Kirchenraum eine barocke Figur der unbefleckt empfangenen Gottesmutter (1. Hälfte des 18. Jahrhunderts) angebracht, deren Kleid einem Blumenmuster entspricht.

    Eine weitere barocke Marienfigur, nämlich eine Pieta aus der Mitte des 17. Jahrhunderts, wurde 1951 in die Gedenkstätte für die in den Weltkriegen gefallenen bzw. vermissten Bad Gasteiner einbezogen.

    Das künstlerisch bedeutendste Epitaph hängt an der Westwand und wurde 1648 von Melchior Straubinger (aus der bedeutenden Bad Gasteiner Gastwirtsfamilie) gestiftet. In den hölzernen Rahmen, stilistisch vergleichbar den Seitenaltären, ist ein Gemälde mit der Anbetung der drei Könige eingefügt (sie wurden als die ersten Reisenden angesehen), im Aufsatz ein kleines Bild des hl. Vitus, einem der 14 Nothelfer, bei seinem Martyrium im heißen Ölkessel (er erinnert an Melchiors Vater Veit Straubinger). Von den übrigen Epitaphien und Gedenktafeln aus dem 16. bis 20. Jahrhundert, die großteils von außen in den Kirchenraum übertragen wurden, sei exemplarisch nur noch der marmorne Wappenstein für Mag. Jörg Strigl (1545) erwähnt. All die Monumente geben Zeugnis von der Funktion von St. Nikolaus als Friedhofskirche bis 1890 (1945 wurde die Tradition durch das Anlegen von Soldatengräbern nochmals aufgegriffen!) und enthalten vielfach auch Hinweise auf die Bedeutung Bad Gasteins als Kurort. Die Ursprünge des Gotteshauses zeugen von der alten Bergwerksherrlichkeit. Die architektonische Gestaltung und seine Wandmalereien rücken die Nikolauskirche in die erste Reihe der Sehenswürdigkeiten im Salzburger Land.

    Nikolauskirche, Pieta Nikolauskirche, Pieta Nikolauskirche, Gottesmutter
    Statuen

    Wandmalereien

    Der Maler, genannt "Meister von Schröder" schuf in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts (1480) die Malereien in der Nikolauskirche und zwar auf trockenem Grund (al secco). Diese wurden in der Barockzeit übermalt, konnten aber bereits 1893 (Langhaus) und in den Jahren 1950 - 1952 (Chor) wieder freigelegt werden. Die letzte Restaurierung erfolgt 1999 - 2006, wie Pfarrer Mag. Frank Cöppicus-Röttger in seinem Büchlein "Die katholischen Kirchen von Bad Gastein und Böckstein" schreibt.

    Triumpfhbogenwand links (Nordostecke des Kirchenraumes): Darstellung der Passion und Auferstehung Jesu Christi. Das Bild Christus am Ölberg ist am besten erhalten, weil bis 1950 hier der linke Seitenaltar stand. Links davon das Bild Geißelung und Dornenkrönung Christi (? - nur noch unvollständig). Das Bild darüber entspricht der Kreuztragung und links davon das Wandgemälde Christus im Kreuzestod. Eine Reihe höher das Bild Christus in der Vorhölleund wieder links davon die Auferstehung. Abgeschlossen wird die Bilderreihe von der Himmelfahrt Christi.
    Die Botschaft dieser Gemäldereihe ist der Weg Christus, den er aus Liebe zu uns geht und den auch wir gehen sollen. Am Ölberg beginnt er sein Leiden und seine Verherrlichung.

    Nikolauskirche, Christus am Ölberg Nikolauskirche, Kreuztragung Auferstehung Auferstehung Jesus in der Vorhölle Jesus in der Vorhölle
    Passion Jesu Christi

    Triumpfhbogenwand rechts (Südostecke): Darstellung das Jüngste Gericht. Das gekräuselte Wolkenband teilt die Szene in eine himmlische und eine irdische Sphäre. Oberhalb thront Christus auf dem Regenbogen mit Maria und Johannes dem Täufer. Als Symbole dienen Lilie (Symbol der Gnade) und das Schwert (Symbol des Gerichts). Die Engeln rufen die Toten aus den Gräbern, die Apostel gruppieren sich um Jesus Maria. Die gesamte Gerichtsszene orientiert sich an der biblischen Schilderung von Matthäus (Mt 15,31-46).

    Rechts davon (Südseite des Langhauses) schließt sich ein Wandgemälde aus der Renaissance an, die - Wurzel Jesse - entstanden 1517, Maler unbekannt. Aus der Brust des Stammvaters Jesse oder Isai, wächst der Stammbaum. An der Spitze der Krone steht Maria mit dem Christuskind (rechts kniet der Stifter des Bildes, ein Mitglied der Familie Framinger).

    Nikolauskirche, Weltgericht Nikolauskirche, Badgastein Nikolauskirche, Fresco - Höllensturz Fresco, Wurzel Jesse
    Das Jüngste Gericht - Wurzel Jesse

    Wandgemälde im Altarraum links (Nordwand im Chor): Sakramenthäuschen, in dem früher die Hl. Eucharistie verwahrt wurde. Das Wandgemälde vom Mannawunder nimmt Bezug auf das Geheimnis der Eucharistie. Zwei Engel schütten das Manna auf das hungernde Volk in der Wüste. Die Wand daneben zeigt das Bild einer Schutzmadonna mit drei Heiligen, die darunter stehen (Petrus, Paulus und der vielverehrte Pestpatron des Mittelalters, Sebastian).

    Mannalese, Nikolauskirche Nikolauskirche, Schutzmadonna Fresko, Nikolauskirche
    Wandgemälde der Nordwand im Chor

    Wandgemälde im Altarraum rechts: Legende aus dem Leben des Kirchenpatrons - der hl. Nikolaus - auf den Bildern immer in Pontifikalkleidung. Die oberen Bilder nehmen Bezug auf die Legende, in der der Hl. Nikolaus als Beschützer der Menschenwürde dargestellt wird. Die unteren Bilder zeigen den Hl. Nikolaus, wie er einem Mädchen Geld schenkt, um ihr die Heirat zu ermöglichen und so die Würde weiter zu wahren. Drittes bild von oben zeigt die Beladung des Schiffes, wobei der Teufel dem Pilgerschiff eine gefährliche Ladung mitgibt, das Mydiaton (das bei Berührung mit Wasser zu brennen beginnt) und der Hl. Nikolaus dies verhindert. Das unterste Bild zeigt einen Henker, der bereits mit dem Schwert ausholt um einen Unschuldigen zu töten.

    hl. Nikolaus, Henker Schiffsbeladung, Fresko hl. Nikolaus, Nikolauskirche hl. Nikolaus, Nikolauskirche
    Leben des hl. Nikolaus - Schutzpatron der Kirche

    Pfarrkirche St. Preims

    Urkundlich ist die Kirche 1333 erstmalig genannt. Sie war zu dieser Zeit eine Filialkirche von Hofgastein und ständigen Gefahren ausgesetzt, da sie auf einem, von der Ache unterspülten Steilhang stand. Schon in den Jahren 1619-1639 musste sie neu errichtet werden. 1699- 1706 folgten kostspielige Restaurierungen. 1718 wurde sie komplett abgetragen und in den Jahren 1720-1736 neu errichtet. Die Kirchweihe fand 1876 statt, womit die Gottesdienste in der benachbarten Nikolauskirche endeten.

    Preimskirche, Fenster Preimskirche, Hochaltar Madonna, Preimskirche, Hochaltar
    - Bildgalerie -

    Weitere Restaurierunge folgten wie der neue Holzschnitt-Hochaltar von Prof. Adlhard (Hallein) mit der gotischen Madonna als Hauptfigur. An einem Seitenaltar fand eine Christusfigur "Der Schmerzensmann" Aufstellung, ein Werk des Barockmeisters Meinrad Guggenbichlers. Die neuen Glasfenster von Widmoser, Innsbruck haben als Themen den "großen Fischfang", gespendet 1953 von der Familie Straubinger und die "Heilung des Gelähmten" von der Familie Wührer gewidmet zum Inhalt. Seit Weihnachten 1956 besitzt die Preimskirche auch eine neue Monstranz, die aus edelsten Materialen der Gasteiner Berge geschaffen wurde. Der Entwurf hiefür stammt von Pfarrer G.R.Kanonikus Schwarzenbacher, die Goldschmiedearbeiten fertigte Erwin Klobassa, Wien, an.

    Hochaltar, Prof. Adlhard St. Preimskirche St. Preimskirche St. Preimskirche St. Preimskirche Glasfenster, Preimskirche Glasfenster, Preimskirche
    Holzschnitt, Altar und Heiligenfiguren der Preimskirche

    Da sich die St.Preims-Kirche auf einem Rutschhang befindet (Moränenwall), entschloss man sich im Jahre 1991, nach Auftreten neuer Risse die Fundamente zu erneuern. Diese Arbeiten sind bereits abgeschlossen. Leider kommen bereits wieder die ersten Mauerrisse zutage. Siehe auch die - Geschichte - der St. Preimskirche . . .

    St.-Rupertus-Kirche

    Die St. Rupertus-Kirche in - Dorfgastein - wurde zur Zeit der Gegenreformation zum eigenen Vikariat. Seit 1857 ist die Kirche eine eigene Pfarre.

    Altar, Pfarrkirche St.-Rupertus Altar, Pfarrkirche St.-Rupertus Altar, Pfarrkirche St.-Rupertus
    St. Rupertus-Kirche - siehe auch die - Bildgalerie - ...

    Kirche "Maria von dem guten Rat"

    Die Kirche "Maria von dem guten Rat" in - Böckstein - liegt auf einem Hügel etwas nördlich der Montansiedlung in Böckstein. Der Hochaltar wurde unter der Leitung des Hofstatuarius Johann Hagenauer ausgeführt. Im Jahre 1776 macht der Tischler Leopold Hacksteiner in Rauris Risse zu Seitenaltären. Weiß, obwohl er sich in den Quittungen "Freskomaler" nennt, fasste auch den Hochaltar und die Kanzel.
    In den Jahren 1951 – 1954 wurde die Kirche vollständig restauriert und der Hochaltar von manch störendem Beiwerk befreit. Eine neuerliche Außen- und Innenrenovierung wurde 1975/77 durchgeführt; die letzte große Renovierung erfolgte 1995.

    Altar, Kirche Böckstein Altar, Kirche Böckstein Altar, Kirche Böckstein

    Um die Ausmalung der Kirche bewarb sich 1765 Johann Weiß, Freskomaler von Augsburg. Gegenstand der Darstellung sollte die Ursprungsgeschichte des Gnadenbildes Maria von dem guten Rat (von Genazzano) sein, wie in der - Baugeschichte - ausführlich dargestellt.

    Freske, Böckstein Freske, Böckstein Deckenfresko, Böckstein Kuppelfresko Kuppelfresko, Böckstein

    Anmerkung: Die Informationen wurden überwiegend dem Buch: "Bad Hofgastein und die Geschichte Gasteins" von Sebastian Hinterseer 1977 - dem Buch: "Die Baudenkmäler von Badgastein" von Heinrich Zimburg, 1978 sowie dem Büchlein: "Die katholischen Kirchen von Bad Gastein und Böckstein" von Pfarrer Mag. Frank Cöppicus-Röttger, 2008 - entnommen.

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    © 28.1.2004 by Anton Ernst Lafenthaler
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