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Pilze, Flechten - Index | ||
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Fruchtkörper mit Velumbildung als Scheide und/oder Manschette.
Hut dünnfleischig bis fleischig, zentral gestielt, Hutrand nicht eingerollt.
Lamellen ganzrandig, fast frei bis angeheftet mit pseudobilateralen Trama.
Gesamthülle (Velum universale) vorhanden, teilweise als basale Scheide (Vulva)
ausgebildet. Fruchtkörper oft mit Schleier versehen, der am Stiel einen Ring und
am Stielboden eine Scheide bildet. Teilhülle (Velum partiale) teils als Manschette
ausgebildet, teils fehlend.
Sporen:
Der Sporenstaub ist weiß oder rosa. Sporen kugelig oder ellipsoid, teils glatt, teils warzig.
Klicken Sie auf die Bilder bzw. die Links zur Bildbetrachtung . . .
| ARCHIV - Beschreibung einzelner Arten | ||
| Amanita crocea Orangebrauner Scheidenstreifling Safran-Streifling ◊ Bild-Galerie |
Habitus
Lamellen
Stiel ohne gürtelförmige Velumreste. Hut orange, orangebraun, 60 - 120 mm. Stiel mit kleinen orangen Schüppchen, alt genattert. Hut jung kegelig, glockig, später gewölbt bis flach ausgebreitet. Oberfläche feucht, schmierig, trocken glatt glänzend, selten mit weißen Hüllresten. Lamellen frei, bauchig, cremefarben. Stiel zerbrechlich, alt hohl, feinschuppig genattert, ohne Ring. Volva hoch, lappig, außen weiß, innen gelblich. Fleisch zart, weiß, brüchig. Essbar - Roh giftig, deshalb auch Kochwasser verwerfen. Der Pilz wird der Sektion Vaginatae zugeordnet. Fundort (GIS) : östliche Länge 13° 7′ 19” - nördliche Breite 47° 10′ 4” Bestimmung mit freundlicher Unterstützung von Frau Univ.-Prof. Mag. Dr. Irmgard Greilhuber, ÖMG Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Rauchkogelgraben, Bad Hofgastein am 25.7.2008 | |
| Amanita fulva Rotbrauner Streifling Fuchsiger Scheidenstreifling ◊ Bild-Galerie |
Habitus
Hut
Lamellen
Jung
Velum
Hut 4- 7 cm breit, anfangs kegelig-glockig, später flach ausgebreitet, mit stumpfen Buckel; Oberfläche jung klebrig, glänzend, fettig anzufühlen, meist ohne Velumreste, orangebraun bis dunkelrotbraun. Der Hutrand ist heller und stark gerieft. Lamellen sind am Stiel frei, dicht gedrängt, bauchig breit, weißlich. Fleisch zart, brüchig, weiß, Bruchstelle nicht verfärbend. Stiel blass, fuchsig mit anliegender weißlicher, fuchsig gefleckter, weit hinaufreichender Scheide. Sporenpulver weiß. Essbar - roh giftig! Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Thronegg/Gasteinertal am 25.07.2003 | |
| Amanita muscaria Fliegenpilz ◊ Bild-Galerie |
Hut
Gruppe
Jung1
Jung2
Habitus
Der Fliegenpilz ist der wohl bekannteste Pilz überhaupt, obwohl immer noch Pilzvergiftungen mit der artigen Pilzen vorkommen. In frühen Zeiten hat man ihn zum Dezimieren der Stubenfliege häufig verwendet (musca= Fliege). Huthaut abziehbar, rot. Weiße Pusteln können vom Regen abgewaschen werden. Best bekannter Pilz - Giftig! Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Annenkaffee, Gasteinertal 31.7.2008 |
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| Amanita rubescens Perlpilz Rötender Wulstling ◊ Bild-Galerie |
Habitus1
Hut
Habitus2
Habitus3
Lamellen
Jung
Hut blassrötlich bis braunrot mit weißlich oder rötlich-grauen Pusteln (können vom Regen abgewaschen werden!). Hutrand glatt! Lamellen weiß bis rötlich gefleckt, ziemlich breit. Stiel derb und kräftig, teils schmächtig. Knolle rüben- oder zwiebelförmig. Fleisch verletzt weinrötlich (auch an Fraßstellen!) gilt als sicheres Zeichen zur Unterscheidung ähnlicher Arten - z.B. Pantherpilz! Eßbar! Vorkommen in Laub- und Nadelwäldern. Sehr häufig! GIS: östliche Länge 13° 7′ 58” - nördliche Breite 47° 9′ 10” Bestimmung mit freundlicher Unterstützung von Frau Univ.-Prof. Mag. Dr. Irmgard Greilhuber, ÖMG Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Faschingberg, Fichtenwald am 14.7.2008 | |
| Amanita submembranacea Grauhäutiger Streifling |
Hutunterseite
Hut
Habitus
Lamellen
Volva
Hut 6-10 cm breit, jung eiförmig-glockig, dann ausgebreitet mit flachen Buckel. Oberfläche glatt, graubraun, olivbraun, mit großen, grauen Velumresten. Rand heller, über ein Drittel rillig gerieft. Lamellen frei, jung weiß. Fleisch dünn ohne besonderen Geruch. Stiel apikal weißlich, 7-14cm lang bis 1,5 cm breit, ohne Ring, weiß, mit feinen grauen Schüppchen bedeckt, genattert. Basis knollig, mit grauer, dünnhäutiger Volva. Sporenpulver weiß. Sporen 10-15 x 9-13 µm groß. Essbar, roh giftig! - Nadelwälder, selten Laubwälder. Bestimmung mit freundlicher Unterstützung von Frau Univ.-Prof. Mag. Dr. Irmgard Greilhuber, ÖMG Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Annenkaffee am 28.9.2008 | |
| Amanita umbrinolutea Grauhäutiger Streifling |
Hutunterseite
Habitus
Hutoberseite
H: 5-12 cm, eiförmig-glockig, später ausgebreitet mit flachem Buckel bis etwas niedergedrückt, olivgrau, olivbraun, meist mit heller Zone und blassem, evtl. gelblichem Rand, gerieft. Lamellen frei, weißlich, Schneiden dunkel. Stiel graubraun genattert auf blassem Grund, Volva häutig, weisslich bis ockerlich. Fleisch wieß, zart, brüchig. Geruch und Geschmack unauffällig. Essbar! Roh giftig. Sporenpulver weiß. Sporen 9-14 µm, rund bis rundlich, glatt, inamyloid. Bestimmung mit freundlicher Unterstützung von Frau Univ.-Prof. Mag. Dr. Irmgard Greilhuber, ÖMG Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Annenkaffee am 6.10.2008 | |
Klasse : Basidiomycetes |
| Den - Amanitaceae - wird folgende Ordnung zugeteilt:
Lehrbuch der Botanik, Strasburger (2002) : Agaricales Internet - http://www.pilzbestimmer.de (2008) : Agaricales Internet - http://zipcodezoo.com (2008) : Agaricales |
| Pilze/Flechten : Index - | ![]() |
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- Pilze : Boletaceae |
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Pilze im Gasteinertal: Amanitaceae - Knollenblätterpilze
© 2.9.2008 by Anton Ernst Lafenthaler
f-amanit