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Pilze, Flechten | ||
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Die Fruchtkörper der Schleierlingsartigen - Cortinariaceae - sind hutförmig mit gut ausgebildetem, zentralen Stiel;
häufig mit Cortina und Gesamtvelum bzw. mit Velumresten an Hut und
Stiel (junge Exemplare), selten mit Ring.
Die Lamellen sind mehr oder weniger ausgebuchtet bis angewachsen,
jung oft lebhaft farbig (violett, rot, gelb, grün),
alt mehr oder weniger braun getönt.
Sporenpulver ist rostbraun, auch tabak- oder olivbraun.
Sporen sind meist ohne Keimporus. Bodenbewohner; seltener auf Holz; vielfach Mykorrhiza.
Die Gattung Cortinarius wird in mehrere U-Gattungen (Leprocybe, Phlegmacium, Sericeocybe, Myxacium, Telamonia) aufgeteilt.
Arten der in Gastein vorkommenden Haarschleierpilze alphabetisch nach dem lateinischen Namen geordnet . . .
Klicken Sie auf die Bilder bzw. die Links zur Bildbetrachtung . . .
| ARCHIV - Beschreibung einzelner Arten | ||
| Cortinarius spec. Schleimkopf |
Habitus
Sub-Genus: Phlegmacium = Schleimkopf! Lamellen lilabräunlich bis rostbräunlich, eng beieinander. Hymen ockergelb bis orangefuchsig. Rand stark eingewachsen, fasrig. Rand oft mit Olivton; fleischig. Hutdurchmesser 4- 10 cm. Stängel bläulich (= lat.glaukos) bis blassgelb, basal mit schwach gerandeter, wenig ausgeprägter Knolle. Foto: © Copyright by Anton Ernst Lafenthaler - Gasteinertal 2002 |
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| Cortinarius speciosissimus Spitzbuckeliger Orangeschleierling ◊ Bild-Galerie |
Stiel/Lamellen
Biotop
Hut/Lamellen
Habitus1
Habitus2
Hut rotbraun, feinfilzig, trocken mit deutlich spitzem Buckel. Lamellen anfangs wie der Hut gefärbt, später rostbraun, entferntstehend, breit, angewachsen. Stiel rötlich-orangebraun, etwas heller als der Hut, Basis zylindrisch, verdickt; zunächst ausgestopft, dann hohl. Cortina anfangs gelblich. Fleisch ockerrötlich. Geruch leicht rettichartig. Sporen eiförmig, kugelig, feinwarzig. Lebensgefährlich giftig! Bestimmung mit freundlicher Unterstützung von Frau Univ.-Prof. Mag. Dr. Irmgard Greilhuber, ÖMG Fundort (GIS) : östliche Länge 13° 7′ 19” - nördliche Breite 47° 10′ 4” Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Rauchkogelgraben, Bad Hofgastein am 27.7.2008 |
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| Cortinarius traganus Safranfleischiger Dickfuß Lila Dickfuß |
Habitus
Fruchtfleisch
Sub-Genus: Sericeocybe = Dickfuß ! Hut fast kugelig, 5-12 cm breit (ausgebreitet), trocken blauviolett, später schmutzig gelbbraun. Jung ist der Rand durch die stark entwickelte Cortina mit dem Stiel verbunden. Lamellen am Stiel ausgebuchtet, ziemlich dichtstehend angewachsen. Der Stiel ist fest, blassviolett, verblassend, vom zottigen Velum fast gestiefelt, später an der Spitze mit faseriger, rostbrauner Ringzone. Stielbasis keulenförmig verdickt. Fleisch braungelb. Geruch widerlich. Geschmack bitter. Giftig! Bestimmung durch Frau Irmgard Greilhuber, Österreichische Mykologische Gesellschaft. Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Steiner Hochalm/Gasteinertal am 25.8.2005 |
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| Dermocybe crocea Gelbblättriger bzw. Safranblättriger Hautkopf ◊ Bild-Galerie |
Habitus1
Habitus2
KOH/Lamellen
Lamellen
Lamellen
Hut/Stiel
Gruppe, Biotop
Genus: Cortinarius ! Hut 2-5 cm breit, rötlich- bis olivbraun oder braun. Hutrand oft gelblich. Huthaut filzig bis kahl. Lamellen als olivbraun oder rostorangebraun. Stiel gelblich, mehr oder weniger gleichmäßig zylindrisch, 3-7 cm lang und 3-8 mm dick. Geruch nach Bruch schwach nach Jodoform oder nach Rettich. Giftig! Synonyme: Cortinarius cinnamomeoluteus, Dermocybe cinnamomeolutea, Dermocybe cinnamomeolutescens; wird teilweise mit Cortinarius pratense synonymisiert. Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Annenkaffee, Gasteinertal am 25.9.2008 |
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| Gymnopilus penetrans Geflecktblättriger Flämmling ◊ Bild-Galerie |
Habitus
Fruchtfleisch
Hut
Lamellen1
Lamellen2
Hut 2-5 cm breit, gewölbt bis ausgebreitet, manchmal (meist nicht) gebuckelt. Oberfläche fast glatt und kahl, nur schwach eingewachsen, radialfaserig, feucht klebrig, goldgelb, fuchsig rötlich bis rotbraun, bisweilen dunkler gefleckt. Lamellen am Stiel ausgebuchtet angewachsen bis kurz herablaufend, untermischt, dicht stehende Lamellen, blassgelblich bis braunfleckig. Schneiden mehr oder weniger schartig. Stiel 3-8 cm lang, 2- 7 mm breit, blassgelblich, jung weißlich, später in der unteren Hälfte zunehmend rotbräunlich, stark längsfaserig, bisweilen mit undeutlicher Ringzone. Basis oft mit weißen Myzelfilz. Fleisch gelblich, im Stiel bräunlich. Geruch schwach rettichartig. Geschmack bitter. Kein Speisepilz. Sporenpulver braun. Sporen 7-8 x 4-5 µm, feinwarzig. Fundort (GIS) : östliche Länge 13° 7′ 13” - nördliche Breite 47° 10′ 25” Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Annenkaffee, Gasteinertal am 31.10.2008 |
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Klasse : Basidiomycetes |
| Den - Cortinariaceae - wird folgende Ordnung zugeteilt:
Lehrbuch der Botanik, Strasburger (2002) : Agaricales Internet - http://www.pilzbestimmer.de (2008) : Agaricales Internet - http://zipcodezoo.com (2008) : Agaricales |
| Pilze/Flechten : Index - | ![]() |
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- Pilze : Dacromycetaceae |
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Pilze im Gasteinertal: Cortinariaceae - Haarschleierpilze
© 26.8.2005 by Anton Ernst Lafenthaler
f-cortin