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Pilze, Flechten | ||
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Die Teloschistaceae werden teilweise als - Caloplacaceae - geführt. Es sind Krusten-, Blatt- und Strauchflechten der arktischen und gemäßigten Zone, die Gestein und Rinde besiedeln aber auch Erde, Detritus und Moose überwachsen. Die Artbestimmung der Caloplaca ist nur Experten möglich!
Morphologie:
Bei den Teloschistaceae sind alle Möglichkeiten der morphologischen Thallusbildung möglich. Bei allen Arten ist
aber der Thallus durch die Markhyphen auf dem Substrat befestigt.
Das Lager hat meistens eine gelbe bis orange, seltener ein graue Farbe und
färbt sich mit KOH violett.
Die Pseudoapothecien sind leconorin.
Die Sporen zweizellig, mit sehr dicker, von einem Kanal durchbohrten Scheidewand.
Viele Arten kommen nur auf Kalk vor.
Die Familie der Teloschistineae wird der U-Ordnung Teloschistineae zugeordnet, welche den Lecanorales angehören.
Arten bzw. Gattungen der im Gasteinertal vorkommenden Teloschistaceae alphabetisch nach dem lateinischen Namen geordnet . . .
Klicken Sie auf die Bilder bzw. die Links zur Bildbetrachtung . . .
| ARCHIV - Beschreibung einzelner Arten | ||
| Caloplaca flavescens ? Hepp's Schönfleck |
Details
Gelbe bis orange gefärbte, rundliche, am Rand gelappte dicht mit der Unterlage verwachsene Lager auf Kalkgestein. Im Zentrum areoliert bzw. aus kurzen, unregelmäßig wachsenden Läppchen, welche etwa 1 mm breit sind. Die Läppchenenden sind fächerförmig verzweigt und verbreitert. Apothecien im Zentrum konzentriert und bis 1,5 mm breit, lange berandet, schließlich randlos und an den Lappenenden nahezu fehlend. Artbestimmung unsicher! Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Sportgastein/Gasteinertal am 26.2.2003 |
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| Caloplaca spec |
Details
Habitus und Aufbau wie bei Caloplaca flavescens, silbriggraue Farbe . . . Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Sportgastein/Gasteinertal am 26.2.2003 |
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| Caloplaca spec |
Details
Rand
Gruppe
Thallus regelmäßig rosettig, mit sehr deutlichen, langen Randschuppen. Thallus und Fruchtkörper kräftig orangegelb gefärbt. Kommt im Spritzwasserbereich vor, sowohl auf Kalk- wie auf Silikatgesteinen. Caloplaca impolita ? Caloplaca flavescens ? Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Sportgastein/Gasteinertal am 26.2.2003 |
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| Caloplaca spec. | ApothecienGrau bis schwärzliche Krustenflechte mit tiefschwarzen, grauweiß berandeten Apothecien - auf Silikatgesteinen. Lager krustig. Apothecien mit wulstigen Rand und glänzend schwarzer Scheibe. Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Sportgastein/Gasteinertal am 25.02.2003 |
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| Xanthoria elegans Zierliche Gelbflechte |
Details
Lager orange bis rot, gewöhnlich regelmäßig, rosettig, rundlich. Lappen strahlig ausgerichtet, langgestreckt und schmal (bis 10 mm lang und 1 mm breit), spitzwinkelig fächrig verzweigt, gewölbt bis fast stielrund, mit herabgebogenen Rändern, nur an den Enden verflacht, unterseits weißlich, oft mit längs orientierten Wülsten, mit einzelnen Haftstellen. Apothecien von gleicher Farbe wie der Thallus, flach, berandet und konzentriert in der Mitte des Lagers, oft gedrängt. Färbung mit Kalilauge violettrot. Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Faschingberg/Gasteinertal am 16.2.2003 |
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| Xanthoria parietina Gewöhnliche Gelbflechte ◊ Bild-Galerie |
Details
Apothecien
Habitus1
Habitus2
Gruppe, Biotop
Thallusrand
Lager orangegelb bis hellgelb, im Schatten leicht grünlichgelb mit Grauton, rundlich-rosettig, bis 10 cm breit. Lappen flach bis leicht konkav, anliegend und einander überlappend, gegen die Enden zu verbreitert und abgerundet, glatt bis runzelig, 1-3 mm breit. Unterseite weißlich mit einfachen, kurzen, hellen Rhizinen oder verbreiterten Anheftungsstellen. Apothecien bis 4 mm im Durchmesser, gehäuft in der Lagermitte, an den Enden fehlend, sitzend bis schwach gestielt, mit deutlichen gelben bis grauen Lagerrand. Scheibe meist dunkler als das Lager. Dieses färbt sich mit Kalilauge purpurrot. Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Maierhofen 2.04.2006 // Bad Bruck, Gasteinertal am 17.03.2007 |
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| Xanthoria polycarpa Vielfrüchtige Gelbflechte |
Apothecien
Lager gelb bis graugelb; kleine, gewölbte Polster bildend, gewöhnlich bis 2 cm, dicht mit Apothecien besetzt, so dass von den Lagerlappen kaum etwas zu sehen ist. Lappen schmal, bis 0,5 mm breit, mit unregelmäßig gekerbten Rändern, an denen oft winzige knotige, rundliche Anschwellungen sitzen, nicht runzelig. Apothecien immer vorhanden dichtstehend, sitzend bis schwach gestielt, mit deutlich grauen bis gelben Rand. Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Badgastein/Gasteinertal am 16.3.2003 |
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Klasse : Ascolichenes |
| Den - Teloschistaceae - werden folgende Ordnungen zugeteilt:
Internet - http://zipcodezoo.com (2008) : Teloschistales |
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- Flechten : Nabelflechten |
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Flechten im Gasteinertal: Teloschistaceae (Caloplacaceae)
© 2.4.2006 by Anton Ernst Lafenthaler
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