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Fcor - Pilze im Gasteinertal: Cortinariaceae - Artenzahl: 4
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Genus
  • Cortinarius - Schleierling
  • Dermocybe - Hautköpfe
  • Gymnopilus
  • Cortinariaceae

    Haarschleierpilze

    Die Fruchtkörper der Schleierlingsartigen - Cortinariaceae - sind hutförmig mit gut ausgebildetem, zentralen Stiel; häufig mit Cortina und Gesamtvelum bzw. mit Velumresten an Hut und Stiel (junge Exemplare), selten mit Ring. Die Lamellen sind mehr oder weniger ausgebuchtet bis angewachsen, jung oft lebhaft farbig (violett, rot, gelb, grün), alt mehr oder weniger braun getönt. Sporenpulver ist rostbraun, auch tabak- oder olivbraun. Sporen sind meist ohne Keimporus. Bodenbewohner; seltener auf Holz; vielfach Mykorrhiza.
    Die Gattung Cortinarius wird in mehrere U-Gattungen (Leprocybe, Phlegmacium, Sericeocybe, Myxacium, Telamonia) aufgeteilt.

    Arten der in Gastein vorkommenden Haarschleierpilze alphabetisch nach dem lateinischen Namen geordnet . . .


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    ARCHIV - Beschreibung einzelner Arten
    Cortinarius glaucopus Cortinarius spec.
    Schleimkopf
     Habitus
    Sub-Genus: Phlegmacium = Schleimkopf!
    Lamellen lilabräunlich bis rostbräunlich, eng beieinander. Hymen ockergelb bis orangefuchsig. Rand stark eingewachsen, fasrig. Rand oft mit Olivton; fleischig. Hutdurchmesser 4- 10 cm. Stängel bläulich (= lat.glaukos) bis blassgelb, basal mit schwach gerandeter, wenig ausgeprägter Knolle.
    Foto: © Copyright by Anton Ernst Lafenthaler - Gasteinertal 2002
    Cortinarius speciosissimus Cortinarius speciosissimus
    Spitzbuckeliger Orangeschleierling
    ◊ Bild-Galerie
     Stiel/Lamellen   Biotop   Hut/Lamellen   Habitus1   Habitus2
    Hut rotbraun, feinfilzig, trocken mit deutlich spitzem Buckel. Lamellen anfangs wie der Hut gefärbt, später rostbraun, entferntstehend, breit, angewachsen. Stiel rötlich-orangebraun, etwas heller als der Hut, Basis zylindrisch, verdickt; zunächst ausgestopft, dann hohl. Cortina anfangs gelblich. Fleisch ockerrötlich. Geruch leicht rettichartig. Sporen eiförmig, kugelig, feinwarzig. Lebensgefährlich giftig!
    Bestimmung mit freundlicher Unterstützung von Frau Univ.-Prof. Mag. Dr. Irmgard Greilhuber, ÖMG
    Fundort (GIS) : östliche Länge 13° 7′ 19” - nördliche Breite 47° 10′ 4”
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Rauchkogelgraben, Bad Hofgastein am 27.7.2008
    Cortinarius traganus Cortinarius traganus
    Safranfleischiger Dickfuß
    Lila Dickfuß
     Habitus   Fruchtfleisch
    Sub-Genus: Sericeocybe = Dickfuß !
    Hut fast kugelig, 5-12 cm breit (ausgebreitet), trocken blauviolett, später schmutzig gelbbraun. Jung ist der Rand durch die stark entwickelte Cortina mit dem Stiel verbunden. Lamellen am Stiel ausgebuchtet, ziemlich dichtstehend angewachsen. Der Stiel ist fest, blassviolett, verblassend, vom zottigen Velum fast gestiefelt, später an der Spitze mit faseriger, rostbrauner Ringzone. Stielbasis keulenförmig verdickt. Fleisch braungelb. Geruch widerlich. Geschmack bitter. Giftig!
    Bestimmung durch Frau Irmgard Greilhuber, Österreichische Mykologische Gesellschaft.
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Steiner Hochalm/Gasteinertal am 25.8.2005
    Dermocybe crocea Dermocybe crocea
    Gelbblättriger bzw.
    Safranblättriger Hautkopf
    ◊ Bild-Galerie
     Habitus1   Habitus2   KOH/Lamellen   Lamellen   Lamellen   Hut/Stiel   Gruppe, Biotop
    Genus: Cortinarius !
    Hut 2-5 cm breit, rötlich- bis olivbraun oder braun. Hutrand oft gelblich. Huthaut filzig bis kahl. Lamellen als olivbraun oder rostorangebraun. Stiel gelblich, mehr oder weniger gleichmäßig zylindrisch, 3-7 cm lang und 3-8 mm dick. Geruch nach Bruch schwach nach Jodoform oder nach Rettich. Giftig!
    Synonyme: Cortinarius cinnamomeoluteus, Dermocybe cinnamomeolutea, Dermocybe cinnamomeolutescens; wird teilweise mit Cortinarius pratense synonymisiert.
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Annenkaffee, Gasteinertal am 25.9.2008
    Gymnopilus penetrans Gymnopilus penetrans
    Geflecktblättriger Flämmling
    ◊ Bild-Galerie
     Habitus   Fruchtfleisch   Hut   Lamellen1   Lamellen2
    Hut 2-5 cm breit, gewölbt bis ausgebreitet, manchmal (meist nicht) gebuckelt. Oberfläche fast glatt und kahl, nur schwach eingewachsen, radialfaserig, feucht klebrig, goldgelb, fuchsig rötlich bis rotbraun, bisweilen dunkler gefleckt. Lamellen am Stiel ausgebuchtet angewachsen bis kurz herablaufend, untermischt, dicht stehende Lamellen, blassgelblich bis braunfleckig. Schneiden mehr oder weniger schartig. Stiel 3-8 cm lang, 2- 7 mm breit, blassgelblich, jung weißlich, später in der unteren Hälfte zunehmend rotbräunlich, stark längsfaserig, bisweilen mit undeutlicher Ringzone. Basis oft mit weißen Myzelfilz. Fleisch gelblich, im Stiel bräunlich. Geruch schwach rettichartig. Geschmack bitter. Kein Speisepilz.
    Sporenpulver braun. Sporen 7-8 x 4-5 µm, feinwarzig.
    Fundort (GIS) : östliche Länge 13° 7′ 13” - nördliche Breite 47° 10′ 25”
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Annenkaffee, Gasteinertal am 31.10.2008

    Klasse : Basidiomycetes
    Den - Cortinariaceae - wird folgende Ordnung zugeteilt:
    Lehrbuch der Botanik, Strasburger (2002) : Agaricales
    Internet - http://www.pilzbestimmer.de (2008) : Agaricales
    Internet - http://zipcodezoo.com (2008) : Agaricales

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    Pilze im Gasteinertal: Cortinariaceae - Haarschleierpilze
    © 26.8.2005 by Anton Ernst Lafenthaler
    f-cortin