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Pilze, Flechten - Index | ||
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Fruchtkörper zentralgestielt. Hüte bzw. Basidiokarp fleischig bis zäh oder häutig. Hymenophor schwer vom Gewebe zu trennen. Lamellen ganzrandig, frei, nicht wachsartig, im Schnitt schmal. Sporenpulver weiß, teils dunkelbraun (selten rosa). Sporen farblos oder braun. Fruchtkörper mit Ring am Stiel.
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| ARCHIV - Beschreibung einzelner Arten | ||
| Agaricus essettei Schiefknolliger Anis-Champignon ◊ Bild-Galerie |
Habitus
Hut
Lamellen
Detail
Detail/Ring
Lamellen/Stielansatz
Jung
Jung/Detail
Hut 6-12 mm breit, jung kugelig, dann glockig-gewölbt, alt ausgebreitet. Oberfläche erst weißlich, dann blassgelb, bei Berührung chromgelb verfärbend, fein seidig-schuppig. Rand anfangs mit Velumresten behangen. Lamellen frei, dicht stehend, graurosa, dann dunkelbraun bis fast schwarz. Stiel 7-12 cm lang, 1-2 cm breit, zylindrisch, oft gekniet, alt hohl, weiß, bei Berührung gilbend. Ring breit, dünnhäutig, hängend. Basis meist mit flacher, gerandeter Knolle. Fleisch weiß, im Schnitt nicht verfärbend, Stielbasis gelblich. Geruch angenehm, anisartig. Geschmack mild (nicht nussartig). Stielbasis 30 mm breit, abrupt gerandet knollenförmig. Stiel weiß, faserig oder mit kleinen Schüppchen. Hut weiß, stark gilbend, mehr oder weniger glatt, 80 - 120 mm. Essbar. Sporenpulver dunkel. Sporen elliptisch, rundlich und glatt. Bestimmungshilfe : Frau Univ.-Prof. Mag. Dr. Irmgard Greilhuber, ÖMG Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Annenkaffee, Gasteinertal 27.9.2008 |
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| Lepiota clypeolaria Wollstiel-Schirmling ◊ Bild-Galerie |
Habitus1
Habitus2
Habitus3
Habitus4
Habitus5
Hut
Lamellen
Hut 3-8 cm breit, jung halbkugelig bis glockig, später flach mit stumpfen Buckel. Oberfläche weißlich-cremefarben, mit kleinen, blass ockerfarbenen bis hellbraunen Schüppchen bedeckt, Scheitel blassbräunlich, glatt. Huthaut bis zur Mitte abziehbar, Rand jung mit weißen Velumresten. Lamellen am Stiel frei, weiß. Stiel 5-10 cm lang, 0,4 - 1 cm breit, hohl, brüchig, weißlich, alt gelblich, unterhalb des flockigen Ringansatzes ausgeprägt wollig-fasrig. Basis verdickt, bräunend. Fleisch dünn, weich, weiß. Geruch säuerlich, Geschmack mild, pilzartig. Sporenpulver cremegelb. Sporen 12 - 16 x 4,5 - 6,5 µm, schiffchenartig, spindelförmig. Laubwälder, selten Mischwälder. Bestimmungshilfe : Frau Univ.-Prof. Mag. Dr. Irmgard Greilhuber, ÖMG Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Annenkaffee, Gasteinertal 31.7.2008 |
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| Macrolepiota procera Natternstieliger Riesenschirmling Parasol ◊ Bild-Galerie |
Habitus
Gruppe
Hut1
Hut2
Hut3
Hut4
Ring1
Ring2
Jung
Habitus-B
Hutoberseite-B
Lamellen-B
Ring-B
Hut mit braunen, groben, dachziegelartigen Schuppen. Stiel auf weißen Grund braun genattert, lang und schlank, an der Basis allmählich in eine Knolle übergehend. Ring dickhäutig, doppelt fetzig gerandet. Hut eiförmig glatt bis gebuckelt kegelig, schirmförmig mit sperrig abstehenden Schuppen (Durchmesser 10 - 35 cm). Lamellen weich, gedrängt, sehr breit, frei, weißlich. Fleisch bleibend weiß. Sporen groß, ellipsoid. Bestimmungshilfe : Frau Univ.-Prof. Mag. Dr. Irmgard Greilhuber, ÖMG Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Annenkaffee, Gasteinertal 25.9.2008 |
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| Macrolepiota puellaris Jungfern-Riesenschirmling ◊ Bild-Galerie |
Habitus1
Habitus2
Lamellen
Lamellen/alt
Hut sparrig, kleinschpuppig (Scheitel glatt); weiß bis blass lederfarben, dünnfleischig. Hutdurchmesser bis 12 cm. Lamellen bauchig, frei, weiß bis blassrosa. Ring fleischig, schwammig. Fleisch weiß, z.T. schwach rötend. Vorkommen zerstreut, essbar! Fundort (GIS) : östliche Länge 13° 7′ 58” - nördliche Breite 47° 9′ 10” Bestimmungshilfe : Frau Univ.-Prof. Mag. Dr. Irmgard Greilhuber, ÖMG Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Faschingberg, Fichtenwald am 14.7.2008 | |
| Macrolepiota rachodes Rötender Riesenschirmling ◊ Bild-Galerie |
Stiel weiß bis rotbräunlich, basal zwiebelförmig-knollig. Ring wattig-schwammig.
Hut halbkugelig, braun - ausgebreitet mit dachziegelartigen braunen Schuppen.
Hutdurchmesser um 10 - 15 cm.
Lamellen weißlich, bei Berührung rotfleckig.
Fleisch weiß, bei Verletzung rasch orange bis safranrot.
Sporen ellipsoid. Nicht essbar.
Fundort (GIS) : östliche Länge 13° 7′ 17” - nördliche Breite 47° 10′ 22” Bestimmung mit freundlicher Unterstützung von Frau Univ.-Prof. Mag. Dr. Irmgard Greilhuber, ÖMG Archivbilder . . .
Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Annenkaffee, Bad Hofgastein am 31.7.2008 |
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| Siehe auch die Seiten: |
| - Systematik - Pilze und Flechten - Familien/Index
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Pilze im Gasteinertal: Agaricaceae - Champignonartige
© 29.8.2008 by Anton Ernst Lafenthaler
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