![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Pilze, Flechten - Index | ||
| |||
Basidiokarp hutpilzartig oder trichterförmig. Hymenophor ähnlich den der Blätterpilze.
Sein gestielt-hutförmiger Fruchtkörper hat ein Hymenophor aus dicken, vielfach miteinander
verbundenen Leisten und ein Hymenium mit lang gestreckten, stichischen Basidien,
in denen die Kernteilungsspindel in der Längsachse der Basidien liegen.
Als Pigment treten die Carotinoide auf, die sonst bei den höheren Holobasidiomyceten selten sind.
Einige Arten haben fast ebene Hymenophore (Clavulina mit keuligen Fruchtkörpern,
Hydnum mit Stachelhymenophor).
Die Leistenpilze bilden hutförmige oder unregelmäßige korallen- bis keulenförmige Fruchtkörper.
Das Hymenophor kann glatt (Keulenpilzartige), als lamellenähnlichen Leisten (Leistlinge)
oder Stacheln (Stoppelpilzartige) ausgebildet sein. Ein Velum ist nicht vorhanden.
Bei den Leistenpilzen sind auch die Vertiefungen zwischen den Leisten von der Fruchtschicht
(Hymenium) bedeckt, während die Blätterpilze nur an der Oberfläche der Lamellen ein Hymenium besitzen.
Die Familie Cantharellaceae wurde zur Ordnung - Cantharellales - erhoben und in
mehreren Familien unterteilt wie den: Chantharellaceae, Craterellaceae und mittlerweile auch den Hydnaceae.
In der Pilzsystematik werden derzeit Familien höchst unterschiedlich zugeordnet, so wie die
Clavariaceae - Keulenpilzartige teilweise zu den Clavariales erhoben bzw. die
Sparassidaceae - Gluckenpilze wiederum untergeordnet werden.
Hier sollen die - Ramariaceae - von den Cantharellales abgetrennt und auf einer eigenen Seite
vorgestellt werden.
Die in Gastein vorkommenden Leistenpilze alphabetisch nach dem lateinischen Namen geordnet . . .
Klicken Sie auf die Bilder bzw. die Links zur Bildbetrachtung . . .
| ARCHIV - Beschreibung einzelner Arten | ||
| Cantharellaceae | ||
| Mittelgroße bis kleine, dick- bis dünnfleischige, meist trichter- bis kreiselförmige Pilze. Der Hut kann manchmal leicht vom Stiel abgesetzt sein. Das Hymenium ist leistenartig bis faltig, manchmal auch nur schwach runzelig, gegabelt, meist querverbunden, blass- und orangegelb oder grau. Sporenpulver gelb. Der Stiel geht in den Hut über und ist voll oder hohl, meist hutfarben. | ||
| Cantharellus cibarius Echter Pfifferling ◊ Bild-Galerie |
Habitus1
Habitus2
Habitus3
Habitus4
Habitus5
Lamellen
Fam: Cantharellaceae! Hut hell- bis dottergelb, fleischig. Rand anfangs eingerollt - wellig. Hutdurchmesser 2 - 8 cm. Leisten gabelig verästelt, am Stiel weit herablaufend. Stiel voll, dem Hut gleichfarben, mit zugesputzter Basis. Geruch obstartig. Guter Speisepilz, bei uns unter dem Namen , "Eierschwammerl" bekannt - Geschützt! Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Annenkaffee, Gasteinertal 16.08.2001 // 11.9.2008 |
|
Klasse : Basidiomycetes |
| Den - Cantharellaceae - wie den - Clavulinaceae - wird folgende Ordnung zugeteilt:
Lehrbuch der Botanik, Strasburger 2002 : Cantharellales Internet - http://www.pilzbestimmer.de (2008) : Cantharellales Internet - http://zipcodezoo.com (2008) : Cantharellales |
| Pilze/Flechten : Index - | ![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
- Pilze : Coprinaceae |
| Home | Suche | Inhaltsverzeichnis | Animalia | Planta | Lichenes | Fungi-Index |
Pilze im Gasteinertal: Cantharellaceae
© 29.11.2002 by Anton Ernst Lafenthaler
f-cantha