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Fama - Pilze im Gasteinertal: Amanitaceae - Artenzahl: 4
Pilze, Flechten - Index Pilze, Flechten - Index
Genus
  • Amanita - Wulstling
  • Amanitaceae

    Knollenblätterpilze . Wulstlinge

    Fruchtkörper mit Velumbildung als Scheide und/oder Manschette. Hut dünnfleischig bis fleischig, zentral gestielt, Hutrand nicht eingerollt. Lamellen ganzrandig, fast frei bis angeheftet mit pseudobilateralen Trama. Gesamthülle (Velum universale) vorhanden, teilweise als basale Scheide (Vulva) ausgebildet. Fruchtkörper oft mit Schleier versehen, der am Stiel einen Ring und am Stielboden eine Scheide bildet. Teilhülle (Velum partiale) teils als Manschette ausgebildet, teils fehlend.
    Sporen: Der Sporenstaub ist weiß oder rosa. Sporen kugelig oder ellipsoid, teils glatt, teils warzig.

    Arten der in Gastein vorkommenden Knollenblätterpilze alphabetisch nach dem lateinischen Namen geordnet . . .


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    ARCHIV - Beschreibung einzelner Arten
    Amanita crocea Amanita crocea
    Orangebrauner Scheidenstreifling
    Safran-Streifling
    ◊ Bild-Galerie
     Habitus   Lamellen
    Stiel ohne gürtelförmige Velumreste. Hut orange, orangebraun, 60 - 120 mm. Stiel mit kleinen orangen Schüppchen, alt genattert. Hut jung kegelig, glockig, später gewölbt bis flach ausgebreitet. Oberfläche feucht, schmierig, trocken glatt glänzend, selten mit weißen Hüllresten. Lamellen frei, bauchig, cremefarben. Stiel zerbrechlich, alt hohl, feinschuppig genattert, ohne Ring. Volva hoch, lappig, außen weiß, innen gelblich. Fleisch zart, weiß, brüchig. Essbar - Roh giftig, deshalb auch Kochwasser verwerfen. Der Pilz wird der Sektion Vaginatae zugeordnet.
    Fundort (GIS) : östliche Länge 13° 7′ 19” - nördliche Breite 47° 10′ 4”
    Bestimmung mit freundlicher Unterstützung von Frau Univ.-Prof. Mag. Dr. Irmgard Greilhuber, ÖMG
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Rauchkogelgraben, Bad Hofgastein am 25.7.2008
    Amanita fulva Amanita fulva
    Rotbrauner Streifling
    Fuchsiger Scheidenstreifling
    ◊ Bild-Galerie
     Habitus   Hut   Lamellen   Jung   Velum
    Hut 4- 7 cm breit, anfangs kegelig-glockig, später flach ausgebreitet, mit stumpfen Buckel; Oberfläche jung klebrig, glänzend, fettig anzufühlen, meist ohne Velumreste, orangebraun bis dunkelrotbraun. Der Hutrand ist heller und stark gerieft. Lamellen sind am Stiel frei, dicht gedrängt, bauchig breit, weißlich. Fleisch zart, brüchig, weiß, Bruchstelle nicht verfärbend. Stiel blass, fuchsig mit anliegender weißlicher, fuchsig gefleckter, weit hinaufreichender Scheide. Sporenpulver weiß. Essbar - roh giftig!
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Thronegg/Gasteinertal am 25.07.2003
    Amanita muscaria Amanita muscaria
    Fliegenpilz
    ◊ Bild-Galerie
     Hut   Gruppe   Jung1   Jung2   Habitus
    Der Fliegenpilz ist der wohl bekannteste Pilz überhaupt, obwohl immer noch Pilzvergiftungen mit der artigen Pilzen vorkommen. In frühen Zeiten hat man ihn zum Dezimieren der Stubenfliege häufig verwendet (musca= Fliege).
    Huthaut abziehbar, rot. Weiße Pusteln können vom Regen abgewaschen werden. Best bekannter Pilz - Giftig!
    Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Annenkaffee, Gasteinertal 31.7.2008
    Amanita rubescens Amanita rubescens
    Perlpilz
    Rötender Wulstling
    ◊ Bild-Galerie
     Habitus1   Hut   Habitus2   Habitus3   Lamellen   Jung
    Hut blassrötlich bis braunrot mit weißlich oder rötlich-grauen Pusteln (können vom Regen abgewaschen werden!). Hutrand glatt! Lamellen weiß bis rötlich gefleckt, ziemlich breit. Stiel derb und kräftig, teils schmächtig. Knolle rüben- oder zwiebelförmig. Fleisch verletzt weinrötlich (auch an Fraßstellen!) gilt als sicheres Zeichen zur Unterscheidung ähnlicher Arten - z.B. Pantherpilz! Eßbar! Vorkommen in Laub- und Nadelwäldern. Sehr häufig!
    GIS: östliche Länge 13° 7′ 58” - nördliche Breite 47° 9′ 10”
    Bestimmung mit freundlicher Unterstützung von Frau Univ.-Prof. Mag. Dr. Irmgard Greilhuber, ÖMG
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Faschingberg, Fichtenwald am 14.7.2008
    Amanita submembranacea Amanita submembranacea
    Grauhäutiger Streifling
     Hutunterseite   Hut   Habitus   Lamellen   Volva
    Hut 6-10 cm breit, jung eiförmig-glockig, dann ausgebreitet mit flachen Buckel. Oberfläche glatt, graubraun, olivbraun, mit großen, grauen Velumresten. Rand heller, über ein Drittel rillig gerieft. Lamellen frei, jung weiß. Fleisch dünn ohne besonderen Geruch. Stiel apikal weißlich, 7-14cm lang bis 1,5 cm breit, ohne Ring, weiß, mit feinen grauen Schüppchen bedeckt, genattert. Basis knollig, mit grauer, dünnhäutiger Volva. Sporenpulver weiß. Sporen 10-15 x 9-13 µm groß. Essbar, roh giftig! - Nadelwälder, selten Laubwälder.
    Bestimmung mit freundlicher Unterstützung von Frau Univ.-Prof. Mag. Dr. Irmgard Greilhuber, ÖMG
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Annenkaffee am 28.9.2008
    Amanita umbrinolutea Amanita umbrinolutea
    Grauhäutiger Streifling
     Hutunterseite   Habitus   Hutoberseite
    H: 5-12 cm, eiförmig-glockig, später ausgebreitet mit flachem Buckel bis etwas niedergedrückt, olivgrau, olivbraun, meist mit heller Zone und blassem, evtl. gelblichem Rand, gerieft. Lamellen frei, weißlich, Schneiden dunkel. Stiel graubraun genattert auf blassem Grund, Volva häutig, weisslich bis ockerlich. Fleisch wieß, zart, brüchig. Geruch und Geschmack unauffällig. Essbar! Roh giftig. Sporenpulver weiß. Sporen 9-14 µm, rund bis rundlich, glatt, inamyloid.
    Bestimmung mit freundlicher Unterstützung von Frau Univ.-Prof. Mag. Dr. Irmgard Greilhuber, ÖMG
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Annenkaffee am 6.10.2008

    Klasse : Basidiomycetes
    Den - Amanitaceae - wird folgende Ordnung zugeteilt:
    Lehrbuch der Botanik, Strasburger (2002) : Agaricales
    Internet - http://www.pilzbestimmer.de (2008) : Agaricales
    Internet - http://zipcodezoo.com (2008) : Agaricales

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    Pilze im Gasteinertal: Amanitaceae - Knollenblätterpilze
    © 2.9.2008 by Anton Ernst Lafenthaler
    f-amanit