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- Tiere-Wahl ... | ||
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Die Raupen der Fleckenfalter sind häufig recht bunt gefärbt und tragen auf dem Rücken lange Dornen, die manchmal verzweigt sein können. Sie verpuppen sich zu einer seltsam geformten "Stürzpuppe", die nur noch mit dem Hinterleibsende in einem kleinen Gespinstpolster verankert ist und kopfüber hängt. Die Puppen sind mit goldenen und silbernen Flecken verziert, die jedoch nach dem Schlüpfen des Falters verschwinden.
Die Flügelränder der Fleckenfalter sind oft zackig und mit Vorsprüngen
versehen (die düstere Färbung der Flügelunterseite dient bei zusammengeklappten
Flügeln der Tarnung). Die Vorderbeine sind zu Putzpfoten verkleinert
und können nicht mehr zum Anklammern benutzt werden.
Beim Distelfalter finden sich auf der Hinterflügelunterseite
5 kleine submarginale Augenflecken. Die
Flügeloberseite ist bräunlich bis rosa, mit schwarzen und weißen Flecken auf den
Vorderflügeln, Hinterflügel nur schwarz gefleckt. Wie auch der Admiral fliegt der
Distelfalter jedes jahr aus Nordafrika über das Mittelmeer nach Norden, oft bis nach Skandinavien,
um sich dort fortzupflanzen. Die Nachkommen versuchen im Herbst wieder den Rückflug; aber nicht immer
schafft er dann die Alpenüberquerung. So ist dieser
Falter auch bei uns im Sommer wie Herbst anzutreffen.
Der Tagpfauenauge hat als Grundfarbe eine kräftig rotbraune Farbe mit
auf jeden Flügel oberseits einen großen, blau-schwarzen und gelb gesäumten Augenfleck.
Die Unterseits ist braun-schwarz gemustert und eher unansehnlich; beide Flügel haben stumpfe Spitzen am Außenrand.
Die etwas größeren Weibchen legen die Eier auf Brennesseln ab auf der Blattunterseite.
Die etwa 1 mm großen Eier tragen 8 feine Längsrippen. Nach 2-3 Wochen schlüpfen die Raupen,
welche zunächst grünlich-weiß gefärbt sind mit schwarzer Kopfkapsel.
Im weiteren Verlauf überziehen sie die ganze Brennesselpflanze mit einem weißen Gespinst,
wo sie gemeinsam wohnen. Ist die Pflanze aufgefressen, wird die nächste bewohnt.
Erst im letzten Raupenstadium bekommen sie ihre tiefschwarze Färbung mit zahlreichen weißen Punkten.
Danach folgt die Verpuppung.
Das Tagpfauenauge fliegt bereits im zeitigen Frühjahr, da sie als Falter überwintern.
Im Gasteinertal sind sie gar häufig, wo auch die Ackerdistel
in größerer Zahl auftritt.
Der Kleiner Fuchs ist einer der häufigsten Falter bei uns, zeigt sich aber gar nicht gerne. Die Eier werden an Brennnesseln abgelegt. Der Falter überwintert in Höhlen, Kellern, Dachböden. Bei günstiger Temperatur wird er schon im März aktiv.
Die basale Hälfte des Hinterflügels ist oberseits schwärzlich.
Auf rotbraunen Grund finden sich besonders im vorderen Flügelabschnitt helle und schwarze Flecken
gruppiert. Die körpernahen Bereiche sind einfarbig dunkel. Randsaum mit blauen Flecken. Unterseite braunschwarz gemustert. Die Raupe ist schwärzlich und gelb gesäumt.
Der Perlmutterfalter kennt mehrere schwer unterscheidbare Arten. Auch die Abgrenzung zu
den Scheckenfaltern ist nicht ganz einfach. Nicht allzu selten ist bei uns der Große Perlmutterfalter,
aber auch der - Kaisermantel - ist mit etwas Glück anzutreffen.
Der Große Perlmutterfalter
mit der orangebraunen Flügeloberseite und schwarzen Flecken, sowie schillernden Flecken auf der Unterseite
legt die Eier auf Stängeln und Blätter bevorzugt auf Viola hirta, dem Hundsveilchen.
Die Raupen schlüpfen nach 2-3 Wochen, fressen die Eischale und überwintern ohne weitere Nahrungsaufnahme.
Die Verpuppung erfolgt am Boden zwischen zusammengesponnenen Pflanzenteilen.
Insgesamt sind die Perlmutterfalter eher nicht ganz so leicht unterscheidbar, zumal es im Gasteinertal
noch zahlreiche andere Arten, wie im - Archiv - beschrieben gibt.
| Siehe auch die Seiten: |
| - Tiere in Gastein - Ritterfalter -
- Tiere in Gastein - Bläulinge - - Archiv - Nymphalidae - Edelfalter |
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Gastein im Bild - Fleckenfalter
© 21.8.2002 by Anton Ernst Lafenthaler
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