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- Tiere-Wahl ... | ||
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Die Bläulinge sind kleine bis mittelgroße Falter (20- 40 mm) mit weiß umrandeten Augen und unterschiedlicher Färbung. Die Männchen haben meist eine blaue, blauweiße oder dunkle (Ausnahme: Dukatenfalter), die Weibchen eine bräunliche Färbung. Die Unterseite trägt eine regelmäßige Zeichnung aus kleinen Punkten. Es gibt aber auch rot und kupferfarbene Bläulinge. Sie werden zur Gattungsgruppe Lycaenini zusammengefasst.
Die Raupen der Bläulinge haben einen kleinen Kopf und einen asselförmigen
Körper mit hochgewölbtem Rücken, flacher Bauchseite und kurze Beine.
Am Hinterleib tragen sie eine Drüse, die einen süßen Saft ausscheidet.
Diese Flüssigkeit wird von Ameisen sehr geschätzt, welche deshalb die Raupen des öfteren
in ihre Nester tragen (dabei frisst die Raupe im Gegenzug die Ameisenbrut), wie überhaupt die
Raupen bevorzugt von tierischer Kost leben, insbesondere auch von Blattläusen.
Manche Bläulingsraupen dringen aktiv in Ameisennester ein.
Die Raupe wird bis 20 mm lang und ist hellgrün mit deutlich sichtbarer feiner Behaarung. Sie scheiden ebenfalls Zuckersaft aus, aber nicht wie bei den Bläulingen üblich aus den Hinterleibsdrüsen, sondern aus kleinen Hautdrüsen.
Die Falter zeigen beim Blütenbesuch eine gewisse Vorliebe für Korbblütler (der Name "virgaureae" nimmt Bezug auf die Goldrute - Solidago virgaurea).
Die Eier werden an verdorrten Sauerampferstängeln der Arten Rumex acetosella et racemosa abgelegt. Die Raupe überwintert als fertige Raupe im Ei.
Im Frühjahr sucht sie frisch ausgetriebene Futterpflanzen auf. Sie frisst nur nachts; tagsüber bleibt
sie im Boden verborgen und ist dort aufgrund der ausgezeichneten Tarnfärbung schwer zu finden.
Die Puppe ist schmutzig hellbraun bis weißlich gefärbt. Sie liegt frei am Boden.
Eher häufig anzutreffen ist der Falter im Gebiet der Präaualm, am Weg von der Poserhöhe zur Toferer-Scharte,
im Angertalgebiet und im Gebiet des Stubnerkogels.
Die Bläulinge (Lycaeninae) sind eher klein und meist geschlechtdimorph.
Die Männchen sind blau, metallisch glänzend. Hinterflügeln zuweilen mit Zipfeln.
Die Augen oval, oft silberweiß gerandet. Die Fühler sind deutlich schwarz-weiß geringelt.
Sie fühlen sich auf feuchten Wiesen, Gebüschen und Waldlichtungen am wohlsten.
Die Raupen leben bei uns bevorzugt von Klee (Trifolium pratense). Sie besitzen wie oben schon beschrieben
eine Honigdrüse und werden deshalb auch von den Ameisen gemolken.
Dabei betrillern die Ameisen mit den Fühlern den Schmetterling, bis dieser das süße
Sekret abgibt. Die ersten Bläulinge sind auf unseren Wiesen und am Berghang schon im Mai zu sehen.
Auf den Almen im Juni ist auf den Wanderwegen in Dorfgastein leicht der Dunkelbläuling -
Polyommatus semiargus - anzutreffen.
Der Weg auf die Heinreichalm ist von diesem Falter gut besucht. Die Männchen sind tief dunkelviolettblau,
die Weibchen schwarzbraun. Weitere Bläulinge wie zum Beispiel der Zwergbläuling -
Cupido minimus - weilt jährlich oberhalb der Steineralm am Weg auf die Paarseen.
| Siehe auch die Seiten: |
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Gastein im Bild - Bläulinge
© 21.8.2002 by Anton Ernst Lafenthaler
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